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Bodenrichtwerte in Eisingen

Heute wurden auf der Internetseite der Gemeinde Eisingen die Bodenrichtwerte für Grundstücke veröffentlicht.

Ich begrüße es sehr, wenn Daten von allgemeinem Interesse veröffentlicht werden, aber in diesem Fall konnte ich leider mit den Informationen nicht viel anfangen.

Aber der Reihe nach: Nach einem Blick in das Dokument hatte ich schon den Verdacht, dass ein Bodenrichtwert etwas mit dem Wert von Grundstücken zu tun hat. Ein Blick in die Wikipedia bestätigte dies.

Zitat:

Der Bodenrichtwert ist im deutschen Städtebaurecht ein durchschnittlicher Lagewert, ermittelt aus den Kaufpreisen von Grundstücken unter Berücksichtigung ihres Entwicklungszustandes.

Bodenrichtwerte werden im Rahmen der Wertermittlung von Immobilien hilfsweise herangezogen, um den Bodenwert zu bestimmen, wenn er sich nicht im Vergleichswertverfahren aus Kaufpreisen ermitteln lässt. Grundlage dafür sind die amtlichen Kaufpreissammlungen, die von den bundesweit existierenden Gutachterausschüssen für Grundstückswerte geführt werden.

Nachdem das nun geklärt war versuchte ich aus der Tabelle schlau zu werden. Dieser Gutachterausschuss hatte es aber versäumt eine Legende für die Abkürzungen mitzuliefern.

Also forschte ich als nächstes nach was das für ein Ausschuss ist. Ich fand entsprechende Informationen auf den Seiten des Landratsamtes Würzburg.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat demnach folgende Aufgaben:

Der Gutachterausschuss erstellt auf Antrag Gutachten über den Verkehrswert von unbebauten und bebauten Grundstücken sowie über den Wert von Rechten an Grundstücken (z.B. Wohnungs-/Nießbrauchsrechte, Wegerecht, Leitungsrecht usw.).

Der Gutachterausschuss ermittelt weiter in zweijährigem Turnus (zum Ende eines Jahres mit gerader Jahreszahl) durchschnittliche Bodenrichtwerte für baureifes Land, Rohbauland und Bauerwartungsland für alle Städte und Gemeinden einschließlich ihrer Stadt- und Ortsteile im Landkreis Würzburg.

Damit wusste ich dann schon einmal wer hier was gemacht hatte. Nur die Bedeutung der Abkürzungen kannte ich noch immer nicht. Da ich aber zum Glück eine Internet-Suchmaschine verantwortungsvoll bedienen kann, habe ich dies getan und die Informationen und Definitionen die ich dabei fand hier zusammen getragen.

Vielleicht helfen Sie Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ja auch ein bisschen das Dokument aus dem Landratsamt zu verstehen.

GFZ: Geschossflächenzahl
Die Geschoßflächenzahl oder auch GFZ stellt ein Verhältnis zwischen der Anzahl der Geschoßflächen eines zu errichtenden Gebäudes und der Größe des Grundstückes dar, auf dem das Gebäude errichtet werden soll. Die Geschoßfläche wird nach den Außenmaßen der Geschosse berechnet. Beträgt die Geschoßflächenzahl 1,2 , können auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück 1200 Quadratmeter Geschoßfläche gebaut werden. Die Geschoßflächenzahl schwankt zwischen 0,4 (Kleinsiedlungsgebiet) und 3,0 (Kerngebiet).
Quelle: http://www.immobilien-wissen.de/baurecht/geschosflaechenzahl/

GRZ: Grundflächenzahl
Die Grundflächenzahl oder GRZ ist ein Baunutzmaß, das in keinem Bebauungsplan fehlen darf. Die GRZ gibt die Quadratmeterzahl der zulässigen Bebauung eines Grundstückes an. Bei einer GRZ von beispielsweise 0,4 dürfen von einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück 400 Quadratmeter bebaut werden.
Quelle: http://www.immobilien-wissen.de/baurecht/grundflaechenzahl-baugrenze/

BMZ: Baumassenzahl
Durch die Baumassenzahl wird die Begrenzung der Baumasse im Verhältnis zur Grundstücksgröße ausgedrückt. Die Maßeinheit der Baumassenzahl erfolgt in Quadratmetern. Die Baumassenzahl ist als Festsetzungsmaß nur in Gewerbegebieten, Industriegebieten und allen anderen Sondergebieten zu gebrauchen. Vor einigen Jahren wurde die BMZ in Gewerbegebieten noch nicht benutzt, stattdessen wurde die GFZ oder Geschoßflächenzahl verwendet, weshalb noch in vielen Gewerbebebauungsplänen keine Baumassenzahl vorhanden ist.
Quelle: http://www.immobilien-wissen.de/baurecht/baumassenzahl/

Rohbauland
Rohbauland ist … eine Fläche, die nach den bauplanungsrechtlichen Bestimmungen … für eine bauliche Nutzung bestimmt sind, deren Erschließung aber noch nicht gesichert ist oder die nach Lage, Form und Größe für eine bauliche Nutzung noch unzureichend gestaltet sind.
Quelle: http://www.matthias-kirchner.de/Immobilienbewertung-Lexikon/r_lexikon_content/rohbauland.html

Bauerwartungsland
Bauerwartungsland sind Flächen, die sich nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit tatsächlich erwarten lassen.
Quelle: http://www.matthias-kirchner.de/Immobilienbewertung-Lexikon/b_lexikon_content/bauerwartungsland.html

erschließungsbeitragsfrei
Mit den Abkürzungen „ebf“ (erschließungsbeitragsfrei) und „ebp“ (erschließungsbeitragspflichtig) kennzeichnet man bei der Angabe eines Bodenwertes, ob dieser die Erschließungsbeiträge enthält oder nicht.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erschlie%C3%9Fungsbeitrag#Kennzeichnungen_ebf_.2F_ebp

 

Kurzinfo: Halle im Gewerbegebiet

Kennen Sie das? Man sieht ein neues Gebäude und ist neugierig was das wohl wird.

Dann beschließt man bei Gelegenheit da mal vorbeizugucken um nachzusehen, aber irgendwie kommt man nicht dazu. Klar, man könnte auch jemanden fragen, aber immer wenn man mit einer Person spricht, die es wissen könnte, dann denkt man nicht daran.

Kennen Sie nicht? Naja, macht nichts – aber mir ist es jedenfalls so ergangen. Wobei bei mir noch dazu kommt,dass ich hier auch darüber schrieben möchte.

Aber egal: Ich war vorgestern mal an der neuen Halle im Gewerbegebiet, habe schnell ein Foto gemacht und einen Blick auf die Tafel am Grundstück geworfen.

Laut dieser Tafel wird die Firma raab & karcher (Baustoffhandel) die neue Halle nutzen. Ich habe mit dem Besuch meine Neugier gestillt und konnte Ihnen dabei nun vielleicht auch behilflich sein.

Halle01

In eigener Sache: Ein Banner

Um mein Blog etwas bekannter zu machen habe ich heute ein Banner mit der Adresse aufgehängt.

Hier ist ein Foto:

OfflineWerbung

 

Neubau in der Ortsmitte

Da ich mitbekommen habe, dass es viele Bürger interessiert was in den Neubau in der Ortsmitte kommt, möchte ich die Informationen, die ich habe, gerne weitergeben.

In einer Sitzung des Gemeinderats wurde erwähnt, dass das neue Gebäude für folgendes genutzt werden soll:

  • Café / Bäcker
  • Schreibwarenladen
  • Zahnarzt

Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann kommen die Bäckerei Rösner, der Schreibwarenladen Lenzer und ein Zahnarzt (ich weiß aber nicht welcher) in das Haus.

Diese Informationen sind mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 80% richtig. Ich übernehme dafür aber keine Garantie. Im Laufe dieser Woche werde ich mich aber bemühen dies zu verifizieren.

Korrekturen und Zusatzinformationen können Sie mir gerne mitteilen.

Aktualisierung: Ich habe mich heute noch einmal erkundigt. Die Angaben oben sind so korrekt.

In eigener Sache: Alternative Adressen

Liebe Leser,

ich habe heute eine Ankündigung in eigener Sache:

Meine Internetseite Eisingen – Blog (völlig inoffiziell) ist zusätzlich zu https://eisingenblog.wordpress.com

nun auch unter den Adressen:
http://www.eisingen-info.de und http://www.eisingen-blog.de zu erreichen.

 

Zusatzinfo:

Ich habe ein paar EUR investiert, damit man hier auf der Site keine Werbung mehr angezeigt bekommt.

Nun also: Informationen über Eisingen völlig werbefrei! Hurra! \o/

 

Ich wünsche allen Besuchern weiterhin viel Spaß auf meiner Seite.

Liveübertragung der Gemeinderatssitzungen

Wie ich schon in meinen Artikeln erwähnte, habe ich den Gemeinderat darum gebeten die Gemeinderatssitzungen im Internet live zu übertragen. Dies lässt sich selbstverständlich auch auf die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses anwenden.

Auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist, möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich nur die öffentlichen Teile der Sitzungen meine.

Hier habe ich nun noch einmal zusammengefasst wie ich mir das technisch vorstelle und wie man rechtliche Probleme vermeidet. Außerdem habe ich noch einmal die Vorteile für die die Bürgerinnen und Bürger und die Mitglieder des Gemeinderats angefügt.
Im Text finden Sie Nummern in eckigen Klammern (z.B. [2]). Dies sind Verweise auf eine Liste mit Links zu weiterführenden Informationen am Ende des Textes.

Warum sollte man die Gemeinderatssitzungen übertragen?

Damit eine Demokratie leben kann, ist es wichtig, die Menschen am Geschehen teilhaben zu lassen und einzubinden. Hierbei genügte es nicht, darauf zu hoffen, dass die Leute kommen. Wie alle politisch aktiven Menschen bestätigen, funktioniert das schon seit etlichen Jahren nicht mehr.
Die Verantwortlichen dürfen nicht länger darauf warten, dass die Bürger zu ihnen kommen und fragen “Was tut ihr?”. Viel besser ist es hingegen, auf sie zuzugehen und zu zeigen: “Hier! Das machen wir. Und wir tun es aus den folgenden Gründen und haben uns dabei diese Gedanken gemacht.” Mit der Übertragung der Sitzungen lässt sich dies zu einem guten Teil umsetzen.
Natürlich kann auch ich nicht in die Zukunft sehen. Ich kann keine Garantie dafür geben, dass  und vorhersagen ob und in welchem Umfang ein solches Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Sicher ist aber, dass es keine Verbesserung bezüglich Information und Beteiligung gibt, wenn man keine neuen Wege geht, sondern so weiter macht wie bisher.
Unterstützen kann man das Projekt auch noch durch flankierende Maßnahmen im Internet und auch direkt im Ort. Aber darauf möchte ich ein anderes Mal näher eingehen.

Welche Vorteile bringt die Übertragung der Sitzungen im Rathaus?

Ich habe schon im letzten Jahr, nachdem der Antrag zum ersten Mal beraten worden war, einen Artikel dazu verfasst [1]. Auf der Seite habe ich auch Kommentare zu den Einwänden und Befürchtungen einiger Gemeinderäte geschrieben.
Damit sich alle Informationen zu diesem Thema an einem Ort befinden, möchte ich hier noch einmal darlegen welche Vorteile eine Übertragung bringt.
  • Bürger, die keine Zeit haben oder krank sind, können die Sitzungen trotzdem sehen.
  • Alle Bürger, die aufgrund einer Behinderung nicht in den Sitzungssaal kommen können, haben die Möglichkeit zur regelmäßigen Teilhabe.
  • Eltern, die wegen ihren Kindern nicht weg kommen, können teil haben.
  • Die Bürger können selektiv nur die Ausschnitte der Sitzung ansehen, die sie interessieren.
  • Die Lokalpolitik kommt ins Wohnzimmer und kann in aller Ruhe verfolgt werden.
  • Die  Wähler können sehen, dass sich der Gemeinderat engagiert für alle Bürger einsetzt.
  • Gemeinderäte, die bei einer Sitzung verhindert waren, können sich nachträglich umfassend informieren.
  • Die Medien (Presse) können sich direkt informieren und so häufiger berichten.
  • Berichte der Presse über die Sitzungen können von den Bürgern leicht verifiziert werden.
  • Eisingen wäre im Regierungsbezirk Unterfranken in Sachen Bürgernähe ganz vorne.
  • Die Sitzungsprotokolle können auch später noch verifiziert werden.

Kann und darf man Gemeinderatssitzungen überhaupt im Internet übertragen?

Dass eine Übertragung der Sitzungen prinzipiell möglich und erlaubt ist, zeigen die Städte in denen es schon eingeführt wurde. Bekannte Beispiele sind Passau [2], Pfaffenhofen [3] und München [4]. (Weitere Gemeinden findet man, wenn man in eine Suchmaschine (z.B. Google, Bing, Yahoo) die Begriffe „live Stream Rathaus“ eingibt.) Die Argumente „das geht nicht“ und „das darf man nicht“ sind also ungültig. Details dazu habe ich hier im Folgenden aufgeführt.

Technische Umsetzung

Liveübertragungen über das Internet (der Fachausdruch ist „Streaming“ [5]) gehören heutzutage in Deutschland zum technischen Standard. Für eine solche Übertragung ins Internet ist nicht viel Technik notwendig. Als einfachste Variante funktioniert es sogar mit einem modernen Handy (Smartphone) jederzeit, überall und kostenlos [6]. Wenn es stationär und dauerhaft sein soll, dann sind eine Kamera, ein Computer und ein Internetanschluss die Minimalvoraussetzungen.
Für unseren Gemeinderat stelle ich mir eine Kamera im hinteren Teil des Sitzungssaales vor. Diese kann wahlweise entweder den ganzen Gemeinderat aufnehmen oder nur den Tisch der Bürgermeisterin und den beiden Personen neben ihr. Mit „wahlweise“ meine ich „nach Wunsch des Gemeinderats“. Außerdem wird ein Raummikrofon oder ein paar Tischmikrofone benötigt. Beim Einsatz mehrerer Mikros ist noch ein kleines Mischpult notwendig.
Zusätzlich benötigt man einen Computer, der die Signale von Mikrofon und Kamera an einen Serviceprovider schickt.
Serviceprovider (z.B. [7], [8], oder kostenlos auch [9]) stellen dann die Möglichkeit zur Verfügung, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger die Sitzung am heimischen PC als Liveübertragung verfolgen können. Dazu ist außer einem PC mit Internetanschluss keine weitere technische Ausstattung notwendig. Man kann das so gestalten, dass man auf der Internetseite der Gemeinde z.B. nur „Gemeinderatssitzung live“ anklicken muss und schon ist man dabei.
Außerdem schlage ich vor, dass der Film lokal im Rathaus (nicht im Internet) gespeichert und dort (um mal eine Zahl zu nennen) zwei Monate lang aufbewahrt wird. Man kann ihn sich innerhalb dieser Zeit dann noch beliebig oft ansehen. Dies hätte folgende Vorteile:
  • Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die nicht an der Sitzung teilnehmen konnten, können sich im Nachhinein detailliert informieren.
  • Unstimmigkeiten im Protokoll können leicht geklärt werden.
  • Man könnte auch den Bürgern anbieten sich die Aufzeichnung noch nachträglich im Rathaus anzusehen.

Rechtliche Fragen

Richtige Probleme gibt es eigentlich nicht, man muss nur ein paar Dinge beachten. Wie jeder Einwohner Deutschlands haben auch Gemeinderäte das Recht am eigenen Bild. Dies ist ein Persönlichkeitsrecht und man kann es nicht ohne ihre Zustimmung umgehen.
Es ist aber belanglos, wenn die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zustimmen, dass die Sitzungen übertragen werden. Bei der Abstimmung über meinen Antrag könnten auch Mitglieder des Gemeinderats, die eigentlich dagegen sind sogar sagen: „Ich bin dagegen, aber wenn es eine Mehrheit dafür gibt, dann mache ich mit.“ Wenn einzelne Gemeinderäte nicht möchten, dass sie übertragen werden, könnte man nur die Bürgermeisterin und die beiden Personen neben ihr zeigen. Das Mikrofon könnte man Wortbeiträgen einzelner Sprecher deaktivieren.
Ähnlich verhält es sich bei Zuschauern, denen vom Gemeinderat das Wort erteilt wird. Falls Bürgerinnen oder Bürger während der Sitzung zu Wort kommen, die nicht in der Übertragung auftauchen möchten, können diese leicht ausgeblendet werden. Der Zuschauerraum ist sowieso nicht im Blickfeld der Kamera und das Mikrofon lässt sich leicht abschalten.
Es gibt hier also einige Möglichkeiten. Am allerbesten wäre es aber natürlich, wenn sich alle von den Vorteilen einer solchen Übertragung überzeugen ließen und alle einverstanden sind. Details hierzu findet man auch auf der Homepage des Landeszentrums für Datenschutz SH [10].
Die zweite rechtliche Frage ist, ob es sich bei der Übertragung um Rundfunk oder um ein Telemedium handelt [11]. Der Unterschied ist, dass man für das eine eine Sendelizenz benötigt und für das andere nicht. Dies lässt sich leicht beantworten: Da die Bilder nicht redaktionell bearbeitet werden, handelt es sich um eine Telemedium.

Verweisliste

Bürgerbeteiligung für Eisingen Anfang Juni

Nachdem ich nun von meinem kurzen Urlaub wieder zurückgekehrt bin, gibt es auch wieder einen neuen Artikel. Dieses Mal geht es um nicht um den Gemeinderat, sondern um Beteiligungsmöglichkeiten für Eisinger Bürgerinnen und Bürger.

Da ich ein begeisterter Anhänger von Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung bin, freue ich mich auf diese Woche besonders. Es gibt nämlich zwei Veranstaltungen die Eisingen betreffen und bei denen Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung sagen und Ideen einbringen können.

Die erste Veranstaltung betrifft unsere Gemeinde indirekt. Es ist ein Diskussions- und Informationsabend der Piratenpartei zur Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Würzburg Stadt und Land. Ich werde dort einen Vortrag zum Thema „Schrittweise Einführung des fahrscheinlosen ÖPNV“ halten. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, da es meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt für die Mobilität der Zukunft ist. Für Eisingen ist es bedeutsam, weil fahrscheinloser ÖPNV, und sei es auch nur zu bestimmten Anlässen, der Gemeinde und ihren Einwohnern wesentliche Vorteile bringen kann. Die Diskussionsrunde findet am Donnerstag, den 06.06.2013, um 19:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Piratenpartei (Stephanstraße 7, Würzburg) statt. Näheres kann man auf der Internetseite der Piraten erfahren: http://www.piraten-ufr.de/2013/06/schwarz-fahren-abschaffen/

Am Freitag um 16:00 Uhr ist dann noch die Abschlussveranstaltung des integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) in der Volksschule Helmstadt. Hier sollen die in den Workshops vorgeschlagenen Ideen zu konkreten Projekten und Maßnahmen weiterentwickelt werden.

Leider wurde diese Aktion nicht so stark beworben wie ich mir das gewünscht hätte. Informationen dazu findet man auch in einem Artikel der Mainpost: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Ein-Stueck-Mitbestimmung;art736,7491321

Gewählte Volksvertreter erklären oft und gerne, dass die Bürgerinnen und Bürger kein Interesse und keine Lust haben sich an politischen Fragen (wie z.B. der zukünftigen Entwicklung im Landkreis) zu beteiligen. Gleichzeitig gibt es aber nur sehr wenige Veranstaltungen und Möglichkeiten dazu. Wenn es dann doch mal welche gibt, geht es meist um relativ belanglose Themen und/oder sie werden kaum publik gemacht. Dadurch wird niemand motiviert und die Volksvertreter fühlen sich bestätigt.

Liebe Eisingerinnen und Eisinger, bitte beteiligen Sie sich. Es gibt durchaus die Möglichkeit politische Entscheidungen, und damit die Zukunft, zu beeinflussen. Man muss es einfach nur tun.

Kurze Pause

Ich mache für ein paar Tage Pause. Anfang Juni geht es hier mit neuen Artikeln weiter. Es passiert ja schließlich genug bei uns in Eisingen.

Wenn Sie möchten können Sie in der Zwischenzeit aber gerne die Artikel kommentieren. Dazu muss man nur bei den jeweiligen Artikeln auf „Leave a comment“ klicken. Ich werde regelmäßig danach sehen und auch antworten.

Vielleicht haben Sie auch Anregungen zu weiteren Artikeln oder möchten mich persönlich etwas fragen. In diesem Fall können Sie das Kontaktformular verwenden. Außerdem finden Sie auf der Seite „Über den Autor“ auch noch weitere Möglichkeiten wie Sie mich erreichen können.

Falls Sie die Zeit aber gerne mit Vorfreude verbringen empfehle ich die Seite unseres Backhäuslefestes. Da kann man sich davorsetzen, zusehen wie der Countdown herunterläuft und sich schon mal auf freundliche Menschen, Musik, gutes Brot und andere lecker Sachen freuen. Nur noch ca. 35 Tage! Hurra! \o/

Übrigens: Wussten Sie schon, dass die Gemeinde seit Kurzem einen eigenen Twitter-Account hat? Leider hat er noch sehr wenig Follower. Wer Interesse am Geschehen in Eisingen hat sollte folgen. Es gibt da hin und wieder Kurzinfos und Veranstaltungshinweise. Unser Eisinger Webmaster ist wirklich sehr bemüht und fleißig. Vielen Dank dafür, lieber Herr Schmitt.

Noch ein Hinweis zur Bedeutung des heutigen Tages (23. Mai). Vielleicht haben Sie sich schon über die Flaggen an den öffentlichen Gebäuden gewundert. Vor 64 Jahren wurde unser Grundgesetz verkündet. Ich habe ein paar kurze Zeilen dazu in meinem Piraten-Blog geschrieben.

Wie es begann

Liebe Mitbürger,

ich habe mich in den letzten Wochen etwas in der Eisinger Politik umgesehen und bin dabei auf viele interessante Dinge gestoßen. Aber ich möchte von vorn beginnen:

Angefangen hat alles damit, dass ich, in meiner Eigenschaft als Mitglied der Piratenpartei Deutschland und politisch interessierter Bürger, einen Brief an unsere Bürgermeisterin schrieb. In diesem bat ich sie darum sich dafür einzusetzen, dass die Gemeinderatssitzungen über das Internet übertragen werden, sodass mehr Menschen daran teilhaben können.

Sie informierte mich bald darauf, dass das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzungen auf die Tagesordnung (TO) käme. Natürlich besuchte ich diese Sitzung um die Reaktionen des Gemeinderats selbst zu sehen. Viele Damen und Herren aus dem Gemeinderat waren eher skeptisch und der Antrag ist auch noch nicht abschließend behandelt, aber der eigentliche Punkt ist, dass damit mein Interesse an der Kommunalpolitik endgültig geweckt war.

Was ich in den darauf folgenden Wochen und Monaten in den Gemeinderats- und Ausschusssitzungen so alles gesehen und gehört habe, bestärkte mich noch mehr darin, dass die Bürger erfahren sollten, was da so alles geschieht, besprochen und beschlossen wird.

Die Protokolle, die im Gemeindeblatt veröffentlicht werden, sind zu diesem Zeitpunkt immer schon hoffnungslos veraltet, angepasst, geschönt und umgeschrieben, sodass ihr Informationsgehalt eher überschaubar ist.

Nachdem ich heute (am 16.05) im Gemeindeblatt das Protokoll der Sondersitzung vom 22.03. lesen konnte, entschloss ich mich selbst hin und wieder über kommunale Angelegenheiten zu berichten. 

Ich hoffe es gefällt und ich hoffe ganz besonders, dass es bei den Bürgerinnen und Bürgern von Eisingen das Interesse an der (kommunalen) Politik weckt.