Kandidatenvorstellung UBE am 12.02.2014

Die Veranstaltung zur Kandidatenvorstellung der UBE war gut besucht. Etwa 130 Personen hatten sich in der Erbachhalle eingefunden.
Der Abend begann nach der Begrüßung mit einer Rede der Bürgermeisterin.
Sie sagte, dass sie oft gefragt worden sei, warum sie nicht auf die, teilweise sehr heftigen, Angriffe der anderen Fraktionen reagiert habe. Ihre Antwort war, dass sie lieber konstruktive Politik gemacht hat.
Weiter führte sie aus, dass sie und ihre Wählergruppe auch ohne eine Mehrheit im Gemeinderat alles erreicht hat, was sie sich in ihrem Wahlprogramm vorgenommen hatten.
Letztes Jahr wurde die Kandidatur von Herrn Fuchs als Paukenschlag angekündigt. Für sie sei das aber nicht überraschend gewesen. Die eigentliche Überraschung der Wahlperiode sei ihr Wahlsieg im Jahr 2008 gewesen, mit dem niemand gerechnet hatte. Damals richtete sie nach ihrem Amtsantritt einen Appell, besonders an die Fraktionen von SPD und CSU, die jahrelangen Streitereien wegen Kleinigkeiten ruhen zu lassen und alte Geschichten zu begraben.
Ihrer Ansicht nach, werden diese mit einem neuen Bürgermeister wieder aufbrechen und konstruktive Arbeit im Gemeinderat verhindern.
Mit den UBE hingegen geht es um die Sache und nicht um persönliche Differenzen.
Sie sah sich in den letzten Jahren immer den gleichen Vorwürfen ausgesetzt. Zum einen ging es um Personalangelegenheiten im Rathaus, dann um die schlechte Presse, die Eisingen bekommt und um den angeblichen Mangel an Informationen für den Gemeinderat.
Schon im Jahr 2003 rief Herr Lobinger einen Innovationskreis zur Verbesserung und Modernisierung der Verwaltung ins Leben. Ebenso stellte er damals schon fest, in welch schlechtem Zustand die Verwaltung war. So gab es z.B. keine Urlaubsanträge, schlechte Computer, die Akten waren unübersichtlich und durcheinander gelagert, es war kein geographisches Informationssystem vorhanden und kein Auswahlverfahren für Personal. Letzteres, weil „sowieso schon vorher das Ergebnis feststand“.
Daher waren Veränderungen dringend notwendig. Da Veränderungen oft auch Probleme und Widerstand hervorrufen, hatte Frau Engert den Mitarbeitern von Anfang an Hilfe und externe Mediation angeboten. Dies wurde aber gerade von den Mitarbeitern abgelehnt, die sich im Nachhinein am meisten beschwerten.
Allerdings mussten die Maßnahmen durchgeführt werden, da die Ansprüche an die Verwaltung steigen, und diese sich als Dienstleister verstehen und entsprechend effizient agieren muss.
Mit ihr als Bürgermeisterin hat es keine Klientelpolitik gegeben. Ebenso hat sie keine Altersteilzeitanträge für Angestellte der Gemeinde befürwortet, da sie dafür keinen finanziellen Spielraum sah. Es handelt sich bei den Ausgaben für Altersteilzeit um Steuergelder und Geschenke für einzelne Personen. So etwas geht nicht, wenn das Geld an anderer Stelle gebraucht wird.
Die im letzten Jahr durchgeführte Bürgerbefragung zeigte, dass die Menschen mit der Arbeit der Verwaltung zufrieden sind.
Der von Herrn Lobinger initiierte Innovationskreis wurde damals von zwei Personen verhindert, die Eisingen nun in die Zukunft führen wollen.
Die Klagen der Gemeinderäte über fehlende Informationen sind auch fehl am Platz. Die Sachberichte werden regelmäßig rechtzeitig am Mittwoch vor den Sitzungen zugestellt. Zusätzlich steht sie jeden Donnerstag Abend in Ihrem Büro für Fragen der Gemeinderäte zur Verfügung. Dieses Angebot wurde bisher jedoch nicht in Anspruch genommen.
Was nun die Presse über eine Gemeinde berichtet, hat man nicht im Griff. Die Presse ist frei und darf schreiben was sie möchte. Und das tut sie auch. In letzter Zeit sieht man auch, dass es anderen Kommunen ebenso geht.
Ein Bericht der Mainpost handelte davon, dass die Bürgermeisterin im Dach untergebracht werden sollte. Das wäre aber nicht ihre Idee gewesen, sondern der damalige Verwaltungsleiter (Anmerkung: Herr Fuchs) wollte das so haben. Wohl um seine Vorgesetzte möglichst weit entfernt zu wissen. Der Gemeinderat hatte dies dann auch so beschlossen. Allerdings war dieser Beschluss rechtswidrig und musste zurückgenommen werden.
Auch die Bezeichnung „selbsternannte Experten“ stammt nicht von ihr, sondern von der Mainpost. Er ist entstanden, als von der CSU gefordert war, am Rathaus eine Außendämmung anzubringen. Die Begründung, dafür war, dass das in Waldbrunn auch gemacht worden sei, und was dort geht, geht auch in Eisingen. Allerdings genügte dann ein Anruf in Waldbrunn, um zu erfahren, dass es dort aus den gleichen Gründen nicht gemacht wurde, die auch für das Rathaus zutrafen.
Der Artikel schließlich, der Eisingen mit dem menschenverachtenden Regime in China vergleicht, wurde nicht von ihr, sondern von der SPD an die Mainpost geschickt. Eben solche Artikel werfen ein schlechtes Licht auf Eisingen. Auch das Gemeinderäte die Mitarbeiter des Bauhofs als faul bezeichnen wird negativ wahrgenommen.
Die Fraktionen der SPD, CSU und WVAN fordern pietätvolle Friedhofsgestaltung, wollten aber Erdbestattungen verhindern. Auch eine Erneuerung der Wege wurde abgelehnt. Nun plötzlich, im Wahlkampf wollen sie etwas für den Friedhof tun. Das ist gut, aber die sollen es bitte auch umsetzen.
Herr Fuchs hatte in seiner Rede angekündigt, er wolle eine Ausbildungsstelle im Rathaus schaffen. Und das, obwohl ausgerechnet er als Verwaltungsleiter sich immer darüber ausgelassen hatte, dass Praktikanten eine Verwaltung nur aufhalten. Während Frau Engert Bürgermeisterin war, gab es viele Praktikantinnen und Praktikanten im Rathaus und nun werden Überlegungen angestellt, wie man auch Menschen mit Einschränkungen das Absolvieren eines Praktikums ermöglichen kann.
Der SPD warf sie vor, dass sie trotz der Behauptung, sie würden im Gemeinderat nur sachlich und ohne Fraktionszwang arbeiten, ein Mitglied aus ihrer Fraktion ausschlossen. Auch die Wahlplakate beim Adventsmarkt im St.-Josefs-Stift prangerte sie als deplatziert an.
Ihr Vorschlag auf Plakate im Ort zu verzichten und dafür eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten zu machen wäre informativer gewesen, wurde aber nicht angenommen.
Dann forderte sie die Bürgerinnen und Bürger auf, die Programme der Parteien und Wählergruppen von 2008 anzuschauen und zu vergleichen was darin steht und was davon verwirklicht wurde. Dann solle man danach wählen wer in Eisingen die Macher und nicht die Blockierer sind.

Sie betonte, dass Eisingen ihr Heimatort ist, sie hier ihre Familie hat und fest verwurzelt ist.
Sie und die UBE haben in den letzten Jahren viel für die Familienfreundlichkeit in Eisingen getan. So gibt es nun zwei Krippengruppen. Dies hätte schon viele Jahre früher beginnen müssen, wurde aber erst 2010 begonnen. Nun wird die zweite Gruppe im Kindergartengebäude eingerichtet. Hierbei haben die UBE aber eine Alternative bevorzugt. So, wie es im Gemeinderat nun von der Mehrheit aus SPD, CSU und WVAN beschlossen wurde, werden eine Millionen Euro in ein Gebäude investiert, das nicht energetisch saniert ist und auch nicht der Gemeinde gehört. Zudem ist die damit verbundene Verkleinerung des Kindergartens schlecht für die Kinder und auch für die Zukunft in Eisingen.
Aber während ihrer Amtszeit wurde im Kindergarten warmes Mittagessen eingeführt und die Spielplätze wurden instandgesetzt und verbessert. Außerdem ist nun die Ferienbetreuung deutlich ausgedehnter und die Vereinsförderung erhöht. Zudem wurde eine Seniorenbeauftragte etabliert, die sich um die Belange der älteren Mitbürger kümmert.
Zudem wurden das Feuerwehrgerätehaus und das Rathaus energetisch saniert, die Radwege ausgebaut, die Breitbandversorgung verbessert und die Sanierung des Müllerswegs, des Pfarrer-Henninger-Wegs und der Platz Berniéres angestoßen. Die Stromversorgung der Gemeinde ist inzwischen auf Ökostrom umgestellt und die Erdaushubdeponie konnte erhalten werden. Ein niedriger Gewerbesteuersatz ist gut für die Unternehmen in Eisingen. Außerdem konnte sie die Schulden reduzieren und die Verwaltung modernisieren. Durch geschicktes Ausnutzen von Fördergeldern sind zusätzlich 1,5 Millionen Euro von Land und Bund nach Eisingen geflossen. Allen Bürgern kommen die niedrigen Gebühren für Wasser und Kanal zugute.
Sie als Bürgermeisterin würde gerne genauso weitermachen.

Danach trat der Gemeinderat und zweite Bürgermeister Blenk ans Rednerpult.
Er dankte Frau Engert, die trotz der Anfeindungen und Beleidigungen durchgehalten und sehr gute Arbeit für Eisingen geleistet hat. Er sagte, dass andere sicher schon längs kapituliert hätten und es nun an der Zeit für deutliche Worte war.

Dann stellte er die Listenkandidaten der UBE vor. (Anmerkung: Ich verweise hier auf meinen Artikel über die Aufstellungsversammlung der UBE und deren Internetseite, wo Informationen zu den einzelnen Kandidaten zu finden sind.)

Nach dieser Vorstellung nannte er die Ziele der UBE für die kommende Wahlperiode.
Die UBE wollen sich für familiengerechtes Wohnen, ein Neubaugebiet und und Flächenmanagement im Ortsgebiet einsetzen.
Der Schulstandort soll gesichert und eine bedarfsgerechte sowie bezahlbare Kinderbetreuung angeboten werden. Auch die Spielplätze sind zu erhalten und weiter zu verbessern. Sie sollen auch durch ein Mehrgenerationenkonzept erweitert werden.
Neben der Förderung der Vereine liegt den UBE der Erhalt des Jugendzentrums am Herzen.
Senioren soll ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht werden. Daneben wird eine Seniorenbegegnungsstätte im Ortszentrum ins Auge gefasst.
Ein langfristiger Ortsentwicklungsplan und die Altortsanierung werden in Angriff genommen, um Eisingen attraktiv zu gestalten. Sie sind zuversichtlich, dass der Platz Berniéres bis zum Backhäuslesfest fertiggestellt sei wird.
Beim Bau von Einrichtungen setzen sie auf die Zusammenarbeit mit privaten Investoren in einer sogenannten Public Private Partnership.
Sie wollen auch prüfen lassen, ob es Möglichkeiten gibt den Autobahnlärms zu reduzieren.
Zudem sollen neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden, die Breitbandversorgung verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Daneben ist es ihre Absicht das ÖPNV Angebot zu fördern und auf erneuerbare Energien, unter Beteiligung der Bürger, zu setzen. Was schon fast umgesetzt ist, ist eine Ladestation für Elektrofahrräder am Platz Berniéres.

Nun trat noch Gemeinderat Mennig ans Mikrofon, um die noch übrigen Programmpunkte der UBE vorzustellen.

Er sprach davon, dass die Bürger mehr einbezogen werden sollen und bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit den Betroffenen gesprochen werden muss. Außerdem möchten sie erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger zeitnah und umfassend über die Gemeindepolitik informiert werden.
Er sagte, er hat die Hoffnung, dass die Gemeinde hierbei irgendwann mal schneller als ich sein wird. (Anmerkung: Auch wenn mich das sehr freuen würde, schlägt vorher wahrscheinlich ein Meteorit ins Rathaus ein.)
Die UBE wollen aber auch die Bebauungspläne vereinfachen, den Bürgerservice im Rathaus ausbauen und die Online-Verwaltung vorantreiben.
Zudem streben sie eine solide und nachhaltige Finanzpolitik an. Dabei ist ihnen Offenheit, Klarheit und Sparsamkeit in der Haushaltsplanung wichtig.

Zu guter Letzt wies Herr Mennig darauf hin, dass es mit ihnen einen respektvollen Umgang und konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat geben wird.

Anmerkung: Der Abend war an dieser Stelle noch nicht zu Ende. Ich musste die Veranstaltung aber leider verlassen, da ich noch einen anderen Termin wahrzunehmen hatte.

Mit Tag(s) versehen: , , ,

12 Kommentare zu “Kandidatenvorstellung UBE am 12.02.2014

  1. Bernhard Lobinger 21. Februar 2014 um 09:55 Reply

    Obwohl ich mich aus sicher für viele Eisinger nachvollziehbaren Gründen eigentlich aus dem aktuellen Wahlkampf raushalten wollte, sehe ich mich aber durch die mehrfache namentliche Erwähnung durch Frau Engert bei der Wahlveranstaltung der UBE am 12.02. doch veranlasst, hier einiges richtig zu stellen.
    Es ist richtig, dass ich 2003 einen Innovationskreis ins Leben gerufern habe. Sinn und Zweck dieses Innovationskreises war aber, eine Möglichkeit für die die damaligen Gemeinderäte und Mitglieder der Verwaltung zu schaffen, außerhalb einer GR-Sitzung über verschiedenste Probleme diskutieren, Ideen entwickeln und für alle tragbare Lösungsansätze entwickeln zu können. Meine Intension dabei war einfach, dass man in einem derartigen Kreis offener und ungezwungener diskutieren könne. Bei den zwei Treffen waren anfänglich auch Vertreter jeder GR-Fraktion bzw. der Verwaltung anwesend und ich empfand damals, dass sich hieraus sicher etwas entwicklen könne. Leider war dies ein Trugschluss und dieser Kreis mußte damals mangels weiterem Interesse seine Arbeit wieder einstellen. Eine Diskussionsrunde mit ein oder zwei Anwesenden machte einfach keinn Sinn. Mit der Aussage von Frau Engert , damals hätten zwei Personen diesen Innovationskreis verhindert, kann ich daher nichts anfangen. Davon ist mir persönlich nichts bekannt. Es kamen damals einfach keine Interessenten mehr zu den Sitzungen, das war der Grund für das Sterben dieser Runde.
    Es ging allerdings in diesem Kreis niemals nur um „Missstände in der Rathausverwaltung“, es wurden szt.lediglich u.a. auch einige Erkenntnisse durch anwesende Verwaltungsangehörige selbst angesprochen, hierüber diskutiert und Anregungen aus diesem Kreis an den Gemeinderat weitergegeben. Insofern kann ich die Ausführungen von Frau Engert nicht teilen, Sinn und Zweck dieses Innovationskreises sei ausschließlich „die Verbesserung und Modernisierung der Verwaltung“ gewesen.
    Völlig zurückweisen muss ich aber die Ausführungen von Frau Engert (wenn sie so gefallen sein sollten, was mir nicht bekannt ist), wonach ich szt. bereits einen angeblichen „schlechtem Zustand der Verwaltung“ angesprochen hätte. Ich habe während meiner Zeit als Gemeinderat und später 2. Bürgermeister im Eisinger Rathaus engagierte Beschäftigte und eine intakte Verwaltung vorgefunden. Das man aus persönlicher Sicht aber vielleicht das eine oder andere ändern würde – ohne dabei das bisherige als schlecht zu brandmarken – wird wohl jeder nachvollziehen können, der schon mal neu in eine Führungsposition gekommen ist. Eine völlig normale Tasache. Nur ist es bei einer derartigen Organisationsänderung enorm wichtig, die Beteilgten zu überzeugen und sie ins Boot zu holen.
    Abschließend noch einige Gedanken zum momentanen Wahlkampf, wie ich sie auch bei der Veranstaltung am 15.02, bereits geäußert habe.
    Bei allem Verständnis für die beiden Seiten, ihre/Ihren Bürgemeisterkandidaten ins Amt zu hiefen möchte ich allen Beteiligten mit auf den Weg geben, aus den Vorfällen vor sechs Jahren zu lernen. Fehler wie damals – auch von mir persönlich – kann man machen, aber sie sollte man nicht wiederholen. Dann hat man nichts dabei gelernt.
    Ich, bzw. meine Familie haben es damals hautnah erleben müssen, was es heißt, mit persönlichen und auch anonymen Angriffen, die teilweise weit unter der Gürtellinie waren, fertig werden zu müssen (daher auch die Zurückhaltung diesmal !). Die Bürger möchten keine Schlammschlacht und gegenseitige Vorwürfe, seien sie vielleicht auch aus Sicht des Vortragenden nachvollziehbar. Meiner Ansicht nach haben wir es auch in Eisingen in der Mehrzahl sicher mit mündigen Bürgern zu tun, die sich ihre Meinung über die Arbeit im Eisinger GR – ohne dass ich diese hier werte – selbst gebildet haben. Da ändert es auch nichts, wenn ich jetzt versuche, die jeweils andere Seite ins schlechte Licht zu rücken! Nach vorne schauen sollte die Devise sein!
    Vergleicht man mal die bisherigen Wahlprospekte, so kann man über alle Parteien und Gruppierungen hinweg viele Gemeinsamkeiten erkennen. Wenn alle nun versuchen, davon in den kommenden Jahren gemeinsam möglichst viel umzusetzen, ist mir um Eisingen nicht bange. Dafür garantieren über alle Listen hinweg durchwegs gute, engagierte und kompetente Kandidaten.
    Wenn wir dann noch eine Führungskraft an die Spitze wählen, die es versteht, diese Gemeinderäte zu motivieren und zu führen („Führungskraft!“), alle Beteiligten (GR und Verwaltung) mitzunehmen, dann hat sich aller Aufwand für Eisingen gelohnt und wir können in eine gute Zukunft Eisingens blicken!
    Die Hauptaufgabe eines Bürgermeisters/einer Bürgermeisterin ist es, den GR umfassend zu informieren, ihn in die Lage zu versetzen, gute Entscheidungen zu treffen und dann diese Entscheidungen des Rates mit der Verwaltung zusammen umzusetzen. Oberstes Gremium einer Gemeinde ist nämlich der gewählte Gemeinderat, nicht der Bürgermeister!
    In der Hoffnung auf eine gute Eisinger Zukunft, Ihr Bernhard Lobinger

  2. Allgemeinwohl 21. Februar 2014 um 11:43 Reply

    Als Ur-Eisinger sind mir die Familienverhältnisse des Dorfes vertraut. Bei der Durchsicht der Wahllisten von CSU, SPD, Alt- und Neubürger fiel mir auf, dass mindestens 12 Gemeinderatskandidaten entweder selbst in der Gemeindeverwaltung beschäftigt sind oder waren bzw. sind es Familienangehörige von in der Gemeindeverwaltung Beschäftigten oder ehemals Beschäftigten.

    Sollten diese Gemeinderatskandidaten dann auch gewählt werden, fühlen sie sich dann dem Wohl der Bürger wirklich mehr verpflichtet als ihrem eigenen oder öffnet man damit einer Selbstbedienungskultur Tür und Tor?

    Weiter fiel mir auf, dass ein hervorgehobenes Wahlziel von CSU, SPD, Alt- und Neubürger die „Wiederherstellung alter Zeiten“ in der Gemeindeverwaltung ist. Auch das befremdet mich, gibt es nicht wichtigere Aufgaben, von deren Erfüllung wir alle profitieren würden. Setzt sich der Gemeinderat künftig dann für jeden Bürger ein, der sich an seinem Arbeitsplatz gestresst fühlt?

    Ich kann mir aber vorstellen, dass Bürgermeisterin Engert mehr Leistung von den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung fordert als ihre Vorgänger. Aber ihre Vorgänger kamen halt seit Jahrzehnten alle aus dem öffentlichen Dienst, sie hatten nie den Leistungs- und Fortbildungsdruck der freien Wirtschaft kennen gelernt, während Engert Betriebswirtin ist und als solche auch in der freien Wirtschaft tätig war.

    Ich weiß von was ich rede, ich bin/war sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der freien Wirtschaft im Angestelltenverhältnis tätig. Auch wenn die Unterschiede nicht mehr so groß sind wie früher, es ist immer noch ein Unterschied da.

    Erwartet man tatsächlich von der Bevölkerung Verständnis dafür, dass mit einem Bürgermeister Fuchs die Gemeindeverwaltung wieder zur „Kuscheloase“ wird, für die die in der freien Wirtschaft tätigen buckeln müssen?

    Wenn sich die in der Gemeindeverwaltung Beschäftigten als gestresst oder gar gemobbt fühlen, möchte ich diese Befindlichkeit aber keinesfalls als lächerlich abtun,. Es ist aber unbestritten, dass Stress nicht durch „zu viel Arbeit“ entsteht, sondern vielmehr durch Überforderung und der Angst, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein.

    Hier hat dann der Fortbildungsdruck der freien Wirtschaft wieder etwas gutes, man sträubt sich vorher auch dagegen auf, aber hinterher wird man mit Erfolgserlebnissen belohnt und der Stress flacht ab. Fordern und Fördern müssen im Gleichklang stehen, das sollten die Bediensteten der Gemeinde aber auch Bürgermeisterin Engert beachten.

  3. Fragender 21. Februar 2014 um 16:19 Reply

    zum Beitrag Allgemeinwohl

    Der Hinweis, dass mehr als ein Viertel der Gemeinderatskandidaten von SPD, CSU, Alt- und Neubürger Gemeindebedienstete oder deren Familienangehörige sind, ist sehr aufschlussreich und sollte viel mehr bekannt gemacht werden.

    Ich persönlich bin darüber schockiert und frage mich, was die Beweggründe dieser drei Parteien dafür waren.

    Ist Ihnen nur das Wohlergehen der Gemeindebediensteten wichtig, aber nicht an unseres? Gab es keine anderen Bewerber oder wollte man gar keine?

    Die Aussage, dass es zwischen öffentlichem Dienst und freier Wirtschaft immer noch einen Unterschied gäbe, ist mir zu pauschal. Ich erlebe mittlerweile viele Behörden, die sich als Dienstleister begreifen und sich durchaus mit der freien Wirtschaft messen können.

    Natürlich gibt es aber auch noch Behörden, die da noch mehr oder weniger viel Nachholbedarf haben. Zu denen würde ich im Rückblick auf meine Erfahrungen auch die Gemeindeverwaltung Eisingen zählen.

  4. Antwortender 21. Februar 2014 um 17:25 Reply

    Zum Beitrag Fragender

    Da kann man durchaus schockiert sein. Bei genauerer Betrachtung der UBE-Liste stellt man jedoch fest, daß auf mindestens 7 von 16 Gemeinderatskandidaten o.g. Beweggründe ebenfalls zutreffen. Das sollte der Vollständigkeit halber ebenfalls erwähnt werden.

  5. Fragender 21. Februar 2014 um 19:57 Reply

    Antwortender hat insofern recht, dass bei der UBE-Liste ebenfalls zwei Gemeinderatskandidaten auch Gemeindebedienstete sind, aber ansonsten gibt es auf dieser Liste keine weiteren Kandidaten, die Gemeindebedienstete oder deren Verwandte sind.

    Es sei denn, es gäbe vielleicht irgendwelche „verheimlichte Vermählungen“, die Antwortendem, aber nicht der Öffentlichkeit bekannt sind.

    Bleibt es aber bei den 2 Bediensteten auf der UBE-Liste, bin ich auch hier der Meinung, dass das mindestens einer zu viel ist. . Die 2 entsprechen aber nur einem Achtel und nicht einem Viertel der Kandidatenliste.

    Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Hinzu kommt, dass ja auch der Bürgermeisterkandidat der drei Parteien SPD, CSU und Alt- und Neubürger ein ehemaliger Bediensteter der Verwaltung ist. Das multipliziert meines Erachtens den erschreckend hohen Anteil noch einmal.

  6. nur ein Bürger 21. Februar 2014 um 23:49 Reply

    Sehr geehrter Herr Lobinger,

    wenn ich mich richtig erinnere, sind Sie der Kandidat, der 2008 im Wahlkampf mit dem Slogan angetreten ist, das Rathaus wäre ein Unternehmen und es gilt den besten Geschäftsführer zu finden.
    Es zeichnet Sie aus, begangene Fehler einzugestehen. Und Ihr damaliger Vergleich, die Aufgaben eines Bürgermeisters mit denen eines Geschäftsführers eines kapital orientierten Unternehmens zu vergleichen war tatsächlich ordentlich daneben gehauen.

    Und jetzt 2014, etwas dazugelernt ?
    Wohl nicht, wenn Sie erneut mit dem Idealbild einer Führungskraft in die Wahlkampfschlacht ziehen, welche …
    Die Gemeinderäte motivieren und führen soll?
    Die Damen und Herren haben einen Eid geleistet darauf, welche Aufgaben und Pflichten sie mit diesem Amt zum Wohl der Gemeinde (Männer und Frauen, Junge und Alte, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, Schüler, Rentner, Unternehmer, Angestellte, Beamte, Arbeiter, Mittellose, Bedürftige, Hilflose, Schutzbefohlene ?… in diesen Ort hinzugezogene und in diesem Ort geborene , etc. ) tätig sein sollen und ihre Kraft und ihr Ansehen dafür einbringen sollen. Die Übernahme dieser Verantwortung war und ist freiwillig und öffentlich geschehen !

    Der Bürgermeister: ein willfähriger Geselle und Gehilfe, der den Machtströmungen im Gemeinderat ohne eigene Überzeugung folgt ?
    Nein, ich meine hier ist eine Person mit eigener Meinung und eigenem Willen, die eine ehrliche Repräsentanz unserer Gemeinde auch in Persona darstellt, die bessere Wahl ?

    Das stereotype Vorwurfsmuster: Rathausmitarbeiter und Personal
    Was im Bericht von Herrn Hartrich leider nicht enthalten ist, ist die Passage in der Rede von Frau Engert, in der sie die Erhebung und Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen im Rathaus durch eine Mediation der Mitarbeiter begleiten ließ. Diese Unterstützung und Begleitung aber genau von den Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung (einschließlich des damaligen geschäftsführenden Beamten Herrn Adlatus F.) abgelehnt bzw. nicht in Anspruch genommen wurde, welche sich nun über die Ausübung der sogenannten Führungsrolle beklagen.

    +++ Respekt Herr Lobinger für Ihre offene Bekundung zur damaligen Initiative „Verbesserung und Modernisierung der Verwaltung”. Details dazu was warum nicht geschehen ist lassen sich aus den Unterlagen rekonstruieren, aber Ihr offenes Wort dazu zollt Ihnen meinen Respekt zur Bekenntnis in der Sache.

    Zweite Inszenierung der selbst ernannten Allianz im St. Josef Stift – Eisingen:
    Wenn ich die Stellungnahmen (Karnevalsbeiträge) aus dem Dreigestirn der Fraktionen (hiermit sind die Führungsköpfe und nicht die ehrlichen Kandidaten gemeint) bei der 2. Inszenierung im St. Josef Stift lese und mir erzählen lasse, dann stellt sich mir das folgende Bild dar:

    Die SPD will nichts in die Hand nehmen was uns -die Gemeinde Eisingen- voranbringt, sondern die Orts-Führungs-Fraktion der SPD macht was sie will. Und das ist meist das Gegenteil dessen, was sie vorher versprochen hat – de facto also blockieren.

    Die WVAN möchte einen närrischen Zoo im Rathaus einrichten mit Fuchs und Schneegänz und am liebsten untergründig im Kanal- und Leitungssystem der Wasserversorgung die richtigen Weichen ähhh Schieber stellen.

    Und für die JUnge – Ray-Ban CSU im Ort genügt ein Halbsatz; sie hat leider keine eigenes Profil mehr in diesem Ort und da vermisse ich Sie dann schon etwas mein lieber Herr Bernhard Lobinger !
    Sie haben eine gesunde Ursprünglichkeit, ein gehöriges Maß an Charakter auch öffentlich Stellung zu beziehen und mittlerweile auch einen maßgeblichen Respekt gegenüber den Mitbewerbern.

    Schluß:
    Ich schließe mich gerne einem Kommentar eines ebenfalls anonymous schreibenden Mitbürgers / Mitbürgerin an:, daß 1. die Leute selbst ganz gut wissen, was gut für sie ist und 2. entscheiden die das am 16. März !

  7. Antwortender 22. Februar 2014 um 00:06 Reply

    Fragender,
    der Öffentlichkeit ist so manches nicht bekannt.
    3 Kandidaten der UBE sind aktuelle Bedienstete. Zwei weitere sind Ehegatten von Bediensteten. 1 ehemaliger und 1 ehrenamtlicher Bediensteter.
    Macht 7, knapp die Hälfte der Liste.
    Frau Bgm. Engert hat sich in jüngerer Vergangenheit ihr „Wunschpersonal“ im Rathaus zusammengestellt. Dies spiegelt jetzt eben auch ihre Liste wieder.
    Wo ist da der Unterschied zu den anderen angesprochenen Gemeinderatslisten ? Auch diese haben durchaus zu Recht ihre „Wunschkandidaten“.
    Fragender, es ist möglich, dass Ihnen der aktuelle Stand der Gemeindebediensteten nicht präsent ist. Das zeigt wiederum, wie schnell und oft auch unbemerkt von der Öffentlichkeit unliebsame Mitarbeiter im Rathaus durch gefälligere ersetzt werden. Hier bekommt auch die von ALLGEMEINWOHL angesprochene befürchtete Selbstbedienungskultur eine ganz neue Bedeutung…
    Dies erschreckt mich viel mehr, als Ihr Argument, dass der gemeinsame Bürgermeisterkandidat ein ehemaliger Mitarbeiter der Verwaltung ist.
    Die Bürgermeisterkandidatin der UBE-Liste ist als aktuelle Bürgermeisterin doch wohl auch eine Bedienstete der Gemeinde.

  8. Fragender 24. Februar 2014 um 11:05 Reply

    Traue nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast. Das habe ich nicht beachtet und der in einem Blog-Beitrag genannten Zahl von 12 Gemeinderatskandidaten der CSU, SPD und Alt- und Neubürger die aus der Gemeindeverwaltung kommen oder familiäre Beziehungen zu Gemeindebediensteten hätten, genau so vertraut, wie der von Antwortendem, der schreibt, die UBE habe 7 solcher Kandidaten.

    Da ich nicht über Insiderwissen verfüge wie Antwortender, habe ich intensiv recherchiert und nehme diese Zahlen auch nicht mehr so pauschaliert hin, sondern differenziere.

    Man muss unterscheiden, wo diese Kandidaten oder deren Familienangehörige arbeiten. Es kann der ganzen Gemeinde dienlich sein, wenn beispielsweise ein Gemeinderat das örtliche Kanal- und Wassersystem genauestens kennt.

    Nicht dienlich ist es aber, wenn Gemeinderäte oder deren Angehörige unmittelbar in der Verwaltung arbeiten. Wie in jeder Firma muss sich auch ein Bürgermeister darauf verlassen können, dass die Bediensteten loyal zu ihm stehen.

    Es ist aber nachvollziehbar, dass ein Mitarbeiter in der Verwaltung, der einer anderen Fraktion angehört, als der Bürgermeister, diese Loyalität nicht aufbringt.

    Betrachte ich die Statistiken unter diesem Aspekt, dann stehen auf den Listen von SPD, CSU, Alt- und Neubürger 10 Gemeinderatskandidaten, die selbst in der Verwaltung arbeiten/arbeiteten oder Familienangehörige, bei der UBE keiner.

    Wenn Antwortender suggerieren will, dass die Bürgermeisterin sich ihr Wunschpersonal zusammen stellte, was auch die UBE-Liste widerspiegele, dann ist das lächerlich.

    Wenn er damit meint, dass die Ehefrau eines Kandidaten Post austrägt, ein weiterer vor Jahren sein soziales Jahr in der Gemeinde ableistete und der vor 43 Jahren verstorbene Vater eines UBE-Kandidaten anno dazumal auch in der Gemeindeverwaltung arbeitete, dann spiegelt das Insiderwissen, vor allem aber Polemik wider.

  9. Spaßvogel 24. Februar 2014 um 12:28 Reply

    Hellau Fragender,
    Hellau Antwortender,

    jetzt entspannt Euch mal ein bisserl, da scheint es ja wirklich Diskussionsbedarf zu geben in Eurem Ort.

    Wie wär’s wenn ihr vielleicht doch noch eine Podiumsdiskussion auf die Beine stellen könntet, damit wir uns a gscheidts Bild von der Sachlage machen können.

    Die UBE sind da sicher bereit die Spielregeln so zu gestalten, daß auch Bürger zu Wort kommen dürfen – Bürgerbeteiligung im Stil von „Jetzt red‘ i“ ? (grins)

    Und wenn sich der Kandidat aus Roßbrunn auch ziert und blockiert, soviel hat er als Diener vieler Herren also schon von der Fraktions – Trojka gelernt, dann macht doch einfach selbst eine nette Talkrunde im Freien. Da könnt‘ Ihr auch gleich beim Boccia – Spiel am neuen Orts – Erlebniszentrum Eure Statistiken rund machen (kleiner Spaß).

    Wie die Veranstaltungen der vergangenen Tage zeigen, wird der Place Berniéres als neue Ortsmitte ja auch schon von den einstigen Gegner dieser Entwicklungsmaßnahme redlich angenommen und genutzt (schmunzel).

    Und damit hat die Arbeit eurer Bürgermeisterin doch schon allein damit Gutes getan. Und mehr noch, die drei bunten Streitvögelkolonien, die sich einst verklagten nun verpa(c)kten und wenigstens für einige Monate gemeinsam unterwegs, auf der Suche nach sich selbst waren. Und was sie dabei gefunden haben, das soll halt jetzt bitte auch mal auf’s Podium kommen (kleiner Witz).

    Aber Achtung, die Krakenarme der Trojka sind lang und lauern vielerorts.
    So hat es die schwarze Trojka in diesem Jahr geschafft die Bürgermeisterin unerbittlich und humorlos aus der Bütt zu verbannen, da wird man einen Podiumsplatz vielleicht auch noch zu vermeiden wissen.

  10. "Onkel Karl" 24. Februar 2014 um 16:00 Reply

    Sehr geehrter Fragender und Antwortender,

    in einem meiner ersten Beiträge habe ich geschrieben, dass es sehr fragwürdig ist, wenn Mitarbeiter oder deren engste Angehörige für den Gemeinderat kandidieren. Wie ich aus den letzten „Blog-Beiträgen“ ersehen kann, wirft man sich dies jetzt gegenseitig vor. Lächerlich ist es aus meiner Sicht allerdings, wenn der Vater (der von allen Bürgern geachtet und geschätzt war) eines 70-jährigen Kadidaten in diesem Zusammenhang Erwähnung findet. Was die Loyalität betrifft, Loyalität ist keine Einbahnstraße! Gerne haben Behörden/VerwaltungsleiterInnen, dass die Bediensteten ihnen loyal dienen, aber im Umkehrschluß lassen sie diese Loyalität oft vermissen. Dies lehrt mir die eigene Erfahrung, sehr lange Tätigkeit in einer Behörde.
    Das Problem in Eisingen scheint zu sein, dass es keine wirklichen Probleme gibt, ansonsten würde man zur sachlichen Auseinandersetzung übergehen.

  11. Einer von 3500 Bürger 25. Februar 2014 um 11:35 Reply

    Eisingen hat ca. 3500 Einwohner und die Befindlichkeiten unseres früheren Verwaltungsleiters und jetzigen Bürgermeisterkandidaten Herrn Fuchs sowie einer Handvoll Mitarbeiter aus dem Rathaus sind Wahlkampfthema.
    Hier stehen eindeutig ureigenste Interessen und Ziele im Vordergrund, die man mit Hilfe von Familienpower erreichen möchte, und nicht das Wohl aller Bürger.

  12. noch einer von 3500 Bürgern 25. Februar 2014 um 14:27 Reply

    Onkel Karl hat recht. Das Problem von uns Eisinger Bürgern ist, dass wir keine wirklichen Probleme haben – auch dank dieser Bürgermeisterin.

    Probleme haben eine Handvoll Gemeindebedienstete, die sich von der Bürgermeisterin überfordert fühlten. Es ist eine Schande, dass aus Profilierungssucht und mangels Sachthemen, SPD, CSU und Alt- und Neubürger einen Wahlkampf bestreiten, dessen wichtigstes Ziel die Verhinderung einer Bürgermeisterin ist, die das Selbstverständlichste macht, ihre Mitarbeiter zu fordern.

    Wenn 2008 ein SPD-Bürgermeisterkandidat Bausewein schreibt, dass ein Bürgermeister voll leistungsfähig und belastbar sein muss, dann kann ich intellektuell nicht nachvollziehen, warum man uns jetzt mit H:Fuchs einen Bürgermeisterkandidaten anbiedert, der genau das nicht ist – belastbar.

    Und Hilfe – mein Chef fordert mich, versteht mich nicht, hab gestern sogar a weng gegriene – liebe Herren und Damen von SPD, CSU und Alt- und Neubürgern – seid doch auch zu mir so gut, sucht mir einen neuen Chef.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: