Meinung: Link weg, Glaubwürdigkeit auch

Anmerkung: Dieser Beitrag ist wieder mit „Meinung“ überschrieben. Es handelt sich daher um eine Meinungsäußerung und meine Interpretation von Ereignissen, die durchaus auch subjektiv sein kann.

Als das letzte Mal ein Link von http://www.eisingen.de gelöscht wurde, gab es einige Gemeinderäte, die deswegen „Zeter und Mordio“ schrien. Die Eisinger SPD schrieb in diesem Zusammenhang von „Zensur“, „China“ und „Diktatur“.
Nun wurde wieder ein Link gelöscht. Und wo ist dieses Mal die Empörung dieser Gemeinderäte? Wo ist die Aufregung der SPD?
Damals handelte es sich nach Auslegung der SPD bei dem Link nur um einen „formellen Hinweis“ ohne spezifischen Inhalt. Und heute? Was war an diesem Link anders? Was war der Grund dafür, dass er verschwinden musste?
Tja, liebe SPD. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, oder? Es ging scheinbar damals keineswegs um die Anprangerung von diktatorischen Maßnahmen oder die Einschränkung von Freiheitsrechten. Es ging wohl ausschließlich um die ureigenen Interessen der SPD hier in Eisingen.

Dieser Vorfall und auch das Verhalten der der Eisinger SPD-Gemeinderäte in der letzten Gemeinderatssitzung sind sehr geeignet die Glaubwürdigkeit dieser Herren nachhaltig zu beschädigen.

Es ist schon fast erschreckend, dass man sich gar nichts ausdenken muss, damit unsere SPD unglaubwürdig erscheint. Man muss nur berichten was geschehen ist.

Übrigens: Mir persönlich war es damals egal, ob da sich unter http://www.eisingen.de ein Link auf die Seite der SPD befindet. Ebenso egal ist es mir, ob sich dort ein Link auf meine Seite befindet. Ich finde aber die ganzen Umstände sehr interessant und bezeichnend.

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3 Kommentare zu “Meinung: Link weg, Glaubwürdigkeit auch

  1. Das geht gar nicht 21. Mai 2015 um 10:14 Reply

    Was ist die SPD in Eisingen?
    Zwei Doktores; Naturwissenschaft visavis Geisteswissenschaft.
    Einer erscheint notorisch berechnend und kalkulierend, der andere immer nah an Dichtung und Wahrheit.

    Seit 2002 ist einer dieser beiden Herren im Gemeinderat vertreten.
    Eine Legislatur von ihm hatte gereicht, um die SPD in Eisingen soweit abzuhalftern, daß es Probleme bei der Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl 2008 gab.
    Die bis dato übermächtige CSU sollte übermannt werden. Und es gelang zwar doch noch einen Kandidaten aus dem Hut zu zaubern. Der konnte sich aber trotz enormen Ferseneinsatz’s nicht behaupten. Und das verfolgte ihn.
    Fortan ward er vom Fraktionschef gedrängt sich doch zu behaupten.

    Mit dem Ausgang der Kommunalwahl 2008, in der dann auch noch die CSU der erstarkten UBE unterlag, nahm dann auch eine lange Geschichte ihren Lauf.

    Eine davon; wie die SPD in Eisingen (eingangs erwähnte Herren) ihre Kandidaten und Hoffnungsträger verschleißt. So hatte die SPD-Fraktion derart an Glaubwürdigkeit verloren, daß es bei der Kommunalwahl 2014 nicht einmal mehr zu einem eigenen Kandidaten gereicht hat.

    Man mußte sich also mit einem Fraktions-Sharing-Kandidaten drapieren, dessen Name dann auch noch Programm sein sollte für schlaues Tun und Handeln.
    Philosophisch gesehen: einfältig
    Kalkulatorisch: ein Fehler nahe am berechneten GAU

    Zweiter Kalkulationsfehler:
    genau der Kandidat, den die Genossen in tribunaler Manier ausgeschlossen und aus ihrer Fraktion entfernt hatten, konnte weitaus mehr Stimmen auf sich zählen als der Fraktionschef.

    Die dritte Kalkulation liegt bereits auf dem Tisch.
    Der Ortsvereinsvorsitzende stößt eine öffentliche Diskussion um die Fewo des Hoffnungsträgers an.
    Der Fraktionschef empört sich per öffentlichem Antrag im Gemeinderat über die freie Meinungsdarstellung.
    Und der Hoffnungsträger; entspricht nicht den Anforderungen der Ortsspitze und bleibt auf der Strecke?
    Man darf gespannt sein auf das Ergebnis.

    Resumee:
    Die SPD in Eisingen hat abgewirtschaftet und die beiden Dres dem Ortsverein mehr geschadet als genutzt. Inhaltlich, informell und vom Benehmen.

    Schade nur für die treuen Mitglieder dieser Partei, die sich der Geltungsbedürftigkeit und dem Treiben einzelner ausgeliefert sehen.
    Wenn man von sozialdemokratischen Werten spricht, so ist es gerade in der SPD Tradition, daß die Basisdemokraten ihren Genossen an der (Orts-) Spitze klarmachen, ein hinterlistiges Treiben nicht mitzumachen.

    Nicht mit uns.
    Bei uns in Eisingen geht sowas gar nicht!

  2. Anonymus 21. Mai 2015 um 12:20 Reply

    Also wirklich meine Damen und Herren der SPD… diese Schmierenkomödie wird langsam langweilig. Soviele „schlaue studierte Leute“ in den eigenen Reihen, und dann ist man nicht fähig sich der konstruktiven Sacharbeit zu widmen.

    Schönen Gruß an Herrn Dr. Ing, der Bürger durchschaut ihr falsches Spiel.

    Zensurfreie Grüße

    Ein anonymer Einwohner

  3. SPD abgewirtschaftet? 22. Mai 2015 um 10:36 Reply

    Dass die SPD in Eisingen abgewirtschaftet hat, kann nicht geleugnet werden. Dies aber nur den beiden Dres in die Schuhe zu schieben, wäre ungerecht. Ich zitiere einen Bericht der Tagezeitung Main-Echo vom 13.10.2007, der den Prozess des damaligen Eisinger SPD-Bürgermeisterkandidat betrifft: Dort steht.
    „Vorwürfe machen Staatsanwalt und Gericht vor allem dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereines, der die Geschichte ins Rollen gebracht hatte. Ihn halten wir für unseriös, er hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das war ein Intrigenspiel in der Dorfgemeinschaft“.

    Dass die SPD damals nichts tat, um sich von diesem quasi amtlich bestätigten Makel zu befreien, war der Beginn des Niedergangs und alle in der SPD, die dazu schwiegen und taten als sei nichts passiert, beschädigten sich damit selbst und ihre Integrität.
    Wenn man vielleicht noch ein Fünkchen Verständnis dafür aufbringen kann, dass ein Genosse dem anderen Genossen kein Auge auskratzt, dafür, dass kurze Zeit später sich CSU und WVAN mit dieser SPD auch noch verklüngelten, kann man beim besten Willen kein Verständnis mehr aufbringen.

    Deshalb stimmt es auch nicht, dass nur die Eisinger SPD abgewirtschaftet hat, wie die Wahlen zeigten, im selben Maß auch CSU und WVAN. Es wird viel Zeit, Seriosität, Ehrlichkeit und Distanz zur SPD nötig sein, bis CSU und WVAN wieder Akzeptanz beim Bürger finden.

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