Meinung: Wahlkampf? So oder so – Teil 2

Ich hatte vor ein paar Wochen schon einmal über Respekt im Wahlkampf geschrieben. Leider fand dieses Schreiben zu wenig Beachtung.

Wie man an dem orangnen Flyer, der von der WVAN über das Wochenende verteilt wurde, sehen kann, gibt es in unserem Ort offensichtlich mehr als eine politische Gruppierung, die in ihrem Wahlkampf keinen Wert auf Respekt vor dem politischen Gegner legt.

Aus dem Flyer spricht keine politisch Kompetenz, kein Plan für die Zukunft und kein Stolz auf eigene Erfolge. Er verbreitet nur eines: Reinen, ungeschminkten und persönlichen Groll auf eine einzelne Person.

Diesem Groll wurde nun sogar die Wahrheit geopfert.

Liebe Kandidaten der WVAN,
wollen Sie wirklich in Eisingen Politik betreiben, indem Sie versuchen auf diese Art den politischen Gegner zu diskreditieren?

Ich finde das sehr schade, traurig und für einen kommunalen Wahlkampf unangemessen.

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17 Kommentare zu “Meinung: Wahlkampf? So oder so – Teil 2

  1. Don Camillo 11. März 2014 um 10:20 Reply

    Sehr geehrter Herr Reiter,

    Anmerkungen zu Ihrem heutigen Leserbrief in der MainPost.

    Sie erwähnen dort vier Fraktionen, sind da nicht noch weitere Gruppierungen in Eisingen, die unsere Gemeinde zukünftig weiter beleben ?

    Einen von Ihnen genannten Scherbenhaufen gibt es tatsächlich. Der besteht nämlich aus dem in den Müll gekippten respektvollem Umgang der Troika mit den politischen Mitbewerbern. Der Scherbenhaufen besteht aus der schamlosen Ausnutzung gemeinnütziger Institutionen für die eigenen Interessen der Troika und er besteht aus den tagtäglichen Abwertungen, die von Einzelnen gegen die amtierende Bürgermeisterin durch’s Dorf getragen werden.

    Und wenn es tatsächlich Leute gibt, die nicht mehr miteinander reden, dann gab es die noch viel mehr in der Zeit vor dieser Legislatur. Da konnte man nicht miteinander reden, weil man sich nämlich gegenseitig verklagte und vor Gericht gezogen ist.
    Und da ist es doch viel besser man diskutiert im eisingen-info BLOG zwar pseudonym aber sehr offen miteinander. Und noch ein enormer Vorteil liegt im BLOG. Hier verbessert kein MainPost – Redakteur den Beitrag im Sinne von knappgehaltener „Leserfreundlichkeit“. Sicher werden im BLOG Sachverhalte dargestellt, die manch einer lieber unter den Teppich gekehrt sehen will, wie bspw. die Verflechtungen von Kandidaten der Troika. Ihren Leserbrief haben Sie doch wohl auch aus freien Stücken und von Ihnen selbst so gewollt formuliert.

    Den von Ihnen genannten Ärger und Frust mag es auch gegeben haben. Insbesondere in der SPD-Fraktion führte das sogar dazu, dass ein Fraktionsmitglied ausgeschlossen wurde, weil es in gewissen Entscheidungssituationen eine andere Meinung hatte als der Fraktionschef.
    Und Frustration gab es sicherlich auch bei den Blockierern und Verhinderern, weil nämlich trotz deren stellenweiser Betonkopfmentalität viel in Eisingen vorangegangen ist.
    Und dass die Politik, die hier gemacht wird erfolgreich ist, dass möchte ich sogar mehrmals unterstreichen. Es besteht nämlich am kommenden Sonntag die einmalige Chance diese „alten“ Gräben vollends zu zuschütten und endlich mit neuen Köpfen den Gemeinderat zu beleben. Mit Menschen, die ihre Hauptaufgabe nicht darin sehen die Bürgermeisterin her-absetzen zu wollen und dafür zum Nachteil des gemeindlichen Zusammenlebens im Hintergrund agitieren, sondern von sich aus konstruktiv und mit Willen zur Zusammenarbeit ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen.

    Und Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass mit dem Kandidaten aus Roßbrunn, einem Diener vieler Herren, dem maßgeblich die Fähigkeit eines jahrzehntelangen „Aussitzenden“ auf die Fahnen geschrieben wird, unserer Gemeinde gedient wäre.

  2. Anonymer Autor 11. März 2014 um 12:20 Reply

    Aus der CSU – Wahlkampfbroschüre 2008

    Darin heißt es „An dieser Stelle wollten wir ursprünglich Themen aus dem letzten „bei uns in Eisingen“ (gemeint ist Wahlkampfbroschüre der SPD) aufgreifen und richtig stellen. Wir lassen dies jedoch sein, da wir es leid sind, immer wieder Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen kommentieren zu müssen“.

    Und weiter „der Umgangston „bei uns in Eisingen“ (also SPD) ist seit vielen Jahren anderen Parteien und Gruppierungen gegenüber sehr aggressiv gewesen. Jetzt will man sich plötzlich dem Wähler gegenüber als offen und respektvoll darstellen, hält sich aber tatsächlich nicht daran“.

    Kein weiterer Kommentar.

  3. Anonymer Autor 11. März 2014 um 12:37 Reply

    Aus der SPD-Wahlkampfbroschüre 2008

    „Die unsachlichen und persönlichen Angriffe des CSU-Kandidaten sowohl gegen die Kandidatin der UBE wie gegen mich werde ich ebenso wenig kommentieren wie den öffentlichen Vorwurf, die SPD würde lügen. Wer meine Plakate mit Beleidigungen wie Bastard oder Nestbeschmutzer beschmiert, wer böse und nachweislich falsche Gerüchte verbreitet, disqualifiziert sich doch nur selbst“.

    Kein weiterer Kommentar

  4. Erik Reitter 11. März 2014 um 14:26 Reply

    Liebe(r) Frau oder Herr Anonym,

    ich diskutiere nicht mit Herrn oder Frau Namenlos.

    Aber schon mal vielen Dank, dass ich nicht gleich in die Diffamierungspfanne dieses Blogs geworfen worden bin. Für mich gäbe es da ja auch einiges Potential.

    Ich habe mich schon gefragt, wie die Damen und Herren Anonym in diesem Blog zukünftig friedvoller und objektiver Politik machen wollen (den Anspruch leite ich jetzt mal so ab), wenn hier permanent auf so unvorstellbare Weise geschrieben und gedacht wird. Hier wird einem jedenfalls nicht das Gefühl vermittelt, dass es einen Anspruch auf Verbesserung der Situation geht. Da täuscht dann das sonntägliche Familien-Wahl-Kuscheln auch nicht darüber hinweg.

    Unseren Vorfahren sei Dank, dass wir nicht in Verhältnissen der Ukraine, Russland oder China leben, sondern in einem kleinen Dorf am Rande der Stadt und Spielplätze schöner gestalten können.

    Viele Grüße und noch einen guten Verlauf der Wahl!

    Immerhin verbindet uns schon mal der Gedanke an das Verfüllen der Gräben.

    Und nach der Wahl verraten Sie mir auch Ihren Namen – versprochen?

    Erik Reitter

  5. First Responder 11. März 2014 um 15:57 Reply

    Sehr geehrter Herr E. R. aus E.,
    oder „Trittbrettfahrer“ a la Peter Haas oder Carl Friedmann ?

    Deshalb im Folgenden die Anrede E.R. in der Dritten Person.

    Ich schätze Ihn sehr und es freut mich Ihn in diesem BLOG zufinden.

    Dies ist für viele von uns ein neuartiges Medium, da gibt es noch viel zur lernen und viel zu erfahren. Auch ich als Semi – Senior beschäftige mich erst seit Kurzem mit dieser Art der Kommunikation, vor allem aber der Informationserlangung über die bereitgestellten Beiträge.
    Man muss da selektieren und abwägen, was Relevanz hat.
    Das tue ich und deshalb der Hinweis:
    Nehme Er es bitte nicht persönlich, wenn Er mit seinem ersten Beitrag auf vermeintliche Kritik stoße, denn im BLOG – Modus zählt nun mal jedes Wort.
    Und deshalb wird hier beispielsweise widersprochen, wenn abermals und dann auch noch undifferenziert verglichen wird mit dem menschenverachtenden Regime in China oder den politischen Vorgängen und den schlimmen Folgen für die Menschen in der Ukraine, und mal ebenso „dahergesagt“ und dagegengestellt, die scheinbar gravierendsten Probleme einer dörflichen Idylle die im gleichen Satz genannte Spielplatzverschönerungen sind. Irgendwie passt da was nicht mit den Wertigkeiten. Ich habe Ihn kennengelernt und ich glaube nicht, dass Er das so gemeint hätte.
    Aus diesem Grund sind die Texte hier dann auch etwas länger gefasst, um Meinungen und Gedanken möglichst trefflich zu formulieren und man nicht durch oberflächliche Verwendung von Schlagworten in der Hoffnung fehl geht, dass die anderen schon wissen werden, was man meint.

    Er beklagt Diffamierungen in diesem BLOG, die Meinungsäußerungen sind. Wie darf man dann Seine Einschätzung zum Familiennachmittag der Unabhängigen Bürger als Nichtanwesender Bürger verstehen ? Das ist dann wohl für die vielen Gäste, Besucher, Kinder, Eltern, Helfer und Beteiligten eher die Ohrfeige eines xyz….. – sage Er selbst, wie Er das gemeint habe und was Er gegen diese Menschen hat.

  6. Peter Haas 11. März 2014 um 17:45 Reply

    wie „GEIL“ ist das denn? (um auf die Kommentierung von „Anonymer Autor“ einzugehen) ich schmeiß mich echt weg…. 🙂 „Trittbrettfahrer, Häschen… was kommen noch alles für Kommentare? will noch mehr lachen…

  7. Scherbenhaufen oder nicht 11. März 2014 um 18:08 Reply

    Sehr geehrter Herr Reitter,

    Während Sie die „andere Seite“ auffordern, Gräben zu schließen, graben Sie auf „Ihrer Seite“ weiter.

    Wie anders soll man es sonst deuten, dass Sie vier Tage vor der Wahl einen Leserbrief in der Main-Post lancieren mit dem Thema Scherbenhaufen in Eisingen, in dem Sie gezielt die Bürgermeisterin angreifen.

    Hätten Sie dazu geschrieben, dass Sie der Schwiegersohn von Heinz-Theo Kiesel und der Schwager des Gemeinderats und -Kandidaten Christian Kiesel sind und somit auf der „anderen Seite“ stehen, dann hätte der ortskundige und nicht ortskundige Main-Post-Leser Ihre im Leserbrief vertretene Meinung einordnen können.

    Ich befürworte die Anonymität in diesem Blog. Es ist legitim und demokratisch, jeder hat die Möglichkeit, dem Gegenüber seine persönliche Meinung unmittelbar zu äußern.

    Ein Leserbrief hat da schon eine ganz andere Dimension und diese war auch von Ihnen beabsichtigt. Sie greifen die Bürgermeisterin öffentlich und namentlich an, bewusst so kurzfristig, dass sie keine Möglichkeit hat darauf zu reagieren.

    Sie machen Ihre Meinung und die „Ihrer Seite“ zur Allgemeinmeinung und brüskieren damit alle anderen Bürger, die der Meinung sind, dass Eisingen unter dieser Bürgermeisterin deutlich profitiert hat.

    Ich gebe Ihnen recht, dass es wichtig ist, Gräben zu schließen. Im Gegensatz zu Ihnen und Ihrer Verwandtschaft bin ich eher ein „Idiot“ in Sachen Bau. Dass man aber einen Graben nicht von einer Seite schließen kann, während die andere weiter gräbt, so viel verstehe sogar ich.

  8. "Onkel Karl" 11. März 2014 um 19:30 Reply

    „Eisingen bei Würzburg – Hier lebe ich gerne!“
    Dies ist die Einleitung auf der „Eisinger Homepage“. Ich habe nicht den Eindruck, dass es noch jemand in Zukunft nach Eisingen zieht, wenn er a) die ganzen Blog-Beiträge und/oder b) die ganzen Zeitungsartikel inkl. Leserbriefe liest. Was soll an Eisingen noch schön sein, wenn man sich gegenseitig nicht ausstehen kann.
    Was ich der zukünftigen Eisinger Gemeindevertretung empfehlen möchte, öffnen sie ihr Archiv, damit die Fachleute für verwandtschaftliche Beziehungen einmal nachlesen können, dass es schon früher „Verwandtschaft“ in der Gemeindeverwaltung inkl. Gemeinderat gab. Für die „Internet-Nutzer“ sollte man die gesammelten/erschlossenen Dokumente auf der Homepage unter „Eisinger Ortsgeschichte“ einstellen, damit sich niemand im Archiv eventuell die Finger schmutzig machen muss.
    Gespannt bin ich, ob man Herr Edward Christ noch vorhält, dass er ein Nachfahre (Enkel) von Georg August Christ, ehemaliger Bürgermeister, ist.

    P.S. Eigentlich wollte ich mich nicht mehr äußern, aber die Eintragungen der letzten Zeit führten zu diesem Sünden/Rückfall!

  9. Scherbenhaufen 11. März 2014 um 20:15 Reply

    Es ist Wahlkampf. Da ist es legitim jemanden der sich öffentlich zur Wahl stellt auch zu unterstützen oder eben nicht, vorallem aber auch seine Meinung zu äußern.

    Ich habe großen Respekt, wenn jemand seine Meinung öffentlich und vorallem namentlich äußert. Ich schaffs leider genau wie Sie nicht.

    Da geht Sie los – die Diffamierung.

    Darf man aus Ihrer Verknüpfung verwandschaftlicher Zusammenhänge schließen, dass
    Sie etwa Ihre Meinungsbildung von Ihrer Familie oder falls vorhanden Ihrem Partner abhängig machen?,
    Wenn dem so ist höchste Zeit einen eigenen Meinungsbildungsprozess zu beginnen.

    Wir könnten auch bei Adam und Eva anfangen… Nach Ihrer Theorie müsssten wir dann aber alle gleicher Meinung sein und wir hätten keine Demokratie.

    Wir sollten aufhören von Seiten zu sprechen und alles in schwarz und weiß einzuteilen.
    Sonst wird auch das mit den Gräben nichts.

    Auch ich schätze Herrn Reitter wie Ihr obiger Mitstreiter sehr und finde er hat mit seiner Beschreibung des Berufsbildes Bürgermeister den Nagel auf den Kopf getroffen. Der hauptamtliche Bürgermeister ist nun mal Dreh- und Angelpunkt und Hauptverantwortlicher des politischen Geschehens und selbstverständlich auch der Verwaltung in einer Gemeinde. Dieser darf deshalb auch an Professionalität gemessen werden.
    Da wird mir viel zu sehr auf den Köpfen der ehrenamtlichen Gemeinderäte rum gehauen. Die opfern als fachliche Leihen ihre Freizeit für das verfahrene Desaster und haben gegen den Wissens- und Zeitvorsprung des Bürgermeisters, wenn der es darauf ankommen lässt, kaum eine Change.
    Da fällt dann der Anspruch 6 Jahre lang immer sachlich zu bleiben sicherlich schwer.

    In so einer Situation sollte man neu anfangen. Neue Fraktionen. Neue Gemeinderäte. Neuer Bürgermeister.

  10. Opa Willi 11. März 2014 um 20:48 Reply

    ooooochh Mensch Onkel Karl.

    Was ziehstn Du jetzt auch noch den Edward aus der Hutschachtel.

    Der ist doch hier bisher gut weggekommen, mußt Du jetzt auch noch „Politische – Instants“ kurz vor Feierabend servieren.
    Oooocchhhh neee. Duu, das iß jetzt nicht lustig.

    Keiner hat dem Edward hier was getan und dem Enkelstatus ist der auch schon entwachsen.
    Also laß‘ den in Ruhe, sonst sagt der dem Schorsch, daß Du gesagt hast der Onkel Karl hat gesagt, der Schorsch ist doof. Und dann geht das wieder los. Und dann guckst Du.

    Also Onkel Karl,
    was zu verstehen war. Die blog-Beiträge hier, das ist alles total lustig.
    Und wenn am 17. März jemand nach Eisingen ziehen will, dann interessiert das hier totaaaal volllll Nullll.

    ABER:
    Deine Idee mit dem Archiv, die find‘ ich echt Klasse.
    Da gibt’s hundert pro noch voll die Halloo – Geschichten.

    Jetzt laß‘ die mal machen.
    Vielleicht treffen wir uns mit unseren französischen Freunden im Mai zum Boccia am Place de la centralé de Conversation étincelante en person.

    Du hör‘ mal; der Erik und der Herr Dökk und nochn paar Kollegen von hier, die kommen bestimmt auch noch dazu.

  11. Scherbenhaufen Teil 3 12. März 2014 um 08:38 Reply

    Auch ich finde, dass Herr Reitter eine treffende Beschreibung des perfekten Bürgermeisters formuliert hat. Wenn wir uns bemühten, könnten wir uns ein entsprechendes Anforderungsprofil sicher auch für den perfekten Architekten, die perfekte Lehrerin, den perfekten Chirurgen, die perfekte Mutter/Vater usw. überlegen.
    Ärgerlich ist nur, dass es die perfekten Menschen in der Realität so selten gibt!!!
    Also was bleibt uns? Wir als Wähler müssen uns entscheiden, wem wir die genannten
    Attribute eher zutrauen, für wen wir uns, spätestens am Sonntag, entscheiden.

    Interessant finde ich hierbei, dass selbst Herr Reitter, der sich ja so offensichtlich einen Wechsel wünscht, es nicht wagt, dem Bürgermeisterkandidaten Fuchs, das von ihm gewünschte Persönlichkeitsprofil zu attestieren.

    Wir müssen also nun selbst entscheiden, wem wir unser Vertrauen schenken. Ich verlasse mich dabei gerne auf die Fakten, auf das, was in Eisingen in den letzten Jahren umgesetzt wurde. Und ich habe den Wahlkampf sehr genau beobachtet. Da gab es auf der einen Seite die, die sich darauf konzentrierten, den politischen Gegner in ein schlechtes Licht zu rücken, mit teilweise fast unerträglicher Polemik (siehe aktuelle Flyer von WVAN und SPD) und auf der anderen Seite einen sachlichen Wahlkampf, der sich auf dieses Niveau nicht herabließ.
    Ich weiß, wen ich wählen werde – ja, zum Glück leben wir in einer Demokratie!

    Eine Anmerkung noch zum Thema der Pseudonymveröffentlichung in diesem Blog:
    Hier beginnt für mich die Toleranz vor dem Andersdenkenden bzw. Handelnden, die wir uns doch alle so sehr wünschen. Wer sich damit so gar nicht anfreunden kann, dass sich jemand, aus welchen Gründen auch immer, anonym äußern möchte, könnte diesen Blog doch konsequenterweise meiden, anstatt, wie mehrfach geschehen, den Anderen herabzusetzen und als nicht ernstzunehmend abzuwerten.

  12. Ein Bürger 13. März 2014 um 09:14 Reply

    Der Wahlkampf geht Gott sei Dank zu Ende. Die Papierflut und die Umweltverschmutzung damit auch.Welche Erkenntnis haben wir daraus gewonnen? Es gibt Kandidaten die für sachliche Politik stehen, die einen fairen Umgang mit dem politischen Gegner pflegen, für die Fairness keine Worthülse, sondern Programm ist, die Vorschläge für die Weiterentwicklung unseren schönen Dorfes haben, die die Meinung eines anderen auch mal respektieren können.
    Diesen Eindruck habe ich bei meinen Besuchen von allen Wahlveranstaltungen nur bei drei Gruppierungen festgestellt:

    Den Grünen, der Initiative für Eisingen und der UBE.

  13. ein anderer Bürger 14. März 2014 um 08:27 Reply

    Ja Gott sei Dank!

    Der informativste Abend war für mich der bei der Troika. Da hat man eine Vorstellung bekommen was im Rathaus schief läuft. Was bleibt den Damen und Herren auch anderes übrig als dies beim Namen zu nennen. Dafür ist Wahlkampf da. Immer eine Change für Verbesserungen.

    Und wenn man sich zur Wahl stellt riskiert man auch nicht mehr gewählt oder kritisiert zu werden – solange die Kritik sachlich bleibt und sachlich war die Kritik. Da kommt es halt auch darauf an, was vorgefallen ist und dann beim Namen genannt wird oder werden muss. Die Ursache der „Umweltverschmutzung“ hat da nicht mit der Kritik eingesetzt sondern bei Entstehung der Missstände.

    Denn noch einmal: Der hauptamtliche Bürgermeister ist nun mal Dreh- und Angelpunkt und Hauptverantwortlicher des politischen Geschehens und selbstverständlich auch der Verwaltung in einer Gemeinde und damit auch für die Stimmung die da herrscht.

    Daher finde ich auch das Blatt der WVAN inhaltlich nicht diffamierend oder unsachlich, denn die genannten Missstände können nicht einfach so weggeschönt werden. Ob die Gestaltung des Blattes der richtige und erfolgreiche Wahlkampfstil ist – darüber kann man sicherlich streiten.

    Hoffentlich starten wir möglichst runderneuert in die nächsten 6 Jahre.

  14. Ehrlichkeit 14. März 2014 um 09:12 Reply

    Warum lehnte Herr Fuchs eigentlich eine Podiumsdiskussion oder ein Interview ab? Laut seinen Wahlbroschüren hätte er doch alle Trümpfe auf der Hand.

    Verweigert er vielleicht, weil er weiß, daß bei einer direkten Gegenüberstellung mit Frau Engert und der Möglichkeit zur Richtigstellung, viele seiner Aussagen als das entlarvt würden, was sie sind: Unterstellungen, Polemik und Halbwahrheiten.

  15. Mitbürger 15. März 2014 um 09:36 Reply

    Lieber „anderer Bürger“!

    Ich möchte ihren Beitrag zur Wahlveranstaltung der WVAN,SPD und CSU so nicht stehenlassen. Beinahe hätte ich vorgeschlagen, wir unterhalten uns mal über die Definition von sachlich, aber dadurch hätte sich vielleicht Herr Haas verpflichtet gefühlt uns zu helfen und das kann keiner von uns beiden wollen.

    Ich habe die Wahlveranstaltungen der beiden Bewerber besucht.
    Ich habe bei dem Abend der UBE einen Wahlkampf erlebt, der die eigenen Leistungen gelobt hat, der Anschuldigungen richtig gestellt hat, der den politischen Gegner nur in der Sache kritisiert hat.

    Dann war ich bei der Infoveranstaltung von Herrn Fuchs im St. Josefs – Stift. Dort wurden – teilweise so gar unterhaltsame – Geschichten erzählt. Sachlich waren diese nicht!!
    Oder wie finden sie das, wenn ein WVAN Gemeinderat, bilderreich schildert, dass während der Umbaumaßnahmen im Rathaus eine Mauer einstürzte und dann ernsthaft unterstellt, die Bürgermeisterin hätte das veranlasst, um ihr Büro für die nächsten Jahre zu vergrößern.
    Darüber konnte ich nur schmunzeln. Zumal die gleiche Wählervereinigung in ihrem letzten Flyer der Bürgermeisterin gleichzeitig unterstellt, sie hätte keine Ahnung vom Bau.
    Beides sind nicht nachweisbare, diffamierende Anschuldigungen, von Sachpolitik keine Spur!

    Über die unglaublichen fremdenfeindlichen Unterstellungen des SPD – Sprechers wurde ja schon berichtet. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man sich als Neubürger diskriminiert fühlen sollte (so wie eben jener SPD-Sprecher), wenn die Bürgermeisterin damit wirbt, dass sie als gebürtige Eisingerin einen anderen Einblick und vielleicht auch eine andere Verbundenheit mit ihrem Ort hat, als ein Kandidat aus Roßbrunn.

    Thema war in diesem Blog auch, zum wiederholten Mal, der Mangel an Respekt, der dem vermeintlichen politischen Gegner, der ans Mikrophon gegangen war, um seine Sicht der Dinge darzulegen, entgegengebracht wurde. Ich will es hier trotzdem wiederholen. Es hat mich ehrlich gesagt entsetzt!

    Eine Podiumsdiskussion hätte vielleicht auch mir geholfen, Herrn Fuchs besser kennen zu lernen, so blieb er bei genannter Veranstaltung eher im Hintergrund.

    Für die neue Legislaturperiode hoffe auch ich auf eine Erneuerung. Mein Eindruck ist aber, dass die Bürgermeisterin sehr gut und menschlich arbeitet, dass einige der gesetzten Herren aber, die sich auf oben genannter Veranstaltung vorstellten, von alter Verbitterung getragen, neue Aufgabengebiete suchen sollten.

  16. Tom 15. März 2014 um 17:55 Reply

    Wir wünschen Frau Engert viel Glück, mögen die Eisinger richtig entscheiden. Die „Opposition“ getragen von Verbittertheit, mangelndem Respekt vor dem weiblichen Geschlecht (die Alpha Tierchen, oben auch gesetzere Herren genannt, können sich wohl nicht damit abfinden, dass eine Frau es einfach besser macht und dazu noch so beliebt ist) und reiner Stimmungsmache sollen die Chance nutzen und sich erneuern, vieleicht werden sie dann wieder mehr Wähler ansprechen. Die WVAN hat sich überholt (wirklich „Neubürger) gibt es da auch nicht mehr auf der Liste und wird in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Meine klare Wahlempfehlung: Frau Engert, die UBE und die Initiative für Eisingen !

  17. Ein Bürger 15. März 2014 um 18:55 Reply

    Ja, auch ich kann mich dem nur anschließen. Wie stand kürzlich in einem Leserbrief in der Main-Post von einem neutralen und angesehenen Bürger aus Eisingen:
    „Die Stänkerer müssen weg.“

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