Kurzinfo: Lohn des Wasserwarts

Da der Bericht zur letzten Gemeinderatssitzung länger wird und es somit noch ein paar Tage dauert bis ich ihn veröffentlichen kann, möchte ich hier kurz eine kleine Richtigstellung veröffentlichen.
Entgegen anders lautender Aussagen, die zur Zeit in unserer Gemeinde kursieren bekommt der Wasserwarts in Eisingen deutlich unter 60.000 EUR jährlich.
Wer dies behauptet, dass man für diese Aufgabe 60.000 EUR im Jahr bekommt, ist falsch informiert oder so.

Falls man so viel bekäme, hätte ich mich schon lange nach einer entsprechenden Stelle umgesehen.

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34 Kommentare zu “Kurzinfo: Lohn des Wasserwarts

  1. Rechenschieber 10. März 2015 um 16:54 Reply

    Die Personalkosten für den Bereich Wasser belaufen sich auf 60.000€

    Wenn wir 50% als Personalnebenkosten annehmen bedeutet das (Bei 1 1/5 Stellen die für den Bereich Wasser festgesetzt sind), dass der Wasserwart ca. 20.000€/Jahr verdient (was vermutlich durchaus realistisch ist) und eine weitere Person 10.000€/Jahr für die halbe Stelle erhält.

    Ich frage mich jedoch nur, ob es den Tatsachen entspricht, dass der Wasserwart während seiner kompletten Arbeitszeit wirklich NUR für den Bereich Wasser arbeitet und nicht auch andere Aufgaben des Bauhofs übernimmt. Zumindest für mich als Laie hat der Winterdienst, das Schneiden von Hecken oder die Organisation von Gemeindlichen Baustellen (Platz Bernieres..)herzlich wenig mit dem Bereich Wasser zu tun. Der Wasserwart nimmt diese Aufgaben jedoch u.a. wahr…

  2. I.n.d. 10. März 2015 um 20:31 Reply

    Das ist doch etwas mächtig faul im Staate Eisingen ! Und es wird vertuscht, dass jahrelang (seit 2008) wohl keine Gebührenermittlungen für Wasser und Abwasser mehr vollzogen wurden, obwohl eine Gemeinde doch damit weder Gewinn noch Verlust erzielen soll ! Warum wurde nicht jährlich eine vergleichsrechnung aufgestellt, ob man sich im Soll befindet ? Sieht nach einem fahrlässigen schludern aus, was der Bürger nun mit mehr als 50% Gebührenerhöhung bezahlen muss ! ‚Aber es ist doch kein Schaden entstanden!‘ Klar, nicht direkt , aber der Bürger steht nun für Versäumnisse gerade ! Es wurde ein Wasserwart in 2013 beschlossen, also war spätestens damit bekannt, dass es zu Mehrkosten für diese Personalstelle im Stellenplan kommen wird. Allerspätestens da, hätten in der entsprechend zuständigen Abteilung die Alarmglocken Läuten, und eine Überprüfung stattfinden müssen ! Passiert ist aber gar nichts denn vor der Wahl kann man ja keine Gebühren erhöhen ! Das käme ja gar nicht gut an beim Bürger !!!! Und jetzt ist ja alles nicht so schlimm ! Ich hoffe nu, dass der Gemeinderat da dran bleibt um aufzuklären warum da so geschludert wurde. Als Bürger habe ich das Recht auf eine transparente Dar-/Klarstellung der Problematik ! Vielen Dank für die extrem passive Haltung diesbezüglich und den daraus auf den Bürger ab April zukommenden Kostensteigerungen um mehr als 50% bei den Wassergebühren ! Klar, die Kanalgebühren wurden im Gegenzug gesenkt, aber im Verhältnis zur Kostensteigerung lediglich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein! Wenn die Kostensteigerungen dann hauptsächlich doch nicht in den enormen Lohnsteigerungen liegt wie hier im Blog zu lesen, warum dann doch diese große Summe von ca. 200.000€ die nun auf den Bürger in den nächsten vier Jahren abgewälzt werden ! Bin sehr gespannt wann die Klärung dazu aus dem Rathaus dem Bürger transparent im Mitteilungsblatt dargelegt wird!

    • binInteressiert 10. März 2015 um 21:45 Reply

      Wenn das stimmt, ist das heftig. Jetzt bin ich aber gespannt.

      • Geht's noch ? 10. März 2015 um 22:05 Reply

        Das wäre ja ein Hammer wenn dem so ist ! Dann warten wir mal ab !!!!!

      • Anonümouse 10. März 2015 um 22:08 Reply

        Jetzt wird wieder Müll erzählt der so sicher nicht stimmt ! Kann ich mir nicht vorstellen bei der Klasse bgm von Eisingen .

  3. Wasserwart in Eisingen 11. März 2015 um 17:02 Reply

    Nachtigall, ick hör Dir trapsen

    Liebe Leute, lasst Euch doch nicht veräppeln und aufstacheln. In Eisingen steht die Ausweisung eines neuen Baugebietes (St. Josef-Stift), die Schulhaussanierung und ein Pfarrhausanbau an (den die Gemeinde zum großen Teil mitfinanzieren muss).

    Diejenigen, die beabsichtigen, von diesen Projekten zu profitieren, sind auch genau die, die jetzt wieder eine Stinkbombe zünden, um Unfrieden ins Dorf zu bringen. Es soll ein Nebenkriegsschauplatz aufgebaut werden, um von den eigenen Plänen und Interessen abzulenken.

    Dafür nimmt man die Verleumdung der Bürgermeisterin und Mitarbeiter der Verwaltung gerne in Kauf. Wer sich informiert und den Jahresbericht 2014 gelesen hat, der konnte sehen, dass unsere Gemeinde uns viel weniger belastet (Wasserpreis, Grundsteuern etc.) als vergleichbare Nachbargemeinden, dass trotz enormer Investitionen der Schuldenstand massiv abgebaut wurde.

    Wer diesen Spagat schafft, dem kann man auch vertrauen, dass wir auch künftig nicht abgezockt werden, dass wir eine Bürgermeisterin haben, die unsere Interessen vertritt und nicht ihre eigenen.

    Also Nachdenken und sich nicht zum Deppen für die profanen Interessen einzelner machen.

  4. antwort wasserwart 11. März 2015 um 17:34 Reply

    @wasserwart:
    Welche Investitionen wurden den die letzten Jahre getätigt? Wenn nichts gemacht wird, im Bereich Straßenausbau, Erneuerung der Kanäle etc. kann der Schuldenstand leicht sinken. Der Investitionsstau steigt allerdings. Fragen Sie mal in Kist nach.

  5. Zeitung Morgen 11. März 2015 um 17:50 Reply

    schon interessant, dass über dieses doch so ausführlich diskutierte, und sicherlich interessante Thema, über die Erhöhung der Wassergebühren kein einziges Wort morgen in der Zeitung erwähnt wird. Es soll wohl doch einfach unter den Tisch gekehrt werden. Soviel zum Thema „… dem kann man auch vertrauen, dass wir auch künftig nicht abgezockt werden, …“ da kann ich mir ein schmunzeln nicht unterdrücken… „die unsere Interessen vertritt…“ und uns mit einer Erhöhung von mehr als 50% beschenkt… „also Nachdenken und sich nicht zum Deppen für die profanen Interessen einzelner machen „…

  6. S.B. 11. März 2015 um 19:15 Reply

    Da stand noch nichts in der Zeitung, es gibt weder ein offizielles noch ein inoffizielles Protokoll und schon schlagen die Wellen hoch.
    Zum Thema Wasserwart:
    Angeblich hat Frau Bürgermeristerin in der Gemeinderatssitzung mehrmals (!) die Kosten für den Wasserwart als Begründung für die Kostensteigerung genannt. Wenn uns die Gemeinde mit Wasserkosten viel weniger belastet hat als andere Gemeinden, wenn bei uns die Kosten immer so viel niedriger waren als bei anderen Gemeinden, hätte man/frau sich auch überlegen müssen, warum dies so ist. Fest steht, dass wir auf Pump billiges Wasser hatten und jetzt scheinbar ab April „zurückzahlen“ müssen. Seltsam, dass man dies aus einem Kommentar auf dem Blog erfahren muss. Leider hat der Kommentator nicht geschrieben, im April welchen Jahres. Sollte es in 2014 sein, dann wird es aber Zeit, uns offiziell zu informieren.
    An den Nachtigalltrapsenhörer:
    Vom geplanten Baugebiet profitiert das St. Josefsstift und die Bauwilligen, von der Schulhaussanierung die Kinder und vom Pfarrhausanbau sicher nicht nur der Pfarrer, sondern auch die Bürger, wenn angeblich die Gemeinde den Bau zum großen Teil mitfinanziert.

    • Anonümouse 11. März 2015 um 19:57 Reply

      @s.b. Das stimmt so nicht ! Es profitiert laut Blog hier jemand aus dem Gemeinderat ganz alleine und deshalb ist derjenige auch so interessiert an der ganzen Geschichte! Derjenige, der das hier geschrieben hat soll dich bitte einmal seine Denkweise niederschreiben und eine logische Erklärung abgegeben , wovon ein GR profitieren kann, wenn ein privater Investor ein einzelnes Grundstück von einem privaten Grundstücksbesitzer komplett kauft und daraus ein Baugebiet erschließt. Die sinnvolle Erklärung fehlt mir hier nach diesen Behauptungen ! Keiner der erwähnten Eisingen Gemeinderäte ist in besitzt dieses einzelnen Grundstückes !

    • antwort wasserwart 11. März 2015 um 20:47 Reply

      ach ja? ihre antworten sind lediglich zukunftsplanungen. was wurde in den letzten jahren an baumaßnahmen begonnen bzw abgeschlossen? ein müllersweg der schon ewig geplant war? ein rathaus das größtenteils durch fördermittel bezahlt wurde? was ist den investiv geschehen? auch die schule wird schon seit einem jahr verzögert

  7. Einwe Hexe 11. März 2015 um 20:30 Reply

    Wieso muss die Gemeinde den Pfarrhausanbau mitfinanzieren?

    Wozu dient den die Kirchensteuer, doch nicht etwa nur um Luxusvillas für Bischöfe zu bauen?

    Und wieso werden die Krippe und der Kindergarten von der katholischen Kirche betrieben?

    Ich dachte in Deutschland gibt es die Trennung zwischen Staat und Kirche, aber hier in Eisingen scheinen wir ja diesbezüglich noch im Mittelalter zu leben…

  8. ??? 11. März 2015 um 21:32 Reply

    Warum werden Millionen für die Schule in den vergangenen Haushalt eingestellt und es passiert rein gar nichts ? Vielleicht versucht man andere Maßnahmen damit zu blockieren ? Wenn dann aber ein sehr guter Vorschlag für das Wohl der Gemeinde gemacht wird, versucht ‚jemand‘ mittels architektenwettbewerb das ganze zu torpedieren !!! So kann das ja wohl nicht sein wenn man unwohl der Gemeinde ja sooooo aktiv sich einsetzt !

  9. Anonymus 11. März 2015 um 22:54 Reply

    Wenn der Bericht länger wird und noch etwas dauert, riecht das danach der Gemeinderat mal wieder wenig sinnvolles zusammen gebracht hat. Also wie immer eigentlich..

    • Sternschnuppe 12. März 2015 um 05:32 Reply

      Genauso sehe ich das auch, Anonymus. Läuft Es in einer Firma, dann ist der Chef dafür verantwortlich, läuft es eher schlecht als recht, dann sind die Mitarbeiter immer schuld! Der Weg des einfachen herausredens halt!

  10. Profit 12. März 2015 um 11:11 Reply

    Wenn von der geplanten Schulhaussanierung nur die Kinder, vom Pfarrhausanbau nur der Pfarrer und die Bürger profitieren, dann schlage ich vor, die ausführenden Firmen für soviel Wohltätigkeit zumindest für die Seligsprechung vorzuschlagen. Für Firmen, die schon mehrmals Kindergarten-, Pfarrhaus-, Schul- Neu- und Umbauten durchführten, sollte das Seligsprechungsverfahren übergangen werden, diese müssten angesichts ihrer Wohltätigkeit gleich für die Heiligsprechung vorgeschlagen werden.

    • Ein Bürger 12. März 2015 um 17:47 Reply

      Wenn man keine Ahnung hat, weiß man nun nicht wirklich was man glauben kann und soll ! Wenn das so aber stimmt, dann fragt man sich schon, warum keiner davon erfährt ! Liest man dann wieder die heutige Zeitung dann fällt auf, dass manche Punkte gar nicht erwähnt werden ! Wer also sagt nun die Wahrheit ??? Kann mir jemand weiterhelfen ?

  11. OIO 12. März 2015 um 22:11 Reply

    Yeeph pink burger,

    doar, bei uns Shitstorm-Tschankies findst Du bestimmt net den Stein von denara Weissn.
    Einfach amoal zur donnerschdags Sprechstund ins Rathaus geeh und sich anhör woat dee 1. Bgm. so verzoailt. Hob dees amal probiert, dees iss ganz nett und dAuskünft woahra aaah i.O..

    Wennsd dann wirkliie ehrnschte Sorchn hoost; dann nachadla viealleicht oa oamal die Gemeinderät aktivier, dafür hammerse doch gewählt, grienns : – )

    Oder, früher gab des a no a sowas wie ehn Stammtisch, wo man sich im Dorf getroffen hat und die „wesd schoo’s“ austauscht woarn sinn.

    Und apropos Gemeinderäd; wennst doo neichauschaust, woas dees fuera schräche Foechl sen, doann mogst scho glei goa nimma hie zu derana oboarta.

    https://www.facebook.com/christian.kiesel.12

    Wennst dem doarara dann aaf die Schulda klickst; oooohhhh hailigs Bleechlaa …..

    heermer neer aaf, dees dearf doch net woar saah …..
    grein…

  12. binInteressiert 12. März 2015 um 22:19 Reply

    Hallo Profit, ein bisschen Ahnung von BWL und man erkennt, dass Betriebe Gewinn machen müssen, wenn die Wirtschaft funktionieren soll. Aber in diese Richtung wurde wahrscheinlich nicht gedacht.
    Interessant wäre natürlich, welche Firmen an öffentlichen Eisinger Einrichtungen schon Geld verdient haben. Nur: Die Liste der Firmen wäre wohl einige Seiten lang, vom Tiefbau über Hochbau, von Rohbau über Ausbau. Vielleicht haben Sie die Zeit, einmal eine solche Liste zu erstellen. Diese Liste interessiert mich.

    • Meine Post 13. März 2015 um 12:44 Reply

      Wählervereinigung gut aufgestellt.
      Die Wählervereinigung Alt und Neubürger Eisingens hat die Symbiose vollzogen, vom mehr oder weniger braven Bürger, über die Rolle des Lobbyisten, der einfacherweise als gewählter Repräsentanten (GR) die Entscheidungen am Ratstisch gleich selbst ausführt, bis hin zum Nutznieser in einer Person, in dreifacher Gestalt, vollendet.

      Und in der perfekten Tarnung harmloser Christ-baum Sammler sind die Ressorts Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Jagd- und Forstwirtschaft, Landvermessung und Bauwesen in einem kompakten Konglomerat zusammengeballt.
      Damit ist klar, die Entscheidungen der WVAN im Gemeinderat – egal wie sie getroffen werden – sind immer zum Wohle der Bürger, weil auch zum Eigenen.

      Keine andere Fraktion hat es fertiggebracht aus der Zeit vor 2008 seine Strukturen so konsequent beizubehalten und erfolgreich die eigenen Interessen zu realisieren. Die einmalige Eigenschaft, sich über die Jahrzehnte hinweg in unauffälliger Weise anzupassen und somit in der selben personellen Besetzung wie zu Beginn dieses Jahrtausends die Geschicke dieser Gemeinde mit zu lenken und sich selbst und damit auch anderen Gutes zu tun, sind bewundernswert.

      Es bleibt zu hoffen, dass nicht durch den Einzug einer neuen Medienkultur – vor der sich die WVAN bislang erfolgreich verweigert hat – die glorreiche Arbeit dieser Universaltalente auf’s Spiel gesetzt wird.

  13. binInteresssiert 12. März 2015 um 22:40 Reply

    binInteressiert

    Geht’s noch?
    Die Wählervereinigung sollte jetzt wirklich die Notbremse ziehen und sich von diesem Netzwerk distanzieren.

    • binInteressiert 13. März 2015 um 23:47 Reply

      wer hat denn hier meinen Namen angenommen?

      • Haflinger 14. März 2015 um 20:50 Reply

        vielleicht ein schwarzer #Rossttäuscher

  14. sprachforscher 13. März 2015 um 07:17 Reply

    zu OIO,
    Niveau ist ein Fremdwort!

    • S.B. 13. März 2015 um 19:11 Reply

      Hallo Sprachforscher,
      die 4 Wörter sind ein bisschen wenig. Eigentlich dachte ich, dass man im Blog ein paar Informationen zusätzlich bekommt und auch Meinungen, von mir aus auch emotional gefärbt, lesen kann. Was jetzt im Block abläuft, ist nicht nur niveaulos, sondern grenzt schon an dem zur Zeit häufig gebrauchtem Wort „Mobbing“. Manchem Schreiber spreche ich auch die nötige Intelligenz ab. Der- oder diejenigen sollten sich überlegen, wem sie mit ihren Beleidigungen und Unterstellungen mehr schaden: Dem, den sie beleidigen, oder dem, den sie unterstützen wollen. Solche Unterstützer bräuchte ich nicht. Einen besseren Stil fände ich angebracht.

  15. Artur Schmitt 13. März 2015 um 13:39 Reply

    Das Mitteilungsblatt der Gemeinde Eisingen vom 13.03.2015 ist online – http://www.yso-blog.de/2015/03/13/mitteilungsblatt-der-gemeinde-eisingen – Anmerkungen und Hinweise zu dieser Ausgabe.

  16. Main-Post-Bericht 13. März 2015 um 16:56 Reply

    Main-Post-Bericht vom 12.03.2015
    Leider konnte ich nicht die letzte Gemeinderatssitzungen besuchen. Der Main-Post-Bericht über die Sitzung initiierte mich aber, Details darüber heraus zu finden.

    Wie dem Bericht zu entnehmen war, tagte der Finanzausschuss vor der Gemeinderatssitzung 5 1/2 Stunden lang und alle 3 GR der Wählervereinigung fehlten dabei unentschuldigt. Weiter stand in dem Bericht, dass die GR Ch.K. und F.S. von der Wählervereinigung in der Gemeinderatsitzung dann über 90 Minuten lang die Bgm. und Herrn Krista von der Verwaltung zu Besprechungsergebnissen des Finanzausschuss befragten.

    Der Main-Post-Reporter zieht hieraus den Schluss, dass Ch.K. und F.S. sich mit ihren „schier unzähligen“ Fragen vor den knapp 30 Besuchern als Lokalpolitiker profilieren
    wollten.

    Bei den knapp 30 Besuchern soll es sich aber überwiegend zum einen um Familienangehörige (von GR Ch.K.), zum anderen um dem inneren Zirkel der Wählervereinigung zuzurechnende Personen (EX-Gemeinderäte bzw. EX-GR-Kandidaten) gehandelt haben. Es bestand somit kein Anlass für Ch.K. und F.S., sich vor diesen zu profilieren.

    Sinn des Frage-Marathons war nach meiner Einschätzung:
    Angetörnt von der akustischen Unterstützung des Familien- und Wählervereinigungsclans sollten die Gemeinderäte anderer Fraktionen ausgebremst, die Wichtigkeit der eigenen Räte unterstrichen, die Bürgermeisterin und die Verwaltung in die Defensive gedrängt und der Öffentlichkeit das Bild vermittelt werden „ohne uns klappt nichts“.

    Angesichts vorheriger Blogbeiträge drängt sich mir natürlich auch der Gedanke auf, dass Bauaufträge der Kirche und der Gemeinde anstehen, wo schon vorsorgend darauf hingearbeitet wird, dass sie in die richtigen Hände kommen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wer Friedhofstreppe, Pfarrhausanbau, Schulhaus etc. plant, statisch berechnet und ausführt.

    • S.B. 14. März 2015 um 14:19 Reply

      Sehr geehrte(r) Main-Post-Leser(in),
      unter dem Deckmantel der Objektivität führen Sie den Artikel der Main-Post an. Ich habe mir die Mühe gemacht, dieses Ausgabe aus dem Altpapier herauszuholen und nachzulesen, was Sie behaupten. Richtig ist, dass die Wählervereinigung in der Finanzausschusssitzung nicht vertreten war. Das ist peinlich. Hineininterpretiert haben Sie, dass die beiden GR Ch.K. und F.S. 90 Minuten lang befraften. In der Zeitung steht „einige Gemeinderäte“. Die Journalist zieht überhaupt keinen Schluss auf die beiden genannten Gemeinderäte. Diesen Schluss ziehen Sie. Dann schreiben Sie es bitte auch so! Bitte zitieren Sie richtig und machen Sie kein falsches Bild!
      Dass Gemeinderat Ch. K. seinen Antrag (Renovierung der Friedhofstreppe) erst in der Gemeindratssitzung gestellt hat, hat einen Vorteil: Er ist in der Zeitung erwähnt. Die anderen Anträge sind (noch) nicht bekannt. Es wurde 5 1/2 Stunden im Finanzausschuss diskutiert. Worüber denn?
      Dass Angehörige von Gemeindratsmitgiedern, ehemalige Gemeinderäte und Unterstützer der Wählervereinigung in der Sitzung als Zuhörer waren, spricht eigentlich gegen die vielen anderen Bürger, die sich scheinbar für die so wichtige Sitzung mit der Haushaltsberatung nicht interessieren. Die werden wahrscheinlich erst wieder dann wach, wenn es an den eigenen Geldbeutel (Wasserrechnung) geht.

  17. Anonymus 14. März 2015 um 11:47 Reply

    Hat jemand der hier anwesenden schon den heutigen Bericht der Main-Post gelesen? Das offenbart mal wieder nur, das in Eisingen Mauschelei und Verschleierung an der Tagesordnung sind.

    Jetzt hat man urplötzlich ein Defizit in der Wasserbereitstellung erkannt.

    -Warum werden die Gebühren nicht jedes Jahr standardmäßig überprüft ?

    -Warum verlangt keiner der GR’s eine Kalkulierung bzw. prüferische Durchsicht ?

    -Warum benötigt Eisingen einen Wasserwart?

    -Warum hat man keine Zweckgemeinschaft mit den umliegenden Gemeinden gebildet ?

    Weil die großkotzigen (Ex)-Gemeinderäte sich ja nicht auf dieses Niveau herablassen wollten, und meinten, Eisingen sei ja so cool das sie das nicht brauchen. Bezahlen muss es nun wieder mal der Bürger, weil überbezahlte Beamte ihren Dienst nicht richtig verrichten, geschweige den logisch denken können.

  18. Namenloser XY 15. März 2015 um 14:24 Reply

    Die Zeitungsartikel und auch der Kommentar sind sehr lesenswert. Siehe auch Protokoll der Gemeindratssitzung vom Januar im neuesten Gemeindeblatt: Da hat Prof. L. in der Bürgerversammlung nach den Gründen des niedrigen Wasserpreises gefragt.
    Die Fragen von Anonymus sind berechtigt. Das zeigt, dass viele Informationen fehlen. Als einen Grund für das Versäumns die Erkrankung eines Mitarbeiters in einer öffentlichen Sitzung anzugeben und dass dieser Grund in der Zeitung abgedruckt wird, finde ich aus verschiedenen Gründen sehr grenzwertig (Personalangelegenheit, Fürsorgepflicht, Schuldzuweisung, Datenschutz…)

  19. Ein Bürger 15. März 2015 um 19:46 Reply

    Ich bin der Meinung, daß das Thema Wasserpreis viel zu hoch aufgehängt wird.
    Wenn ich es recht verstehe, haben wir 2014 jährlich 100,–€ für den 4-Pers.Haushalt zu wenig bezahlt. Das müssen wir jetzt in 2015 nachzahlen.

    Vorteil für den Bürger: keiner
    Nachteil für den Bürger: keiner
    Vorteil für die Gemeinde: Keiner
    Nachteil für die Gemeinde: keiner

  20. sprachforscher 16. März 2015 um 07:13 Reply

    Eine Wortschöpfung von Erwin Pelzig, über die sich manche hier Gedanken machen sollten: „beschränkte Schnell.Wahrheitsfinder“ (Main-Post 16.03.2015)

  21. Schaden für wen 16. März 2015 um 11:09 Reply

    Schaden für wen?
    Die Gemeinde hat uns ca. 200.000 € an entstandenen Kosten der Wasserversorgung nicht weiter berechnet und der Bürgerschaft damit quasi einen zinslosen Kredit gewährt. Legen wir für diesen „Kredit“ einen Zinssatz von 1 1/2 % zugrunde, entspricht das einem Betrag von ca. 3.000 € = 0,83 € je Bürger.

    Die Bürgerschaft wiederum konnte dank dieses „zinslosen Kredites“ diese 200.000 € anlegen und bei einem Zinssatz von ebenfalls 1 1/2 % Zinsen erwirtschaftete sie sich damit einen Betrag von ca. 3.000 € = 0,83 € je Bürger.

    Eine „Zeche“, für die nun wir Bürger angeblich haften sollen, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Dass in der Gemeinderatssitzung die Minen einiger Gemeinderäte versteinerten, als sie von diesem „Nullspiel“ Kenntnis erhielten, lässt nur den Schluss zu, dass sie einfach nicht schnell genug dachten und nachrechneten. Oder dass sie sogar blitzschnell dachten und nachrechneten, aber uns Bürger für weniger intelligent einschätzen als sich selbst und ihre Chance erkannten und nutzten, wieder einmal Unfrieden und Chaos stiften zu können.

  22. Greencard 16. März 2015 um 12:12 Reply

    Gab es in der Sitzung eigentlich noch andere Themen als diese Scheindiskussion auf der Penrose-Treppe?

    Wer erkannt hat, dass die gezahlten Preise für Trinkwasser in Eisingen auch nach der Gebührenanpassung immer noch niedriger sind, als in den umliegenden Gemeinden, kann gerne sofort tätig werden und sein Glück mit anderen Teilen.
    http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden-fuer-aerzte-ohne-grenzen?pc=G_F-Katastrophen_Wassernot&pk=spende%2520wassernot&gclid=CIyHq5zIrMQCFaPJtAodqioA5Q

    Wer meint bei der Versorgung mit Trinkwasser in der Gemeinde Eisingen die Zeche der Anderen bezahlen zu müssen, darf seine Situation gerne mit den Betroffenen des folgenden Beispiels vergleichen und danach eventuell die Lage neu bewerten:
    http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/tausenden-vertriebenen-kirkuk-fehlt-es-am-noetigsten

    Wer sich als Berichterstatter der Presse in Superlativen des Schreckens und politischer Grausamkeiten zur Verfassung der Zuhörer einer Gemeinderatssitzung verliert, darf sich gerne an die „Journalistische Leitlinien für die Redaktionen der Zeitungen der Mediengruppe Main-Post“ erinnern. Völlig zensurfrei; christlich, kritisch, unabhängig, fair und respektvoll, mit Augenmaß, in Sprache und Nachrichtenauswahl nach Objektivität und Neutralität strebend.

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