Interview Herr Fuchs – leider keine Antworten

Wahlschein

Wahlschein

Herr Fuchs hatte zugesagt mir ein Interview zu geben. Als wir darüber sprachen, hatte er mich gefragt, ob ich auch für den Gemeinderat kandidieren würde. Ich hatte ihm geantwortet, dass ich noch nicht weiß, was ich tun werde. (Die Entscheidung mit Andreas Glas eine eigene Wählergruppe zu gründen, wurde erst mehrere Tage danach getroffen.)
Den Termin für das Interview sagte Herr Fuchs aber schon zuvor ab. Da wir auf die Schnelle keinen Ersatztermin finden konnten, schickte ich ihm die Frage mit der Bitte sie schriftlich zu beantworten.
Ich versprach ihm die Fragen und seine Antworten unkommentiert auf meiner Seite zu veröffentlichen.

Leider sind bis heute noch keine Antworten eingetroffen. Ich möchte aber wenigstens die Fragen veröffentlichen, die ich ihm gestellt hatte. Vielleicht möchte er ja noch die Antworten dazu liefern.

1) Sind Sie Mitglied einer politischen Partei? Wenn ja, welcher?

2) Laut dem Flyer, der ihren Werdegang aufzeigt waren Sie als Verwaltungsleiter in Eisingen für viele Dinge mitverantwortlich. Nennen Sie drei Beispiele.

3) Sie waren Gemeinderat in Waldbüttelbrunn. Wann war das?

4) Warum haben sie dort nicht erneut als Gemeinderat kandidiert?

5) Der aktuelle Inhaber des Bürgermeisteramtes in Waldbüttelbrunn tritt nicht wieder zur Wahl an. Warum kandidieren Sie nicht in Waldbüttelbrunn für das Amt des Bürgermeisters?

6) Warum möchten Sie Bürgermeister von Eisingen werden?

7) Warum halten Sie sich für geeignet Bürgermeister von Eisingen zu sein?

8) In der Bürgerversammlung wurden die gestiegenen Personalkosten kritisiert. Wie wollen Sie diesem Anstieg entgegenwirken?

9) Was halten Sie für das wichtigste Projekt der letzten sechs Jahre in Eisingen? Und warum?

10) Worauf führen Sie den Bevölkerungsrückgang in Eisingen zurück?

11) Welche Maßnahmen wollen Sie einleiten um dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken?

12) Der Kindergarten und die Kinderkrippe sind zur Zeit an der Belegungsgrenze. Wenn die Bevölkerung wächst besteht hier dringender Handlungsbedarf. Was sind Ihre diesbezüglichen Pläne?

13) Was halten Sie für das wichtigste Projekt 2014 in Eisingen? Und warum?

14) Was halten Sie für das wichtigste Projekt in den Folgejahre in Eisingen? Und warum?

15) Gibt es ein Projekt für Kinder, das Sie gerne verwirklichen würden? Welches?

16) Gibt es ein Projekt für Jugendliche, das Sie gerne verwirklichen würden? Welches?

17) Gibt es ein Projekt für Familien, das Sie gerne verwirklichen würden? Welches?

18) Gibt es ein Projekt für Senioren, das Sie gerne verwirklichen würden? Welches?

19) Gibt es ein Projekt für Handel und Gewerbe, das Sie gerne verwirklichen würden? Welches?

20) Es gibt im Eisinger Gemeinderat immer Diskussionen bezüglich dessen was in den Sitzungsprotokollen stehen soll und was nicht. Dies kostet unsere Gemeinderäte viel Zeit, die dann für andere Debatten und Entscheidungen fehlt. Wie würden Sie den Inhalt des Protokolls regeln?

21) Wollen Sie die direkte Beteiligung der Bürger an der Gestaltung der Gemeinde fördern? Wenn ja, wie?

22) In Eisingen viele Menschen, die keine Gemeinderatssitzung besuchen können. Z.B. alte Menschen, Behinderte oder Familien mit Kindern. Würden Sie einer Liveübertragung der Gemeinderatssitzungen (Streaming) im Internet zustimmen?

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5 Kommentare zu “Interview Herr Fuchs – leider keine Antworten

  1. Stefan Giehl 7. März 2014 um 08:25 Reply

    Gab es denn bereits ein Interview mit Frau Engert? In dem zu Beginn verlinkten Beitrag ist doch die Rede davon dass beide Kandidaten um ein Interview gebeten wurden. Ich habe hier bisher noch von beiden keines gesehen. Weder Fuchs noch Engert. Auch wenn nur einer keine Antworten liefert sollten doch zumindest die des anderen veröffentlicht werden, oder?

    • Michael Hartrich 7. März 2014 um 08:38 Reply

      Hallo,
      vielen Dank für die Nachfrage.
      Auch Frau Engert hat von mir Fragen bekommen. Und auch von ihr habe ich trotz Zusage bisher keine Antworten erhalten.
      Da ich ihr aber die Fragen ein paar Tage später als Herrn Fuchs gegeben habe, warte ich noch bis Sonntag mit der Veröffentlichung der Liste.

  2. Impressionist 7. März 2014 um 10:51 Reply

    Sehr geehrter Herr Giehl,

    es ist ja rührend, dass Sie sich nun um das Thema Interview des Kandidaten kümmern.

    Was dann auch zeigt: „delegieren und Arbeit verteilen, dees kanner“ und damit letztendlich Verantwortung anderen zuschieben.

    Angesichts der großen Verantwortung, die Ihnen der Kandidat mit der Registrierung seiner Homepage auf Ihren Namen Herr Giehl* als Administrator, Technischer Ansprechpartner und Zonenverwalter übertragen hat, sollten Sie vielleicht nochmal bei den Impressumangaben nachbessern.
    Zur Erinnerung: Der administrative Ansprechpartner ist die vom Domaininhaber benannte natürliche Person, die als sein Bevollmächtigter berechtigt und verpflichtet ist, sämtliche die Domain betreffenden Angelegenheiten verbindlich zu entscheiden.

    Sie als Webmaster und Redaktionsverantwortlicher der Feuerwehr Eisingen sollten ja wissen, was sich ins Impressum reingehört, wenn eine Seite für Wahlwerbezwecke genutzt wird.
    Nicht dass da unsere Feuerwehr durch Ihre Verflechtungen mit dem Kandidaten auch noch in ein schlechtes Licht gerät.

    * Quelle: denic

    • Stefan Giehl 7. März 2014 um 11:55 Reply

      Was genau bringt es Ihnen denn bitte hier jeden zu deformieren der einen Kommentar schreibt. Habe ich denn dadurch irgendwen in ein Licht gerückt, das nicht zu Ihrer politischen Einstellung passt? Ich bin persönlich einfach nur an der Wahl interessiert. Der Artikel klang für mich ehrlich gesagt so als wäre bereits ein Interview mit Frau Engert vorhanden. Was wohl aber leider nicht der Fall ist. Falls Sie aus meinem Kommentar irgendetwas anderes herausgelesen haben war dies nicht meine Absicht.

      Und ja, korrekt, ich habe die Domain registriert. Dies hat jedoch nichts mit meiner politischen Einstellung zu tun. Gerne kann ich auch für Sie eine Domain registrieren, wenn Sie mir dafür einen Auftrag erteilen. Für nähere Informationen zu den Konditionen können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.
      Als Administrator der Webseite von Herrn Fuchs bin ich entgegen ihrer Behauptung nicht tätig. Beim genauen Betrachten hätte ihnen auffallen können, dass es sich bei der Domain derzeit um eine reine Weiterleitung handelt. Mit der Seite auf die weitergeleitet wird habe ich persönlich nichts zu tun und habe auch nicht daran mitgewirkt.

      Und sehen Sie bitte von weiteren Kommentaren dieser Art ab, da diese tatsächlich zu nichts führen und mit Sicherheit nichts mit einem – von vielen gewünschten – fairen Wahlkampf zu tun haben. Ich wollte die von Ihnen „angeprangerten“ Punkte hier nur richtig stellen, da ich mir hier nichts unterstellen lassen möchte.

      Und noch etwas am Rande: Schade dass man hier scheinbar tatsächlich so wie Sie anonym posten muss ohne gleich von irgendwem persönlich angegriffen zu werden. Aber im Vergleich zu vielen anderen hier stehe ich zu dem was ich sage bzw. schreibe!

  3. Eisinger CSU 7. März 2014 um 11:33 Reply

    Quo vadis Eisinger CSU?

    Ja, wohin gehst Du, Eisinger CSU. Das frage ich Euch als bisher ausschließlich CSU-Wähler.

    Von allen Nachbargemeinden Eisingens bekam die SPD bei der Bundestagswahl im September 2013 nur in Waldbrunn noch weniger Stimmen als bei uns und das bedeutet, dass man nur in Waldbrunn noch weniger von der SPD hält als in Eisingen.

    Diesen großen Zuspruch der Bürger zur CSU habt Ihr als CSU-Ortsverband aber nicht umgesetzt. Im Gegenteil, Ihr fungiert nur noch als Wurmfortsatz der Eisinger Splitterpartei SPD, habt Euch deren Ziele auf die Fahne geschrieben, beschämt durch euer gemeinsames Einschlagen (sehr, sehr christlich) auf die Bürgermeisterin.

    Wie mickrig Ihr Euch und damit auch uns CSU-Wähler gemacht habt, zeigt doch, dass Ihr im Gegensatz zu unseren Nachbargemeinden Waldbrunn, Kist, Waldbüttelbrunn, Höchberg als einzige keinen Kreistagskandidaten nominieren konntet.

    Unübersehbar hat die Bürgermeisterin sehr viel erreicht. Etliches davon hat sie aber nur durch Eure Zustimmung im Gemeinderat erreicht. Dieses Argument nutzt Ihr aber nicht für Euch, Ihr verschweigt es sogar und hängt Euch an die Dumpfbackenparolen der SPD an, die doch nichts konnten als immer nur nein sagen.

    Wenn ich an frühere Kämpfe mit der SPD denke, jetzt Eure widerlich schleimige Verbrüderung zur Kenntnis nehmen muss, dann fällt einem doch nur der Satz ein „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ Und damit sind auch wir, die Basis, dann das Pack und das habt Ihr uns angetan.

    Ich habe noch nicht gewählt. Da ich nicht daran glaube, dass es Euch in den wenigen verbleibenden Tagen noch gelingt, das Ruder herum zu reißen, uns zu zeigen, dass es Euch um Eisingen und nicht um Machospielchen und gekränkte Eitelkeiten geht, dann werde ich, so schwer mir das auch fällt, das erste Mal in meinem Leben keinen von Euch wählen.

    Gäbe es einen Tatbestand „Rufschädigung einer Partei“, dann müsste man Euch belangen.

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