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Gemeinderatssitzung am 18.10.2013 – Teil 1

Diese Sitzung ließ schon aufgrund ihrer umfangreichen Tagesordnung erwarten, dass sie länger dauern würde als gewohnt. Dies bestätigte sich auch und so lag das Ende kurz nach 23:00Uhr.
In dieser langen Sitzung geschah natürlich auch viel und es gab interessante und kontrovers diskutierte Tagesordnungspunkte.
Ich habe mich daher dazu entschlossen meinen Bericht in mehrere Teile aufzuspalten. Dadurch wird es übersichtlicher und die einzelnen Punkte erfahren auch eine ausreichende Würdigung.

Die einzelnen Teile werden sein:

  1. Bericht der Seniorenbeauftragten
  2. Konzept Hauptstraße 50 – Entscheidung über Abriss des Gebäudes
  3. – Beschluss zur Jahresrechnung 2011
    – Antrag auf BaugenehmigungWalter Peter, Hauptstr. 38Nutzungsänderung von Verkaufsräumen zu einer Fahrschule im EG
  4. – Grundsatzbeschluss über Machbarkeitsuntersuchung Gewerbefläche am Erbachshof
    – Grundsatzbeschluss über Machbarkeitsuntersuchung Wohngebiet auf einer Teilfläche des Grundstücks Flur-Nr. 1484/4 am St. Josefs-Stift
  5. – Platzgestaltung Place Bernières
    – Planungen / Information zum Schulverband Eisingen-Waldbrunn bzw. Schulverband Höchberg
    – Halbjahresbericht Haushalt 2013
    – Defizitvertrag Kindergarten St. Nikolaus
    – Verkehrsangelegenheiten – Parksituation Landwehrstraße
    – Bekanntgaben
    – Anträge

An diesem Abend waren ungewohnt viele Zuschauer anwesend. Alle Stühle waren belegt. Dadurch war es im Ratssaal auch wärmer als sonst.

Den Anfang machte Frau Josefine Blahusch-Moser, die Seniorenbeauftragte, mit ihrem Bericht. Die Liste Ihrer Tätigkeiten war lang und beeindruckend. Sie stützte sich bei ihrem Vortrag auf eine kleine, gut strukturierte Präsentation, aus der ich die wesentlichen Punkte mitgeschrieben habe.
Ihre Aufgabe als Beauftragte umfasste:

  • Beratung und persönliche Kontakte
  • Hausbesuche
  • Hilfe bei Ausfüllen von Vorsorgevollmachten
  • Organisation von Kurzzeitpflege
  • Erstellung von Anträgen zur Einstufung in die Pflegeversicherung
  • Anwesenheit bei Begutachtung durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK)
  • Hausbesuch gemeinsam mit einem Hausarzt
  • Beratung bei illegal beschäftigten Pflegekräften
  • Besuchsdienst bei demenzerkrankten Personen
  • Ausflug mit hochbetagten Bewohnern des St.-Josefs-Stift
  • Besuch der Tagesstätte für Senioren im St.-Josefs-Stift
  • Organisation eines Kurses zum Thema Demenz
  • Kontakt zu beiden Seniorengruppen in Eisingen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Seniorenbeauftragten
  • Vernetzung mit der Fachstelle für Seniorenfragen im Landratsamt
  • Besuch von Tagungen
  • Anhörung von Fachvorträgen

Zum Schluss äußerte Frau Blahusch-Moser noch Vorschläge und Bitten, die sich im Rahmen ihrer Beauftragung ergeben hatten.
Sie schlug sich die Benennung oder Wahl eines Seniorenrates vor. Dieser solle aus mindestens zwei, besser drei Personen (Frauen und Männer) bestehen. Dieser Rat soll die Aufgaben der Seniorenbeauftragten ausführen, die für eine einzelne Person nur schwer zu bewältigen ist. (Anmerkung: Ich hoffe, dass ich das richtig verstanden habe. Falls nicht, bin ich für eine Korrektur dankbar.)
Außerdem wünschte sie sich, dass die Dienste für Senioren ausgebaut werden. Zudem vertrat sie die Bitte von Eisinger Senioren nach einer barrierefreien Begegnungsstätte.

Der Vortrag erntete viel Applaus und die Bürgermeisterin sowie der Gemeinderat bedankten sich bei Frau Blahusch-Moser für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit.

Anmerkung: Ich war von dem Bericht sehr beeindruckt. Es ist toll was hier geleistet wurde und bin der Meinung, dass man diese Arbeit für unsere Senioren und natürlich auch die Senioren selbst so gut wie möglich unterstützen sollte.