Gemeinderatssitzung am 06.03.2015

Anmerkung: Die Sitzung war wieder sehr gut besucht und die vorhandenen Sitzgelegenheiten reichten nicht aus, sodass weitere Stühle geholt werden mussten.
Im folgenden Text sind die Aussagen der beteiligten Personen keine wörtlichen Zitate. Es handelt sich um eine sinngemäße Wiedergabe des Geschehens und der Diskussionen.

Tagesordnung und Protokoll der letzten Sitzung

Zur Tagesordnung gab es keine Einwände und das Protokoll konnte dieses Mal nach kleinen Anmerkungen von DRK (SPD) auch zügig genehmigt werden.

Zunächst verkündete die Bürgermeisterin, dass die Tagesordnungspunkte eins und zehn wieder abgesetzt wurden.

Anmerkung:
1.0 Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende Technik
10.0 Änderung der Geschäftsordnung des Gemeinderats

Anmerkung: Da Herr M., ein Vertreter der Firma Röder, anwesend war, die die neue Kalkulation für die Wassergebühren erstellt hatte, fragte Frau Engert die Gemeinderäte, ob es Einwände gibt den Tagesordnungspunkt sieben vorzuziehen. Es gab keine Einwände.

7.0 Kalkulation der Wasserverbrauchs- und Abwasserbeseitigungsgebühren: Beschlussfassung zur Anpassung der Verbrauchs- und Einleitungsgebühren

Herr M. erklärte zunächst warum die Wasserpreise steigen müssen.

Anmerkung: Dass die Wassergebühren in Eisingen deutlich angehoben werden müssen, hatte Frau Engert auch schon auf der Bürgerversammlung angekündigt.

Er führte aus, dass die Gebühren immer auf einer Vier-Jahres-Kalkulation beruhen. Der letzte Zeitraum umfasste die Jahre 2011 bis 2014. In diesem ist in den ersten beiden Jahren ein winziges Plus entstanden.
Anmerkung:
2011: Überschuss 5.380,36 EUR
2012: Defizit 5.291,89 EUR
2013: Defizit 38.805,08 EUR
2014: Defizit 120.738,00 EUR

In den Jahren 2013 und 2014 hingegen fiel ein sehr großes Defizit an, da notwendige Arbeiten durchgeführt werden mussten. Dies erforderte einen erhöhten Personalaufwand. Zudem benötigte die Gemeinde einen Wasserwart und ein Fahrzeug. Insgesamt ist ein Defizit in Höhe von ca. 220.000 EUR aufgelaufen, das nun durch höhere Gebühren wieder ausgeglichen werden muss.

U. Engert: Vor einigen Jahren lehnte der Gemeinderat ab, die Wasserversorgung zusammen mit anderen Gemeinden anzugehen. Hier wären Einsparungen möglich gewesen.

Anmerkung: Ich habe im Rathaus noch einmal nachgefragt, woraus sich die Kosten zusammensetzen und folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr Hartrich,
zu Ihrer Anfrage dürfen wir mitteilen:
Mit der Umsetzung der Richtlinien aus der Verordnung Wasserwirtschaft entstanden ab dem Jahr 2013 im Bereich der Wasserversorgung höhere Personalkosten. In 2013 waren dies insbesondere:
– Kosten für die 24-Stunden-Rufbereitschaft, auch am Wochenende, zu der wir nach den Richtlinien verpflichtet sind
– Zusätzlich zu den Lohnkosten im Bereich der Wasserversorgung waren 2013 zwei Altersteilzeiten zu berücksichtigen, deren Lohnkosten anteilig zuzuordnen sind. Außerdem gab es im 1. Halbjahr 2013 zur Übergabe und Einarbeitung eine Stellenüberschneidung des ausscheidenden Wasserwarts mit dem Nachfolger. In 2014 reduzieren sich die Lohnkosten entsprechend (- 24%).
Vom Gemeinderat war mehrheitlich sogar eine frühere Besetzung der frei werdenden Stelle des Wasserwarts gewünscht. Hierdurch wären bereits in 2012 höhere Lohnkosten im Wasserbereich entstanden, die durch eine Einstellung erst zum Januar 2013 vermieden wurden.
Anzumerken ist noch, dass das beratende Fachbüro den Arbeitsaufwand für die Wasserversorgung nach geltenden Richtlinien auf eine 0,75 Stelle geschätzt hat. Dieser Zeitaufwand wird in der Gemeinde Eisingen derzeit unterschritten.

MP (CSU): Man hätte schon früher neu kalkulieren müssen.

Herr M.: Da lagen die Zahlen nicht vor, auf denen die aktuelle Kalkulation beruht. Diese wurden nach Beratung durch seine Firma von der Verwaltung zusammengestellt. Dann wurde die neue Kalkulation durchgeführt.

AG (Initiative): Der Gemeinderat hat die Gebühren beschlossen und es wurde immer so gemacht, dass es möglichst günstig für die Bürger ist. Warum sie nun so stark angehoben werden müssen, ist nachvollziehbar.

U. Engert: Die Kalkulation wurde auch in jeder Rechnungsprüfung angesprochen.

HK (SPD): Die Personalkosten müssen noch einmal überprüft werden. Diese Steigerung ist für mich nicht glaubhaft. Außerdem versucht jede Gemeinde für niedrige Gebühren zu sorgen.

AG (Initiative): Deswegen geht es anderen Gemeinden auch ähnlich wie uns.

Herr M.: Man kann die einzelnen Gemeinden nicht miteinander vergleichen, da sie unterschiedliche Voraussetzungen haben. Aber viele sind sich unsicher, ob die Gebühr stimmt, da einfach die Unterlagen fehlen. Es muss ein vollständiger Anlagennachweis vorhanden sein, um genau kalkulieren zu können.

EB (UBE): Man muss überlegen, ob es dem Zeitraum personalintensive Störfälle gab. Die Erhöhung ist nicht angenehm, aber das Wasser war in den letzten Jahren offensichtlich zu billig.

JH (CSU): Es ist wichtig jetzt transparent zu arbeiten. Der Bürger hat hier einen Schaden erlitten. Man muss klären in wessen Verantwortung das fällt und die entsprechende Versicherung muss den Schaden begleichen.

Herr M.: Es liegt kein Fehler vor, den man jemandem vorwerfen könnte. Die vorliegenden Zahlen waren einfach nicht genau.

Die Kalkulation wird immer für vier Jahre gemacht, in denen die Gebühren dann stabil sein sollten.

HK (SPD): Die Bürger müssen nun aber deutlich mehr zahlen. Die Personalkosten muss man noch einmal überprüfen. Zudem sollte man die Gebühren auf sechs Jahre umlegen.

Herr M.: Es sind maximal vier Jahre zulässig.

AG (Initiative): Es ist kein Schaden entstanden. In den letzten Jahren waren die Gebühren nur zu niedrig. Es ist falsch zu sagen, dass man jetzt für die gleiche Leistung 50% mehr bezahlen muss. Der Wasserwart kostet zusätzlich. Hier wäre es sinnvoll zu überprüfen, ob man nicht doch mit anderen Gemeinden zusammen arbeiten könnte und einen gemeinsamen Wasserwart bestimmt. Ist es in anderen Gemeinden durch solche Maßnahmen günstiger?
U. Engert: Die Kosten wurden damals angekündigt.

CK (WVAN): Sind die 2,20EUR in den 200.000 EUR eingerechnet?

Herr M.: Ja.

DRK (SPD): Der Wasserschaden in der Spessartstraße war schon vorher in der Amtszeit von Herrn Günder. Man sollte keine falschen Vermutungen anstellen.
U. Engert: Das war ja nicht der einzige Schaden, den wir hatten. Die gibt es immer wieder.

EB (UBE): Es handelt sich hier um eine Nachberechnung. Es ist kein Schaden für die Bürger entstanden. Für so etwas gibt es keine Versicherung. Ich kann die Aufgeregtheit nicht nachvollziehen
U. Engert: Es gibt für die Wasserversorgung ein sehr dickes Organisationshandbuch. Danach müssen wir handeln. Ab 2013 wurden notwendige Arbeiten nachgeholt. Zudem müssen nun bestimmte Arbeiten kontinuierlich durchgeführt werden. Wir haben auch schon die Bestätigung erhalten, dass dies in Eisingen vorbildlich gemacht wird.

JH (CSU): Es ist wichtig jetzt Transparenz zu schaffen und in Zukunft jährlich zu überprüfen ob die Kosten im Rahmen sind.

MW (SPD): Tatsache ist, dass seit 2008 keine Kalkulation durchgeführt wurde. Wir müssen das in Zukunft besser machen.

AG (Initiative): Das mit der Transparenz wurde auch schon in der Finanzausschusssitzung angesprochen. Überhaupt hatten wir da schon alles geklärt und auch einen einstimmigen Beschluss gefasst. Ich verstehe nicht woher jetzt plötzlich die ganze Aufregung kommt.
Verwaltung: Wir haben ein Fahrzeug und Werkzeug angeschafft, eine Werkstatt eingerichtet und müssen auch den Wasserwart bezahlen.

U. Engert: Das Verfahren wurde auch mit überörtlichem Rechnungsprüfer besprochen und es gab keine Beanstandung.
MP (CSU): Wir kommen wohl nicht um die neuen Gebühren herum.

HK (SPD): Man muss das nochmal im Rechnungsprüfungsausschuss prüfen.

DM (UBE); Da gibt es auch kein anderes Ergebnis. Zudem ist der Ausschuss dafür gar nicht zuständig.
Da ist nun einfach so. Man sollte aber nochmal eine Ablesung machen, damit alles ganz genau und transparent für die Bürger abläuft.
U. Engert: Bei der letzten Kalkulation hat der Gemeinderat die günstige Variante gewählt. Dadurch wurden die Berechnungen fortgeführt und nicht neu gemacht.

AG (Initiative): Die Grundgebühr wird erhöht, damit die Verbrauchsgebühr nicht noch höher wird.
U. Engert: Auch das Stift erhält keinen Preisnachlass mehr.
JH (CSU): Wir müssen Informationen für die Bürger veröffentlichen.

U. Engert: Antrag: Die Gebühren pro Kubikmeter Wasser wird auf 2,20 EUR zzgl. MwSt. festgelegt.
Beschluss: Mit 14 zu 3 Stimmen angenommen.
U. Engert: Wir beschließen die Gebühren für den Kanal pro Kubikmeter Wasser auf 2,24 EUR zzgl. MwSt. festzulegen.
Dies wurde einstimmig beschlossen.

Anmerkung. Es sollte noch eine weitere Wassergebühr (von einmaligen 50 EUR auf 60 EUR) angehoben werden, die lt. Frau Engert ca. nur drei Mal im Jahr erhoben wird, da sie im Zusammenhang mit Neubauten steht. KH (SPD) und MP (CSU) sahen sich außerstande das zu beschließen, da sie das erst noch prüfen wollen. Daher wurde diese Gebühr nicht geändert.

Anmerkung: Im Rahmen der Diskussion führte Frau Engert an, dass es auch aufgrund der langen Krankheit des Kämmerers zu Verzögerungen kam. (Was unter einigen Damen im Publikum lautes Gelächter auslöste. Ich persönlich verstehe nicht, was man an der Krankheit eines Menschen so lustig finden kann.) Auf Nachfrage nach der Sitzung meinerseits hat sie das noch einmal erläutert:

Die Jahresrechnung ist bis zum 30.04. im Folgejahr zu erstellen. Im letzten Jahr wurde sie durch die Krankheit von Herrn Krista erst im September erstellt.
Erst mit der Rechnungslegung erfolgen die entsprechenden buchungsmäßigen Zuordnungen und Abschlussbuchungen.
Vor diesem Zeitpunkt stehen die Jahresergebnisse der kostenrechnenden Einrichtungen nicht fest.

2.0 Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Fl.Nr. 1661/11, Georg-August-Christ-Str. 15 – Antrag auf Baugenehmigung

U. Engert: Der Antrag wurde schon im Bauausschuss behandelt. Dieser hat empfohlen dem Antrag zuzustimmen.

Die Genehmigung wurde einstimmig erteilt.

3.0 Vorstellung des Entwurfs „Neubau Pfarrsaal / Anbau an das bestehende Pfarrhaus“ – Kostenbeteiligung der Gemeinde

Architekt Reitter vom Büro Gerhard Grellmann, Rainer Kriebel und Christian Teichmann stellte die Pläne zum Bau eines neuen Pfarrsaals vor. Dieser soll an das Pfarrhaus angebaut werden.
Der Nikolaussaal ist nicht mehr geeignet, da ein zweiter Fluchtweg fehlt und er nicht barrierefrei erreicht werden kann. Er würde dann dem Kindergarten zur Verfügung stehen.
Der neue Pfarrsaal soll für Seniorentreffen, Jugendgruppen aber vielleicht auch Sitzungen des Gemeinderats verwendet werden können.
Er erwähnte ausführlich, dass seine bisherigen Planungen rein ehrenamtliche Tätigkeit waren. Sie haben nichts gekostet.

HK (SPD): Wann wäre Baubeginn?

Reitter: Man benötigt etwa ein Jahr Vorlauf bis alle Genehmigungen vorliegen.

Pfarrer Dr. Jelonek: Das Haus soll dann der ganzen Gemeinde gehören. Jeder wird willkommen sein. Die Organisation und Verwaltung übernimmt die Kirche, aber jeder darf nach Voranmeldung den Saal unentgeltlich nutzen.
Wir haben mit den Leuten gesprochen und sind überzeugt, dass der Bedarf für einen solchen Saal besteht.

AG (Initiative): Das sieht für mich nach einer perfekten Planung aus. Aber wie soll der Nikolaussaal für den Kindergarten genutzt werden. Die schon erwähnt wurde, wären dort Umbaumaßnahmen notwendig.

Reitter: Jetzt geht es erst einmal um den neuen Saal.

EB (UBE): Man kann den Nikolaussaal im Kindergarten sicher als Lager, aber nicht für Menschen nutzen.
Ansonsten halte ich das einen gute Entwicklung und Bereicherung für Eisingen. Die Nachfrage ist sicher vorhanden und die Entwürfe sind sehr gelungen.

MP (CSU): Die CSU in Eisingen begrüßt den Bau dieses Saals auch.

DRK (SPD): Die SPD in Eisingen begrüßt den Bau dieses Saals auch.

CK (WVAN): Die WVAN begrüßt den Bau dieses Saals auch.

U. Engert: Die Gemeinde muss aber, wenn sie sich beteiligt, eine Kostenobergrenze vertraglich vereinbaren. Zur Zeit ist vorgesehen, dass sich die Gemeinde mit einem Drittel an den Kosten beteiligt.

Reitter: Bisher sind keine Kosten entstanden. Ich habe das alles kostenlos und ehrenamtlich gemacht.

HK (SPD): Die Gemeinde hat nicht so viel Geld. Wir müssen uns da Gendanken machen.

Der Gemeinderat beschloss, dass er dem Bau zustimmt und nach Vorlage der voraussichtlichen Kosten einen Beschluss zur Beteiligung fassen will.

4.0 Übernahme des Kindergarten-Defizits aus dem Jahr 2014

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Gemeinde das Defizit in Höhe von 55.924,11 EUR übernimmt.
Anmerkung: Das Gesamtdefizit lag deutlich über diesem Betrag. Doch wurden auch Rückstellung zur Reduzierung des Fehlbetrags verwendet.

5.0 Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) – Entscheidung über „Qualitätsbonus Plus“

U. Engert: Wenn die Gemeinde 16.000 bis 20.000 EUR zur Verbesserung des Angebots an den Kindergarten zahlt, dann gibt der Freistaat noch einmal den gleichen Betrag dazu.

JN (Grüne): Wird überprüft was mit dem Geld gemacht wird?

U. Engert: Das ist im Gesetz nicht vorgesehen, aber die Gemeinde kann es natürlich tun. Das ist eine gute Anregung.

CK (WVAN): Kann der Bonus verwendet werden, um das Defizit auszugleichen?

EB (UBE): Nein. Er darf dafür nicht verwendet werden. Er ist nur für Verbesserungen des Angebots gedacht. Zum Beispiel für verlängerte Öffnungszeiten.

CK (WVAN): Vielleicht kann Herr Giehl etwas dazu sagen.

WM (SPD): Vielleich kann er sich dann auch zur Belegung der Krippe und des Kindergartens äußern.

Giehl: Die Krippe ist voll belegt. Im Kindergarten sind zur Zeit 101 Kinder. Bis zum Ende des Kindergartenjahres werden es 103.
Davon gehen 38 weg. Hinzu kommen im neuen Jahr zehn aus der Krippe und sieben so.
In der Krippe wird nächste Woche ein Platz benötigt, der nicht vorhanden ist.
Das Defizit durch den Bonus zu senken soll nicht sein.

EB (UBE): Die Belegung sinkt zum Jahresende erst einmal, steigt aber dann wieder. Insgesamt ist der Kindergarten zu klein.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass der Bonus gezahlt wird. Auch für Eisinger Kinder, die in anderen Gemeinden in den Kindergarten gehen, sofern dieser Kindergarten das beantragt.

6.0 Wohngebiet St. Josefs-Stift – Zustimmung zu weiteren Planungsschritten

U. Engert: Als nächstes muss der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan beschlossen werden. Die Kosten hierfür trägt der Grundstücksbesitzer.

MP (CSU): Wir sind für die Ausweisung des Neubaugebiets, aber wir hätten uns mehr Diskussionen über die Nutzung gewünscht. So würden wir dort gerne neben Familien auch Wohnungen für Senioren sehen.

DRK (SPD): Im Beschluss sollte es Familien und/oder Senioren heißen.

Dass die nächsten Schritte angegangen werden wurde mit einer Gegenstimme beschlossen.

EB (UBE): Dieser Punkt wurde das letzte Mal zu Unrecht in nichtöffentlichen Teil verschoben.

U. Engert: Die Informationen, die es gab, waren sowieso bekannt.

CK (WVAN): Es war nicht klar, dass Verträge vorlagen.

EB (UBE): Es waren private Verträge. Damit hat die Gemeinde nichts zu tun.

8.0 Organisation des Schulweghelferdienstes in Eisingen

U. Engert: Wir haben zu wenig Leute, die Schülerlotsen machen. Früher wurde das vom Elternberat organisiert. Nun macht es die Gemeinde. Diese ist aber eigentlich nicht zuständig. Wir müssen die Verantwortung wieder an den Elternbeirat übergeben.

MP (CSU): Laut Vorschrift muss die Kommune den Einsatz von Schülerlotsen organisieren.

CK (WVAN): Man kann das nicht per Beschluss an den Elternbeirat übertragen. Das muss gemeinsam gelöst werden.

U. Engert: Wenn die Gemeinde das weiterhin machen soll, dann benötigen wir Personal dafür.

DM (UBE): Unsere Personalkosten steigen sowieso schon stark an. Wir müssen klären wer laut Gesetz zuständig ist.

AG (Initiative): Die Schule hat das komplett an die Gemeinde übertragen. Wir sind die einzige Gemeinde, die das macht. Das ist ein Service der Gemeinde und keine Pflicht. Wir müssen konstruktiv mit der Schule und dem Elternbeirat reden.

U. Engert: In allen anderen Gemeinden wird das nicht von der Verwaltung organisiert.

MP (CSU): Wir sollten ein Gespräch mit dem Elternbeirat und der Verkehrswacht führen, um eine Lösung zu finden.
Am besten wäre es, wenn der Elternbeirat die Organisation macht.

FS (WVAN): Können die Eltern das überhaupt? Die meisten müssen arbeiten.

U. Engert: Die Schülerlotsen sind auch Leute, die gar keine Kinder haben.

EB (UBE): Alle Eltern können variable Arbeitszeiten haben und haben dadurch Zeit für den Schülerlotsendienst.

9.0 Behandlung der Anträge der Fraktionen zum Haushalt 2015; Erlass der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan 2015; Finanzplan 2016 bis 2018 und Stellenplan

U. Engert: Die Anträge und der Haushaltsplan wurden schon im Finanzausschuss behandelt. Es war eine sehr harmonische Sitzung.

Anmerkung: An dieser Stelle hob DRK (SPD) einen dicken Papierstapel in die Luft.

DRK (SPD): Ich möchte den Zuschauern nur einmal zeigen welch ein Stapel Papier erst am Mittwoch, am Tag vor unserem Briefkasten war.

U. Engert: Der Haushalt einer Gemeinde ist eben so umfangreich. Wir haben ihn aber schon zwei Wochen vor der Finanzausschussitzung an die Gemeinderäte verteilt. Dies war dann die Version mit den Änderungen, die im Ausschuss beschlossen wurden. Dabei waren das Protokoll der Finanzausschussitzung und drei Blätter, auf denen das Wesentliche zusammengefasst war. Alle Änderungen waren mit Farbe markiert. Die Gemeinderäte mussten sich nur noch die Änderungen ansehen. Das Original war schon bekannt. Das ist ein zusätzlicher Service, den wir für unsere Gemeinderäte bieten.

DRK (SPD): Was soll denn das Geschwalle hier?

AG (Initiative): Die Ausschusssitzung war wirklich harmonisch. Ich kann diese Aufregung gerade nicht verstehen. Es war doch schon alles schon geklärt.

U. Engert: Im Ausschuss wurde schon alles diskutieren und beschlossen.
Im letzten Jahr haben wir es so gemacht, dass alles, was im Ausschuss einstimmig beschlossen wurde, nicht noch einmal im Gemeinderat diskutiert wird, sondern auf einmal beschlossen wird.

CK (WVAN): Manche Punkte haben wir letztes Jahr beschlossen, und jetzt steht es anders im Haushalt.

U. Engert: Das wurde alles im Ausschuss geklärt. Dort ist die WVAN aber unentschuldigt fern geblieben.
Verwaltung: Die Beschlüsse gelten immer nur für den Haushalt eines Jahres.

Anmerkung: An dieser Stelle begannen HK (SPD), CK (WVAN) und FS (WVAN) mehrere Fragen zu einzelnen Posten des Haushalts zu stellen. Da diese schon im Ausschuss geklärt worden waren, waren einige Gemeinderäte darüber verwundert und vielleicht auch etwas genervt. Die wiederum verärgerte offensichtlich HK (SPD).

Die Anträge, die im Finanzausschuss schon behandelt worden waren wurden dann mit nur zwei Gegenstimmen angenommen.

Danach wurde noch ein Antrag der WVAN behandelt, der einstimmig angenommen wurde.

Die Haushaltssatzung wurde einstimmig beschlossen.
Der Stellenplan wurde einstimmig beschlossen.
Die mittelfristige Finanzplanung wurde mit einer Gegenstimmen (HK (SPD)) beschlossen.

10.0 Änderung der Geschäftsordnung des Gemeinderats

Abgesetzt

11.0 Verbesserung der Breitbandversorgung in Eisingen

U. Engert: Wir haben den Antrag gestellt und inzwischen wurde er auch bewilligt.
Der Beschluss zu diesem Punkt wird im nichtöffentlichen Teil gefasst.

12.0 Bekanntgabe nichtöffentlicher Punkte, für die Gründe der Geheimhaltung entfallen sind

U. Engert: Die Gemeinde hat mit der Raiffeisenbank einen Vertrag bezüglich der Bushaltestelle geschlossen. Dieser bestand die ganze Zeit noch nicht war aber notwendig.
Mit den weiteren Planungen für die Schule wurde das Architekturbüro Dold beauftragt.
Die Grundstücke, auf denen nun das Neubaugebiet beim Stift entstehen soll, wurden damals billig verkauft. Aber das waren private Verträge, mit denen die Gemeinde nichts zu tun hat.

13.0 Bekanntgaben

U. Engert: Im Landkreis werden weiterhin Plätze für Asylbewerber gesucht und auch geschaffen. Es gab einen Winternotfallplan, der aber nicht zur Anwendung kommen musste. Eisingen ist weiterhin die einzige Gemeinde, die selbst Asylbewerber unterbringt.

Bezüglich des Faschingszuges gibt es einen runden Tisch mit der Polizei und den Vereinen.

14.0 Anfragen

JN (Grüne): Die Bürgersprechstunde stand dieses Mal wieder nicht auf der Tagesordnung. Ich finde, sie sollte fortgeführt werden. Wir haben nun ein paar Erfahrungen gesammelt und können das Konzept vielleicht noch etwas anpassen.

FS (WVAN): Was ist mit der Grüngutsammelstelle?
U. Engert: Die wird morgen eröffnet.

Kommentar

Auch dieses Mal kann ich mich eines Kommentares zur Sitzung nicht enthalten.
Wie schon von einem anderen Bürger richtig erwähnt wurde, ist durch die Wassergebühren niemandem ein Schaden entstanden und es wird auch niemandem ein solcher entstehen. Es wurde bisher zu wenig gezahlt und das muss jetzt eben nachgeholt werden. Das ist wie bei den Steuern. Hat man im Laufe des Jahres zu wenig bezahlt, muss man nachzahlen, hat man zu viel bezahlt, bekommt man etwas zurück. Der einzige Unterschied ist, dass es sich beim Wasser um eine Vierjahreskalkulation handelt.
Paradoxer Weise ärgern wir uns immer, wenn wir nachzahlen müssen, obwohl wir dann eigentlich ein Plus machen, da wir das Jahr über einen kostenlosen Kredit hatten.
Vor diesem Hintergrund muss man die Aussagen von JH (CSU) bzgl. „Fehler“, „verantwortlich“ und „Versicherung“ wohl in die Kategorie „Boulevardzeitungschlagzeilen“ einordnen.

Der Bau eines neuen Pfarrsaals ist sicher eine gute Sache, für die in Eisingen auch Bedarf besteht. Der von Herrn Reitter vorgelegte Entwurf ist aus meiner Sicht nichts wirklich besonderes, aber sicher zweckmäßig. Herr Reitter führte mehrfach an, dass seine bisherige Tätigkeit im Rahmen dieser Planungen rein ehrenamtlich war. Das wird sich ändern, wenn durch diese Werbemaßnahme der Auftrag an das Büro, für das er arbeitet, vergeben wird. Aber schließlich muss von irgendetwas ja auch sein Gehalt bezahlt werden.

Die Fraktionen der CSU und der SPD fordern in dem auszuweisenden Neubaugebiet Wohnflächen für Senioren zu schaffen. Im ersten Moment hört sich das natürlich toll an. Es wird etwas für Senioren getan.
Aber wenn man einmal betrachtet wo das Neubaugebiet liegt, dann kommt man nicht umhin zu fragen „Wie bitte?“
CSU und SPD wollen allen Ernstes unsere Senioren am äußersten Dorfrand, auf dem höchsten Berg, den wir haben, ansiedeln. Damit haben sie (die Senioren) kaum Chancen sich selbstständig und ohne fremde Hilfe zu versorgen, zum Arzt oder in die Apotheke zu gehen oder am Dorfleben teilzuhaben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alte Menschen, vorausgesetzt, dass sie körperlich überhaupt dazu in der Lage sind, mehrmals in der Woche von da oben hinunter ins Dorf und wieder nach Hause laufen wollen.
Diese Forderung hat also eher nichts mit „Engagement für Senioren“ zu tun. Es sieht mehr nach „Show für Senioren“ aus.

Der letzte Punkt, zu dem ich mich noch äußern möchte, ist die Sache mit den Schülerlotsen. Ich finde es toll, dass die Gemeinde und insbesondere Frau Engert in den letzten Jahren so viel dafür geworben haben. Allerdings halte ich das nicht für eine Sache der Gemeinde. Auch wenn MP (CSU) da anderer Meinung ist. Er muss es aber auch sein, wenn man sich erinnert, dass die Elternbeirätin, die der Gemeinde mehr oder weniger über Nacht diese Aufgabe vor die Füße geworfen hat, ihm nicht so ganz unbekannt ist.
Andererseits fand ich auch die Aussagen von EB (UBE) ziemlich unpassend. Es mag ja sein, dass (manche, bei weitem nicht alle) Eltern die Möglichkeit haben morgens später mit der Arbeit anzufangen, um Schülerlotsendienst zu machen. Allerdings müssen sie diese Zeit dann natürlich nachholen. Und wann ist das? Wahrscheinlich mittags bzw. abends wenn die Kinder heim kommen bzw. zu Hause sind. Kurz: Für berufstätige Eltern ist es meist schwer bis unmöglich Schülerlotsendienst zu machen, auch wenn sie es gerne täten. Ich weiß dies aus eigener Erfahrung.

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54 Kommentare zu “Gemeinderatssitzung am 06.03.2015

  1. Anonymus 17. März 2015 um 14:07 Reply

    Das ist ja alles schön und gut mit den Wassergebühren. Tatsache bleibt aber, das hier äußerst mangelhaft gearbeitet wurde, was die regelmäßige Überprüfung betrifft. Die Gemeinde hat nun die Verpflichtung, eine Zusammenlegung der Wasserversorgung und Einsparung der Wasserwartstelle erneut zu prüfen, um so unnötige Betriebskosten einzusparen.

    Des Weiteren stimme ich mit HK überein, das die Personalkosten überprüft und gesenkt werden müssen. Angesichts der hohen Personalkosten ist eine Übernahme der Schülerlotsen durch die Gemeinde nicht machbar.

    Das Kindergartendefizit ist zum anderen auch merkwürdig hoch, zum zweiten mal in Folge…

    Der Herr Gemeinderat DRK scheint nicht ausgelastet zu sein, wenn er sich jedes mal über Formalien aufregt.

  2. Gemeinderatssitzung 06.03.2015 17. März 2015 um 17:13 Reply

    Gemeinderatssitzung am 06.03.2015
    Ich besuche aus verschiedenen Gründe keine Gemeinderatssitzungen und glaubte, mit dem was im Mitteilungsblatt bzw. der Main-Post stand, ausreichend informiert zu sein.

    Aus aktuellem Anlass gestehe ich ein, dass ich damit gründlich daneben lag. Diese Erkenntnis verdanke ich Herrn Hartrich. Erst seit seinen objektiven und ausführlichen Berichten über die Gemeinderatssitzungen sind wir Bürger wirklich informiert.

    Gleiche ich nun den Bericht Herrn Hartrichs über die Sitzung am 06.03. mit
    dem „Standpunkt“ des Main-Post-Reporter Ehehalt ab, ist es geradezu absurd, was für einen Schwachsinn Ehehalt von sich gibt. Wenn das die objektive Berichterstattung ist, der ich die ganzen Jahre vertraute, dann gute Nacht und schade um das Geld für das Abo.

    Dass sich einige Räte und Sitzungsbesucher trotz der Erläuterungen über die Höhe des Wasserpreises aufregten, kann ich nicht nachvollziehen. Aber Herr Hartrich hat auch hier mit seiner Einschätzung recht. Jeder freut sich, wenn er bei seiner Lohnsteuererklärung, seiner Stromabrechnung eine Rückerstattung bekommt, dabei müsste sich jeder ärgern, dass er seinem Versorger oder dem Staat einen kostenlosen Kredit gewährt hat.

    Was mich aber beim Lesen des Sitzungsprotokolls Herrn Hartrichs geradezu entsetzt hat, ist der Satz, dass der Hinweis auf die längere Erkrankung eines Mitarbeiters der Verwaltung, „unter einigen Damen des Publikums lautes Gelächter auslöste“.

    Ich werde mich postwendend darum bemühen, heraus zu finden, wer diese „Damen“ waren.
    Wer sich über die Erkrankung eines anderen amüsiert, hat weder Anstand, noch Mitgefühl, ist weder christlich noch sozial und verdient nicht die Anrede Dame.

  3. Daniela Pfrang 18. März 2015 um 11:54 Reply

    Sehr geehrter Herr Hartrich,

    vielen Dank, dass Sie meine ehrenamtliche Tätigkeit öffentlich würdigen. Beinahe hätte ich mich darüber gefreut.
    Ich hatte die Organisation der Schulweghelfer ehrenamtlich von meiner Vorgängerin übernommen.
    Es wundert und ehrt mich doch ein bisschen, dass diese Tätigkeit jahrelang nebenbei, von zuhause aus von einer Person (vor mir auch schon von anderen) alleine und ehrenamtlich erledigt wurde und nun dafür in der Gemeindeverwaltung Personal eingestellt werden soll.
    Zitat U.Engert: : Wenn die Gemeinde das weiterhin machen soll, dann benötigen wir Personal dafür.
    Ich habe ein Jahr vorher meinen Rücktritt angekündigt, also nicht “über Nacht der Gemeinde vor die Füße geworfen.“ Dagegen verwehre ich mich. Um eine Nachfolge hat sich in diesem Jahr offensichtlich niemand bemüht. In einem gebe ich Ihnen aber recht: Immer weniger Eltern haben Zeit oder eben keine Lust dieses Amt zu übernehmen. Auch Ihre Familie, Herr Hartrich, wurde ja regelmäßig gefragt und angeschrieben.
    Es liegt auf der Hand, dass aufgrund Ihres Eintrags im Blog nun wahrscheinlich noch schwerer jemand zu finden ist.
    Interessant wäre nun, woher Sie Ihre Informationen beziehen, denn das entscheidende Gespräch über meinen Rücktritt fand lediglich zwischen mir und der Bürgermeisterin statt. Bevor Sie also jemanden auf dieser Plattform abstrafen, sollten Sie sich besser informieren (oder vielleicht einmal den Informanten wechseln.)

  4. R. S. 19. März 2015 um 10:02 Reply

    Post von den Zweifelsfreien!

    Als ich heute ein weißes Blatt mit großen schwarzen Lettern bedruckt in meinem Briefkasten fand, dachte ich spontan, daß es sich um einen Werbeflyer der REPs oder der Pegidagruppierung handelt.
    Die Aufmachung „große Überschrift und dann wenig Substanz“ kam mir eben von diesen Gruppierungen bekannt vor. Ich wollte es deshalb gleich entsorgen, las aber dann doch noch ein paar Zeilen weiter und stellte fest, daß es ja „nur“ von der Eisinger CSU war.
    Ich war dann erleichtert, ich hatte die Befürchtung, daß Pegida jetzt auch schon in Eisingen Fuß gefasst hätte.

  5. Zweifelsfrei 19. März 2015 um 12:26 Reply

    Zweifelsfrei ist uns Bürgern ein riesengroßer Schaden entstanden. Wir müssen nämlich dieses Jahr ca. 100 € pro Familie an Wassergeld zahlen, die wir eigentlich schon im letzten Jahr hätten zahlen müssen.

    Wie gut ist es da doch, dass sich die CSU zu unserem schwarzen Ritter gemacht hat und sich dafür einsetzt, dass uns solch schlimmes Übel nicht mehr widerfährt.

  6. Zweifelsfrei 19. März 2015 um 13:44 Reply

    Zweifelsfrei
    Leider gibt es zweifelsfrei nur zwei Möglichkeiten und beide sind fatal. Sind die CSU-Gemeinderäte nicht fähig, zu erkennen, dass uns Eisingern kein Schaden entstanden ist, oder wollen sie es nicht erkennen. Das eine spräche für wenig Sachverstand, das andere für gezielte Agitation. Das Weltgeschehen führt uns doch jeden Tag vor Augen, welchen Hass und welches Leid Agitation verursacht. Mit solchen Agitatoren will ich die CSU natürlich nicht vergleichen, aber wie heißt es „wehret den Anfängen“.

  7. CSU-Postille zweifelsfrei 19. März 2015 um 20:39 Reply

    CSU-Postille zweifelsfrei
    Man muss kein Rechenkünstler sein, um darauf zu kommen, dass uns die Gemeinde durch die zinslose Stundung von Teilen der Wasserrechnungen 2013 und 2014 einen Vorteil verschaffte und keinesfalls einen Nachteil.
    Der Verfasser der CSU-Postille zweifelsfrei ist für mich deshalb Don Quichote der auf seinem Klappergaul Rosinante gegen Windmühlen kämpft, sprich ein Antiheld, der mit nicht vorhandenen Fakten nicht vorhandene Gefahren zu beseitigen versucht.

    • Gegenbeispiel 19. März 2015 um 22:18 Reply

      Ein einfaches Gegenbeispiel das die schlauen reden widerlegt ! Ein Mieter kündigt jetzt und freut sich, die vergangenen vier Jahre günstig Wasser bezogen zu haben. Der neue Mieter ärgert sich darüber, dass er nun die kommenden vier Jahre lang die Mehrkosten des Vormieters bezahlen muss . Scheuklappen anlegen und auch mal nach links und rechts schauen .

  8. Gegenbeispiel 20. März 2015 um 10:54 Reply

    Gegenbeispiel

    Ich gehe davon aus, dass der Blockteilnehmer „Gegenbeispiel“ meinte, ich solle meine Scheuklappen ab- und nicht anlegen..

    Das tue ich hiermit und muss feststellen, dass Eisingen tatsächlich von einer Katastrophe heimgesucht wurde. Zwei oder drei Jahre lang haben wir zu wenig Wassergeld bezahlt. Und dann haben wir uns auch noch zwei oder drei Jahre lang gefreut, dass unsere Wasserkosten niedriger sind, als die der Nachbargemeinden.

    Nun trifft uns der Schicksalsschlag. In fünf sehr, sehr bitteren Minuten müssen wir erkennen, dass wir uns drei Jahre lang umsonst gefreut haben.

    Und mit meinen nun abgelegten Scheuklappen schaue ich nach links und rechts, was so alles – allein in dieser Woche – auf der Welt passierte. Und dann wird mir klar, dass ich tatsächlich nur schlau daher rede. All das sind doch nur Kinkerlitzchen gegen die Möglichkeit, dass evtl. ein (oder gar zwei) Eisinger Vermieter keinen Zugriff mehr auf ihre Mieter haben und auf ein paar Euro sitzen bleiben.

    Falls diese ein oder zwei Vermieter ihr schreckliches Leid öffentlich machen und nachweisen, dass trotz Ausschöpfung aller Rechtsmittel ihre Exmieter das Wassergeld nicht vollständig bezahlten, erkläre ich mich gerne bereit, diese zu übernehmen.

  9. schaden? 20. März 2015 um 12:44 Reply

    ob und wieweit ein schaden entstanden ist, ist eine sache. die frage sollte sein, warum unter einer ehemaligen kämmerin als bürgermeisterin seit 7 (!) jahren keine kalkulation mehr erfolgt ist. und das obwohl es mehrmals moniert wurde.

    • Gegenbeispiel 20. März 2015 um 13:18 Reply

      Der Schaden ist zu vernachlässigen ! 7jahre ist eine sehr lange Zeit un nichts zu tun obwohl nach spätestens 4 Jahren eine neukalkulation Pflicht ist !

  10. R. S. 20. März 2015 um 14:15 Reply

    Nachdem hier über den Wasserpreis schon viel oder besser gesagt zuviel diskutiert wurde, man streitet sich doch hier um des „Kaisers Bart“ sollte man das Thema auch zu Ende bringen.
    Ich denke die CSU hat mittlererweile auch eingesehen, daß sie mit Ihrem Rundbrief Bockmist gebaut haben. Mit dem Hinweis „Eigentor des Monats für die CSU“ sollte man das Thema abhaken.

  11. @ r.s. 20. März 2015 um 15:51 Reply

    genau, immer alles vom tisch wischen wenn die ersten kritischen kommentare kommen. warum wurde nicht kalkliert obwohl sie das als ehemaligekämmerin weiß? warum werden seit jahren keine straßen bzw. kanäle saniert? der investitionsstau dürfte riesig sein, die große rechnung wird kommen da bin ich mir sicher. welche großen projekte wurden den begonnen bzw abgeschlossen? der kindergartenumbau hat der träger gemacht. es werden immer große versprechungen und vorträge von der bürgermeisterin gehalten, was z.b. durch das ilek kommen wird. was ist den bisher konkret umgesetzt? @ herr hartrich ich erinnere nur an das versprechen das die satzungen online gestellt werden. passiert ist doch nichts oder? und interessant finde ich, wie frau bürgermeisterin engert manche dinge darstellt. frau pfrang hat ja schon angemerkt das manche dinge durchaus anders gelaufen sind.

  12. Kroküsschen 20. März 2015 um 17:06 Reply

    Hallöchen Kleinschreiber,

    da ist aber einer ganz schön aufgeregt was?
    Warum wurde nicht kalk l i e r t? Bäbäbäbäbäbäääää?
    Ja warum wurde denn nicht kalk l i e r t ?
    Draußen ist schönes Wetter, machen Sie doch einen Spaziergang und beruhigen sich.
    Vielleicht führt Sie Ihr Weg ja auch am Rathaus vorbei, die Bürgermeisterin ist sicher noch da drin und Sie können gleich mal selber nachfragen und sich aus erster Hand informieren.

    send from my smartphone

  13. @kroküsschen 20. März 2015 um 17:17 Reply

    und da sehen wir wieder das altbekannte schema. auf sachargumente wird nicht eingegangen. nur heiße luft ihr kommentar. tarnen und täuschen? faule ausreden die ganze zeit. bringen sie doch mal richtige argumente. geht nicht? wundert mich nicht.

  14. Beobachter 20. März 2015 um 18:18 Reply

    Jetzt wird deutlich, dass es eigentlich nicht um die Wasserkosten geht. Es geht scheinbar um die Arbeit im Rathaus. Dazu kann ich etwas beisteuern: Vor 1 bis 2 Jahren habe ich beobachtet, dass ein kleines Kind auf einer gemeindeeigenen Treppe gestolpert und unter dem Geländer hindurch gefallen ist. Gottseidank ist nichts Schlimmes passiert. Ich habe dies einem Gemeinderat mitgeteilt. Bis jetzt wurde an dem Geländer noch keine Änderung vorgenommen. Ich denke, dass es dafür Sicherheitsvorschriften gibt. Ich hoffe, dass auch in Zukunft kein Kind zu Schaden kommt.

    • J. K. 20. März 2015 um 20:50 Reply

      schämen sie sich, für die Unflätigkeiten, die sie hier von sich geben.
      Sie diskutieren hier mit konstruierten Szenen, bei denen Kinder zu Schaden kommen sollen, damit Leute wie sie es dann der Gemeindeverwaltung anlasten können.
      (Bitte Entschuldigen Sie Herr Hartrich den folgenden Ausdruck)
      Ein Pfui, für Leute, die sich auf ein derart abgründiges Niveau begeben müssen.
      Wenn es ihnen um die Sache ginge, hätte es in den 1 bis 2 Jahren ihrer Erinnerungsbandbreite viele Möglichkeiten gegeben, dieses Anliegen weiter zu verfolgen.

      • Prokofjewskaja 20. März 2015 um 23:25 Reply

        schön, dass sich Kommentatoren wie J.K. für einen angemessenen Umgangston einsetzen.
        Doch nicht nur in Kommentaren auf dieser Seite tummeln sich Autoren, deren Integrität und Authentizität verloren ging bzw. niemals vorhanden war.

        Nein, auch auf der völlig offiziellen Homepage der Eisinger SPD werden solche unverschämten Dreistigkeiten feilgeboten. Mit folgenden Worten verhöhnt ein ortsansässiger Gemeinderat die in Eisingen untergebrachten Flüchtlinge.
        „Wir wünschen unseren Asylbewerbern, dass ihre Bewerbung bald und positiv entschieden wird und dass sie bis dahin einigermaßen mit der deutschen Sprache vertraut werden.“

        Ich mag‘ überhaupt nicht bezweifeln, dass dieser Mensch die Flüchtlinge noch nie zu Gesicht bekommen hat. Sein Ingenium sind cholerische Ausbrüche in öffentlichen Gemeinderatssitzungen und aberwitzige Artikel auf der SPD-Fanseite.
        So zitiert der Wortsucher* und „Die Zeit“ Leser Dr. Ing. H. K. bzw. Dr. H. K. – der bei der Wahl 2014 angegebene Titel ist leider bis heute nicht geklärt – dann tatsächlich aus selbiger, dass die für Ihn so entzückende ZDF Journalistin Hayali (Tochter irakischer Christen) gerne mehr Flüchtlinge in ihrem Land sehen möchte. [*Wortsucher Flüchtling + Irak = Hayali]
        Diesen Wunsch konterkariert er mit der Argumentation, dass es in Eisingen in der Diskussion um den Abriss des Gebäudes Hauptstrasse 50 andere Meinungen als seine gab. Und er gipfelt aberwitzig darin, dass diejenigen, die das Gebäude für die weitere Neugestaltung des Ortskerns abreisen wollten, damit auch gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Eisingen gewesen wären.
        Entschuldigen Sie bitte die folgende Bemerkung, die abwertend klingen mag, aber in diesem besonderen Fall auch so gemeint sein mag.
        Pfui, dass solche Leute als Gemeinderat und Vertreter der Bürger Eisingens zu derartig schamlosen Darstellungen greifen müssen!
        Die von der CSU eingeläutete Diskussion um’s „Wasser lassen“ mag zwar dumm gewesen sein und sie haben sich selbst geschadet – typisch CSU eben, aber mit Agidation hatte das glücklicherweise nichts zu tun. Was aber von Seiten der SPD zur Flüchtlingsproblematik ins Feld geführt wird, ist nach den Zensurritten und Vergleichen mit totalitären Regimen mittlerweile nicht mehr auszuhalten.

        MH: Redaktionell bearbeitet.

  15. Verschleuderte Ressourcen 20. März 2015 um 19:19 Reply

    Verschleuderte Ressourcen

    Es ist wirklich nicht zu fassen, wie engstirnig und nur auf Konfrontation getrimmt manche sind. Wurde das Rathaus nicht renoviert, wurde das neue Ortszentrum nicht eine Zierde unseres Dorfes, wurde der Müllersweg nicht erneuert, wurden nicht die herunter gekommenen Spielplätze zumindest wieder nutzbar gemacht? Und auch beim Kindergartenbau hat die Gemeinde erheblich investiert oder vielleicht nicht?

    Dabei sind die wichtigsten Investitionen, die wir tätigen können und müssen, die in unsere Kinder. Und hier wurde geradezu vorbildliches durch die Bürgermeisterin geleistet. Aber ob unsere Kinder eine Nachmittagsbetreuung haben oder nicht, ist sicher manchen Räten piepegal, da profitieren sie ja nichts im Gegensatz zu baulichen Investitionen.

    Nachdem auch die langsamer denkenden Räte mittlerweile begriffen haben, dass durch die nicht erfolgte Kalkulation weder der Gemeinde noch den Bürgern finanzielle Vor- oder Nachteile entstanden sind, versuchen sie nun diese nicht erfolgte Kalkulation dramaturgisch zum Riesenskandal aufzuplustern.

    Dabei steht doch eines fest. Nur wer nix schafft, macht auch keine Fehler. Wird ein Fehler erkannt, ist das einzig wichtige, zu überlegen, wie er künftig vermieden werden kann. Nichts ist sinnloser und dümmer als das sture Darin-Herumwühlen.

    Es ist mir egal, dass diese Wühler sich selbst blockieren. Nicht egal ist mir, dass sie damit auch die Ressourcen derjenigen blockieren, die gewillt sind, aus Fehlern zu lernen, nach vorne zu schauen und ständig daran zu arbeiten, immer noch besser zu werden.

  16. zahlende bürgerin 21. März 2015 um 13:23 Reply

    Wassergebühren

    diese Gemeinde ist einzigartig!!, weder einem Kämmerer noch einem Gemeinderat fällt auf das über Jahre ein Defizit entstanden ist und neu kalkuliert werden müsste. Ausbaden muss es der Bürger, der mal schnell mehr zahlen muss. Wenn ein Unternehmen in der freien Wirtschaft so kalkulieren würde, wäre es schon längst insolvent.

    • Gegenbeispiel 21. März 2015 um 14:21 Reply

      Wie vorher zu lesen, wurde es wohl regelmäßig durch den GR angeprangert ! Also hat der GR sicher seine hinweispflicht auch erledigt, nur passiert ist daraufhin gar nichts. Was bringt ständiges hinweisen wenn nicht umgehend zeitnah gehandelt wird ?

      • Zahlende Bürgerin 21. März 2015 um 15:01 Reply

        wenn es durch den GR angeprangert wurde, warum ist er nicht drangeblieben? Außerdem muss sich der Kämmerer der Gemeinde, Herr K. auch in die Pflicht nehmen lassen. Soweit mir bekannt ist, ist der Kämmerer für die Finanzen der Gemeinde zuständig.
        Demzufolge müsste ihm das immer größer werdende Defizit ja bekannt gewesen sein.

    • Wirtschafterin 21. März 2015 um 14:43 Reply

      Liebe Mitbürgerin,

      ich bin auch dankbar dafür, dass ich für mein Geld eine so gute Qualität und sichere Versorgung mit Trinkwasser bekomme.
      Man sollte jetzt aber wegen der notwendigen Gebührenerhöhung nicht gleich nach einer Privatisierung der Wasserversorgung rufen. Daran sind große Konzerne schon längst interessiert, aber dann bekämen wir viel schlechtere Qualität zu sehr viel höheren Preisen.
      Und Frau Engert hatte in Ihren Wahlveranstaltungen (siehe Redeauszug) ja bereits auf die kommenden höheren Kosten hingewiesen.
      Klar mußte also uns allen sein, daß eine Erhöhung kommt, die Frage war nur wann. Und ich hatte mit weitaus mehr Erhöhung gerechnet. Dass die meisten Gemeinderäte gegen die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden gestimmt haben und deshalb z. B. extra ein Auto gekauft werden mußte finde ich aber unverantwortlich.
      „Redeausschnitt:
      Um Kosten zu sparen, ist die Idee entstanden, dass vier Gemeinden die Wasserversorgung gemeinsam organisieren. In mehreren Besprechungen und Arbeitsgruppen wurde ein Konzept erarbeitet. Bei einer gemeinsamen Sitzung aller vier Gemeinden bekamen alle Gemeinderäte die gleichen Informationen. Die Gemeinderäte der anderen Gemeinden fühlten sich ausreichend informiert und haben ihre Entscheidung getroffen.
      Nicht so in Eisingen. Der Referent, mit dem das Konzept erarbeitet worden war, sollte ein zweites Mal kommen. Und weil er seinen Vortrag zum zweiten Mal halten musste, entstanden Kosten. Doch auch diese Information hat dem Gemeinderat nicht ausgereicht. Es erfolgte ein weiterer Vortrag im Gemeinderat durch den Techniker der Gemeinde Waldbrunn. Aber auch das hat manchen Eisinger Gemeinderäten nicht genügt. Und weil die anderen Gemeinden nicht mehr auf Eisingen warten konnten, weil Handlungsbedarf bestand, kam die Kooperation nicht zustande. Man hätte damit für die Eisinger Bürger Geld einsparen können.“

      • Gegenbeispiel 21. März 2015 um 15:05 Reply

        Soweit bekannt ist wurde das ganze nicht durch einen Beschluss abgelehnt ! Zumindest stand nie ein mehrheitlicher Beschluss gegen die Kooperation im Mitteilungsblatt ! Somit hat wohl der GR auch nicht gegen eine Kooperation beschlossen . Das ist Fakt denn sonst wäre ein Beschluss im ‚Blättle‘ erwähnt worden .

  17. Ein Bürger. 21. März 2015 um 16:50 Reply

    Gegenbeispiel!!!!
    Wie sie doch aus dem Vorbericht entnehmen können, brauchte es doch keine Abstimmung mehr, bis es bestimmte Gemeinderäte begriffen hatten, war der Zug doch längst abgefahren. !!!!

    • Gegenbeispiel 21. März 2015 um 18:09 Reply

      Warum Nachkarten ? Alte Kamellen mal wieder anstatt nach vorne zu schauen ! Aus Fehlern sollte man lernen und nicht so weiter machen ! Neubeginn war angedacht und sogar versprochen, sich darum (Neubeginn) zu bemühen, doch geändert hat sich rein gar nichts.

  18. Defizit gleich Defizit 22. März 2015 um 09:13 Reply

    Defizit gleich Defizit?
    In der Gemeinderatssitzung am 06.03. wurde sowohl das Defizit bei den Wassergebühren als auch das Defizit des Kindergartens behandelt.
    Wie es zum Defizit bei den Wassergebühren kam, wurde seither in diesem Blog hinreichend debattiert. Da mittlerweile alle begriffen haben dürften, dass weder den Bürgern noch der Gemeinde Nachteile entstanden sind, müsste die Diskussion darüber eigentlich beendet sein. Sie ist es aber nicht, vielmehr gibt es immer noch Beiträge von Kroküsschen & Co. die gebetsmühlenartig Phrasen dreschen.

    Ganz anders wird dagegen mit dem Defizit des Kindergartens umgegangen. Das muss die Gemeinde / wir Bürger genau so tragen, wie das Defizit beim Wasser. Dieses Kindergartendefizit wird so stillschweigend hingenommen, dass es doch auch dem Blindesten auffallen müsste, dass die Diskussion um das Wasserdefizit von denen angeheizt und am Leben erhalten wird, die Interesse daran haben, das Defizit des Kindergartens unter Verschluss zu halten.

    Zu diesem Defizit werden wir Bürger nichts erfahren, geschweige denn werden Zahlen offen gelegt und es wird nachvollziehbar gemacht, warum und welche Posten genau sich um wie viel verteuert haben. So war das schon in der Vergangenheit und so wird es auch in Zukunft bleiben und nicht nur beim Kindergarten, nein auch beim anstehenden Pfarrhausumbau.

    Wenn also Kroküsschen & Co. nun nicht genau so beharrlich dieses Defizit aufklären möchten, dann ist mir und ich gehe davon aus, auch allen logisch denkenden Bürgern klar, dass die Wasserdefizitdiskussion nur der Verschleierung bestimmter Interessen dienst. Zweifelsfrei.

    • Gegenbeispiel 22. März 2015 um 10:27 Reply

      Aufgrund des bayerischen Kinder- und bildungsgesetzes kommt es durch deutlichen Mehraufwand zu deutlich höheren Personalkosten, so einfach ist das ! Früher wurden Kinder zum 1.september jährlich in den Kiga gebracht ! Krippen gab es gar nicht und jeder musste sich bis zum dritten Lebensjahr um seine Kinder selbst kümmern ! Heute kann man innerhalb sehr kurzer Zeit sagen, dass ein Kinder aufgenomenwerden muss ! Soweit mir bekannt ist innerhalb von zwei Wochen nach belieben, das ganze Jahr über ! Die Öffnungszeiten wurden ebenfalls sehr breit gefächert ! Das damit deutlich höhere Kosten entstehen ist nur die logische Konsequenz und keine Verschleierung oder Vertuschung ! Nur die Fakten zusammen zählen dann erklärt sich das Defizit von fast allein . Schönen Sonntag allen da draußen

  19. Defizite 22. März 2015 um 18:44 Reply

    Dann sollte die Gemeinde den Kindergarten selbst betreiben und die Gebühren selbst berechnen. Wäre bestimmt ne tolle Sache für die Eltern und das Defizit bestimmt geringer. Und ein Schaden entsteht ja eh nicht…..

    • Gegenbeispiel 22. März 2015 um 19:18 Reply

      Die Rechnung geht nicht ganz auf denn dann entfallen die ehrenamtlich tätigen und müssen durch bezahltes Personal ersetzt werden ! Und diese Kosten schiessen sehr schnell in die Höhe (siehe Wasswwgebühren) und drücken das Defizit deutlich ins größere Minus. Daher komplett falscher Ansatz Herr Kollege

  20. Defizit gleich Defizit 22. März 2015 um 21:07 Reply

    Wasserkostendefizit und Kindergartendefizit

    In der Gemeinderatssitzung wurde ausführlich dargelegt, dass das Wasserkostendefizit durch Erhöhungen der Personalkosten entstand, die durch Regeländerungen der staatl. Trinkwasserverordnung notwendig wurden.

    Trotzdem schiebt „man“ es der Bürgermeisterin und der Verwaltung in die Schuhe., macht publikumswirksam entsetzte Mienen, zerrt es reißerisch in die Main-Post, findet erkrankte Gemeindebedienstete lächerlich, bringt es mit Negativparolen im Zweifelsfreiblättchen und Blogbeiträgen von Kroküsschen & Co. unter die Bürger.

    Als nun in diesem Blog das Kindergartendefizit angesprochen wird, das in der selben Gemeinderatssitzung behandelt wurde und die Frage gestellt wird, warum das nicht ebenfalls diskutiert wird, heißt es im Blogbeitrag „Gegenbeispiel“

    „Aufgrund des bayer. Kinder- und Bildungsgesetzes kommt es durch deutlichen Mehraufwand zu deutlich höheren Personalkosten, so einfach ist das!“

    Doch, „da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor“.

    Wenn also Wasserkostendefizit als auch Kindergartendefizit durch höhere Personalkosten aufgrund Gesetzesänderungen entstanden sind, warum ist das Wasserkostendefizit dann schlecht, das Kindergartendefizit aber nicht.

    Und warum haben andere Kindergärten kein Defizit und warum ist der Eisinger Wasserpreis trotz Erhöhung immer noch günstiger als der der Nachbargemeinden? Wer profitiert von der Wasserkostendefizit-Debatte und wer von der nicht statt findenden Debatte über das Kindergartendefizit?

    Ich hoffe, „Gegenbeispiel“ hat wieder eine ganz einfache Antwort. Schönen Sonntagabend noch.

  21. zu defizit 22. März 2015 um 21:08 Reply

    diese diskussion zeigt wieder, wie uninformiert manche Schreiber sind. Ich denke es herrscht auch INFORMATIONSDEFIZIT.

    • Informer 22. März 2015 um 22:22 Reply

      Ungeheuerlich, aber gängige Praxis der CSU-Rosstäuscher und Trojkaner.
      Die wollten sich 2012 schon den Blankoscheck für’s Draufzahlen der Eisinger Bürgerschaft ausstellen lassen. Unwirtschaftliche Betriebsführung, die Kosten der Dorfgemeinschaft unterjubeln, still und leise, insgeheim für eine guten Zweck.

      „In der Sitzung vom 16.03.2012 hat der Gemeinderat der Übernahme des Betriebskostendefizits des Kindergartens dem Grunde nach zugestimmt. Allerdings fällt auf, dass in der Sitzungsniederschrift zur Höhe des Defizits kein Betrag genannt ist. Am 18.06.2012 hat die Gemeinde dem St. Nikolausverein das Betriebskostendefizit für 2011 in Höhe von 19.861,38 € erstattet.
      Die Übernahme einer Verpflichtung, deren Höhe nicht bekannt ist, erscheint bedenklich.“

      Gut erkannt, weil:
      Das soll so weitergehen mit dem Alternativlosen, weil völlig kostenlosem Planentwürfchen zum Pfarrhausanbau.
      Wieso wird eigentlich ein Architektenwettbewerb so negativ gesehen?
      Gibt‘ s hier ein Monopol guter Ideen?
      Glauben da vielleicht ein paar Ausgefuchste, die Eisinger durchschauen nicht, dass uns diese trojanische Reiterschaft mit einem geschenkte Gaul, letztendlich eine Defizit nach dem Anderen unterjubeln will?

      • Elisabeth Liebherr 24. März 2015 um 08:16 Reply

        Woher kommt soviel Boshaftigkeit?

  22. Informationen 22. März 2015 um 21:54 Reply

    @ zu defizit
    Na dann klären Sie uns doch mal auf. SIe scheinen ja mehr Informationen zu haben als der Rest.
    @ allgemein: Es wird nicht angezweifelt, dass kein oder kein großer Schaden mit dem Wasserpreis entstanden ist. Es wird nur mal angefragt, warum gegen geltendes Recht verstoßen wird, indem die Kalkulation der Preise 7 Jahre nicht erfolgte. Und die nächste Frage ist, warum aus großmundigen Ankündigen wie ILEK und der Veröffentlichung der Satzungen einfach nichts passiert. Ich habe gehofft, dass Herr Hartrich hierzu genauere Informartionen hat.

    • Anonymus 24. März 2015 um 12:46 Reply

      Genau so ist es. Es geht nicht um die Tatsache das der Wasserpreis steigt. Es geht darum das dies aufgrund grober verwaltungstechnischer Schlamperei der Fall ist. Wie kann das sein das seit 2008 keine Kalkulation mehr erfolgte ???

      Das haben alle verbockt. Die Bürgermeisterin, die Verwaltung, als auch der Gemeinderat.

      • Zahlende Bürgerin 24. März 2015 um 12:53 Reply

        @ Informationen und Anonymus
        Endlich mal jemand der versteht um was es geht.

  23. TOP 3.0 23. März 2015 um 11:32 Reply

    Der Neubau von Pfarrheimen dürft zukünftig in Bayern ein großes Thema werden.
    Die Verwaltungsgemeinde Helmstadt stellt ein schönes Beispiel dar, wie mit dem Thema Pfarrheimneubau umgegangen werden kann. Dort wurden sogar die Bürger befragt, wie mit den Geldern der Gemeinde umgegangen werden soll.
    Und das Thema scheint von weitreichendem Ausmaß zu sein, wenn sogar der Bayerische Rundfunk daran Interesse findet.

    http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/buergerentscheid-pfarrheim-helmstadt-100.html

    Und weil das Thema sicher noch viele Gemeinde betreffen dürfte, könnten bei Planung und Gestaltung Synergieeffekte genutzt werden. Die funktionale Anforderung solcher Gebäude ähnelt sich ja doch in vielen Punkten. Barrierefreiheit, offene, helle Gestaltung, Treffpunkt für alle Gemeindemitglieder, Küchen-, Sanitär- und Wirtschaftsräumlichkeiten, Mehrfachnutzbarkeit für Feiern, Kunst und Kultur sind geradezu Musterbeispiele für die Nutzung modularer Querbaukästen bei der technischen- und Innenausstattung.

  24. Defizit gleich Defizit 23. März 2015 um 16:34 Reply

    Kindergartendefizit – Informationsdefizit
    Es wird auch zukünftig so sein, dass es für jedes Kindergartendefizit und jedes Pfarrhausdefizit ein Informationsdefizit gibt. Wir Steuerzahler sollen zahlen, nicht fragen. Der Spiegel schrieb kürzlich, er habe die Diözese Würzburg um Offenlegung ihres Vermögens ersucht und die Diözese habe geantwortet „dass sie ihr Vermögen angesichts einer 1000-jährigen Bistumgeschichte nicht benennen könne“
    Heute widerspricht die Diözese diesem Bericht mit folgender Begründung: Sie könne nur nicht das gesamte kirchliche Vermögen des Bistums mit ca. 2000 !!!! eigenständigen Rechtsträgern benennen. Dieses Gesamtvermögen sei deutlich zu unterscheiden vom Vermögen des Rechtsträgers Diözese (die hat nur lächerliche 360 Millionen, die man für die Pensionen der Pfarrer und Zusatzversorgung von Mitarbeitern braucht).
    Je mehr Steuergelder wir also in deren Kindergärten, Pfarrhäuser etc. investieren, desto reicher wird die Kirche und sie wird ihren Reichtum auch in Zukunft zu verschleiern wissen.
    Investieren dagegen die Kommune direkt, gehört es der Kommune.
    Jetzt kommt wieder der Aufschrei mit den Ehrenämtern, die angeblich alles günstiger machen. Wenn ich ehrenamtlich einen Planungsentwurf mache, und anschließend die Bauplanung bezahlt bekomme und der Rest der Familie auch noch ein paar Aufträge erhält, ist das für mich kein Ehrenamt.
    Synergieeffekte bei Planung und Gestaltung können von den Kommunen auch ohne die Kirche genutzt werden und da gibt es keine Informationsdefizite. Im Gegenteil, wie man beim aktuellen Wasserkostendefizit sehen kann, hier kann punktgenaue Aufklärung gefordert werden und wird auch geliefert.

  25. @defizi gleich defizit 23. März 2015 um 16:57 Reply

    Wo ist den bitteschön die Aufklärung des Wasserdefizits erfolgt? Also ich habe nichts im Mitteilungsblatt gefunden.

    • Regarde! 23. März 2015 um 20:36 Reply

      Mensch alter Brummbär; mußt jetzt hier als Klammeraffen-Setzer abhängen.
      Iss schon arg langweilig?
      Aber frag‘ doch mal Deine ehemaligen Tischnachbarn, ob da nicht einer bei einer kleinen Rochade nach einem Viertel Legislatur mitspielt ; – )
      Guck – bitte genau hin – ich such‘ noch einen Spielkollegen:
      schwarzer König von E8 nach G8 und Turm von H8 nach F8

  26. Ein Bürger. 23. März 2015 um 17:29 Reply

    Man sollte jetzt wieder mehr in der Sache diskutieren. Ich verstehe zwar den Ärger der Unterstützer unserer Bürgermeisterin und das sind ja die meisten Bürger, wie die erste und jetzt auch die zweite Wahl gezeigt hat für die vielen unsachlichen, unnötigen und unberechtigten Angriffe ihrer Gegner. Aber sie ist die Bürgermeisterin für uns alle, das beweist sie tagtäglich.
    Wenn jetzt auch von den Unterstützern unserer Bürgermeisterin ab und zur hier etwas emotional reagiert wird möchte ich den Gegnern sagen:
    „Wie man in den Wald schreit hallt es zurück“ (das Echo ist aber noch deutlich unter den Schreien)

    Einen ganz tollen Ausspruch las ich am Samstag in der Zeitung vom Bürgermeister von Helmstadt, Edgar Martin an seine Bürger:

    „Ich habe euch nie versprochen, daß ich keine Fehler mache.
    Daran sollte jeder sich orientieren.

    • Gegenbeispiel 23. März 2015 um 19:07 Reply

      @ein Bürger : Er hat Rückrad und gesteht Fehler ein, die er gemacht hat. Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen !

  27. informationsdefizit 24. März 2015 um 17:46 Reply

    Informationsdefizit kann bedeuten, dass die Öffentlichkeit nicht genügend informiert wird oder dass sich einzelne Kommentatoren sich nicht genügend informieren.

    Information zu Kindertagesstättendefizit: Bei der Jahreshauptversammlung eines jeden Vereins wird über Kassenstand, Einnahmen und Ausgaben informiert und die Rechnungsprüfer machen einen Bericht. Mitglieder können auch Fragen stellen. Normalerweise ist bei der Jahreshauptversammlung auch ein Vertreter der Gemeinde anwesend.
    Wenn ein Defizit entstanden ist und es von der Gemeinde ausglichen werden soll, muss ein Antrag mit Begründung vorliegen. Nachdem keine Diskussion entstand, scheinen die Ursachen den Entscheidungsträgern bekannt gewesen zu sein. Ein paar informative Sätze in der Gemeinderatssitzung wären angebracht.
    Im Haushalt der Gemeinde war ein hoher Betrag zur Begleichung des Defizits eingestellt.
    Informationen zum Wasserdefizit:
    Wie jeder Verein, so muss auch an der Gemeinde eine jährliche Rechnungsprüfung gemacht werden. Dazu ist ein Ausschuss bestimmt. Leider erfährt man nur wenig, welche Arbeit der Ausschuss geleistet hat. Falls die Ergebnisse nicht nichtöffentlich sind, wäre ein Bericht des Ausschusses in einer Gemeinderatssitzung informativ und man wüsste beispielsweise, ob dieser Ausschuss das Defizit schon vor Jahren festgestellt hat.

    Von der Vergangenheit in die Zukunft: Informationsdefizit zum Haushaltsplan
    Ein paar Informationen zu den Anträgen zum Haushaltsplan 2015 sind wünschenswert. Bisher wurde nur der Antrag nach Sanierung der Friedhofstreppe bekannt.

  28. zu ein bürger 25. März 2015 um 22:27 Reply

    Ergänzung zu Gegenbeispiel:
    Wenn man aufhört, Entschuldigungen und Schuldige zu suchen, kann das Vertrauen wachsen.

  29. zu Entschuldigungen und Schuldige 26. März 2015 um 10:09 Reply

    Wenn an Versäumnissen der Rathausumbau, die Überlastung der Verwaltung, das Wahl(kampf)jahr, der Gemeinderat und dann die Erkrankung eines Mitarbeiters schuld waren, dann kann das Lachen von Zuhörern in der Gemeinderatssitzung vielleicht auch anders interpretiert werden. Denken Sie einmal darüber nach, Herr Hartrich.

  30. zu Entschuldigungen und Schuldige 27. März 2015 um 11:28 Reply

    zu Entschuldigungen und Schuldige

    Wenn ein Versäumnis weder für den Bürger noch für die Gemeinde Nachteile hat, wenige aber mit aller Macht versuchen, daraus einen Skandal und einen Schaden zu konstruieren, dann braucht es keines weiteren Beweises mehr, um was es diesen wenigen geht.

    Und wenn gewisse Besucherinnen der Gemeinderatssitzung lachen, als auf die Erkrankung des Gemeindebediensteten hingewiesen wird, aber nicht lachen, dass die Gemeinderäte der Wählervereinigung Alt- und Neubürger unentschuldigt der Haushaltssitzung fern geblieben sind und dadurch ein 90-minütiger Zeitaufwand erforderlich wird, um deren Fragen zu beantworten, dann bestätigt auch das, dass das Lachen gewisser Besucherinnen von vorneherein als Unterstützung der „Versäumnis-Inszenierung“ eingeplant war.

    Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass diese gewissen Besucherinnen und die von ihnen unterstützten Gemeinderäte bibelfest sind – und in der Bibel steht doch was drinnen vom Splitter, den man bei anderen sieht, die eigenen Balken aber nicht.

    Herr Hartrich, vielen Dank dass Sie auf das Lachen dieser Besucherinnen hinwiesen. . Das gehört zu den Informationen, die wir brauchen, um die Politikstrategien der Räte interpretieren zu können.

    • Gegenbeispiel 27. März 2015 um 12:16 Reply

      Nur zur Klarstellung ! Der Finanzausschuss wird nicht von allen Gemeinderäten besetzt, da es sich hierbei nur um einen Ausschuss handelt . Daher ist es falsch zu behaupten oder zu schreiben, dass alle drei Gemeinderäte der wählervereinigung unentschuldigt gefehlt haben sollen ! Dann hätten nämlich alle anderen Gemeinderäte, die nicht in diesem Ausschuss sitzen jawohl auch unentschuldigt gefehlt ! Aber soweit denkt nicht jeder sondern sieht nur das Böse im anderen ! Der Ball wird wieder zurück geworfen !

  31. zu Entschuldigungen und Schuldige 27. März 2015 um 13:25 Reply

    Selbstverständlich haben Sie recht, dass ein Ausschuss nicht von allen Gemeinderäten besetzt ist. Aber von jeder Fraktion ist ein Rat im Ausschuss. Und bei der entsprechenden Ausschusssitzung war der von den Alt- und Neubürgern aber unentschuldigt nicht anwesend. Und darum hatten die Räte dieser Fraktion keine Ahnung, was dort besprochen worden war und mussten 90 Minuten nachfragen.

    Das ist die Wahrheit und ist böse oder verboten, die Wahrheit zu sagen?

    • Gegenbeispiel 27. März 2015 um 14:05 Reply

      Der vorherige Text sagte jedoch dass alle Räte der wvan unentschuldigt fehlten ! Das ist nicht richtig . Man sollte vielleicht erst einmal bei der wvan Fragen was der Grund für das Fehlen des Ausschussmitglieds war bevor wieder nur Vermutungen vorgebracht werden !

  32. zu Entschuldigungen und Schuldige 27. März 2015 um 16:27 Reply

    Wenn der / die Räte der Alt- und Neubürger einen Grund für das Fernbleiben von der Finanzausschuss-Sitzung hatten, hätten sie die anderen Räte des Ausschusses darüber informieren müssen.

    Sie fehlten aber unentschuldigt und hätten zudem bisher genug Zeit gehabt, einen Grund dafür anzugeben. Das taten sie nicht und deshalb darf der Bürger auch Vermutungen über den Grund des Fehlens anstellen und er darf sich auch darüber ärgern, dass wegen dieses Fehlens die anschließende Gemeinderatssitzung mit der 90-minütigen Fragerei blockiert wird, die nicht angefallen wäre, hätte das Ausschussmitglied nicht gefehlt. . Diese Zeit hätte der Gemeinderat sinnvoller nutzen können.

    Besonders interessant – liebes Gegenbeispiel – finde ich es, wie Sie mit Ihren Blogbeiträgen vom eigentlichen Skandal ablenken wollen. Denn der eigentliche Skandal ist der bestens vorbereitete Versuch, ein niemand schädigendes Versäumnis zum Skandal zu inszenieren, nur um von eigenen Interessen abzulenken. Und zur aufbauenden Unterstützung waren gewisse Besucherinnen der Gemeinderatssitzung angehalten, beim Hinweis auf die Erkrankung eines Gemeindebediensteten zu lachen.

    Jeder Ihrer diesbezüglichen Beiträge – liebes Gegenbeispiel – macht deutlicher, dass das Gelächter nicht anders interpretiert werden kann.

    • Mercedes 27. März 2015 um 19:07 Reply

      Diese Verknüpfungen sind schon interessant ! Alleine auf solche Denkweisen zu kommen und derart Schlüsse zu ziehen macht schon sehr nachdenklich, ob derjenige auf der Gegenseite …. Zensur … Aber das ist nun mal so

      • Mercedes 27. März 2015 um 22:19 Reply

        Eigentlich fehlt nur noch der finale Satz : als das Wort ‚Erkrankung‘ fiel haben einige Gemeinderäte ein Schild auf dem Stand ‚Jetzt lachen‘ erhoben woraufhin die weiblichen Zuhörer lauthals loslachten, wie es vorab bei einer Generalprobe schon einmal geübt und festgelegt wurde ! Viel Spaß noch hier im Netz . Der blog wird immer besser !

      • e Nomine 28. März 2015 um 00:00 Reply

        Der HERR ist mein Hirte,
        mir wird nichts mangeln.
        Er weidet mich auf einer grünen Aue
        und führet mich zum frischen Wasser.

        Er erquicket meine Seele.
        Er führet mich auf rechter Straße
        um seines Namens willen.

        Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
        fürchte ich kein Unglück;
        denn du bist bei mir,
        dein Stecken und Stab trösten mich.

        Du bereitest vor mir einen Tisch
        im Angesicht meiner Feinde.
        Du salbest mein Haupt mit Öl
        und schenkest mir voll ein.

        Gutes und Barmherzigkeit
        werden mir folgen mein Leben lang,
        und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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