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Würzburg: Die Festung im grünen Licht

Die Festung im grünen Licht (ich bitte die Bildqualität zu entschuldigen)

Die Festung im grünen Licht (ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen)

Heute möchte ich kurz über eine Aktion in Würzburg schreiben. Eine, die nicht nur die Stadt, sondern alle Menschen auf dieser Welt angeht.

Seit 2002 steht der 30. November unter dem Motto „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“. Diese Aktion wurde von der christlichen Laienbewegung Sant’Egidio ins Leben gerufen. Inzwischen wird sie auch von Organisationen wie Organisationen ACAT, Lifespark und Amnesty International unterstützt.

Waren es zuerst nur ca. 80 Städte, die sich an der Kampagne beteiligten, so sind es inzwischen 1.600 mit 70 Hauptstädten auf den fünf Kontinenten.

Würzburg ist seit 2004 dabei und demonstriert mit der grün angeleuchteten Festung für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe.

In eigener Sache: Danke, Eisingen

Liebe Eisingerinnen und Eisinger,

Sie werden sicher festgestellt haben, dass ich hier in meinem Blog keine Werbung für die Bundestagswahl gemacht habe. Ich bin hier ein Bürger der Gemeinde Eisingen und kein Bundestagskandidat.
Daher wird diese Internetseite auch jetzt, nach der Wahl, weiterhin Bestand haben.

Allerdings möchte ich diese Plattform nutzen und mich in diesem Beitrag ganz, ganz herzlich bei den 4,37% der Wählerinnen und Wähler im Ort bedanken, die mir für die Bundestagswahl ihre Stimme gegeben haben.
Jemandem seine Stimme zu geben setzt auch ein gewisses Maß an Vertrauen in diese Person voraus.
Für Ihre Stimme und Ihr Vertrauen sage ich an dieser Stelle:
„DANKE!“ und „Danke, danke, danke!“

Es freut mich sehr, dass ich hier im Ort ein Wahlergebnis erreicht habe, das weit über dem Bundesdurchschnitt und auch über dem im Landkreis liegt. Ich konnte dabei nicht auf eine große Familie bauen, da ich in Eisingen nur meine Frau und meine Kinder habe. Von daher ist das Ergebnis für mich besonders erfreulich.

Solange die PIRATEN ihre wesentlichen Ziele nicht ändern, werde ich dort weiter machen.
Unabhängig davon, möchte ich mich aber auch in der Kommunalpolitik weiterhin engagieren. Im nächsten März sind wieder entsprechende Wahlen und, unabhängig von deren Ausgang, habe ich auch noch mein Blog, das mir viel Spaß macht.

Ich habe auch ein kleines Dankesschreiben an alle Bürger im Wahlkreis verfasst, das Sie hier finden können: BTW 2013: Danke, Würzburg

Liebe Grüße

Michael Hartrich

Bürgerbeteiligung für Eisingen Anfang Juni

Nachdem ich nun von meinem kurzen Urlaub wieder zurückgekehrt bin, gibt es auch wieder einen neuen Artikel. Dieses Mal geht es um nicht um den Gemeinderat, sondern um Beteiligungsmöglichkeiten für Eisinger Bürgerinnen und Bürger.

Da ich ein begeisterter Anhänger von Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung bin, freue ich mich auf diese Woche besonders. Es gibt nämlich zwei Veranstaltungen die Eisingen betreffen und bei denen Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung sagen und Ideen einbringen können.

Die erste Veranstaltung betrifft unsere Gemeinde indirekt. Es ist ein Diskussions- und Informationsabend der Piratenpartei zur Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Würzburg Stadt und Land. Ich werde dort einen Vortrag zum Thema „Schrittweise Einführung des fahrscheinlosen ÖPNV“ halten. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, da es meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt für die Mobilität der Zukunft ist. Für Eisingen ist es bedeutsam, weil fahrscheinloser ÖPNV, und sei es auch nur zu bestimmten Anlässen, der Gemeinde und ihren Einwohnern wesentliche Vorteile bringen kann. Die Diskussionsrunde findet am Donnerstag, den 06.06.2013, um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Piratenpartei (Stephanstraße 7, Würzburg) statt. Näheres kann man auf der Internetseite der Piraten erfahren: http://www.piraten-ufr.de/2013/06/schwarz-fahren-abschaffen/

Am Freitag um 16:00 Uhr ist dann noch die Abschlussveranstaltung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) in der Volksschule Helmstadt. Hier sollen die in den Workshops vorgeschlagenen Ideen zu konkreten Projekten und Maßnahmen weiterentwickelt werden.

Leider wurde diese Aktion nicht so stark beworben wie ich mir das gewünscht hätte. Informationen dazu findet man auch in einem Artikel der Mainpost: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Ein-Stueck-Mitbestimmung;art736,7491321

Gewählte Volksvertreter erklären oft und gerne, dass die Bürgerinnen und Bürger kein Interesse und keine Lust haben sich an politischen Fragen (wie z.B. der zukünftigen Entwicklung im Landkreis) zu beteiligen. Gleichzeitig gibt es aber nur sehr wenige Veranstaltungen und Möglichkeiten dazu. Wenn es dann doch mal welche gibt, geht es meist um relativ belanglose Themen und/oder sie werden kaum publik gemacht. Dadurch wird niemand motiviert und die Volksvertreter fühlen sich bestätigt.

Liebe Eisingerinnen und Eisinger, bitte beteiligen Sie sich. Es gibt durchaus die Möglichkeit politische Entscheidungen, und damit die Zukunft, zu beeinflussen. Man muss es einfach nur tun.