Meinung: Wahlkampf? So oder so

Der folgende Text ist kein Sachbericht. Er enthält meine persönliche Meinung zu einem Thema. Ich habe ihn geschrieben, weil ich es leid bin, wie manche Menschen hier in unserem Ort miteinender umgehen. Und das nicht nur hinter vorgehaltener Hand, sondern öffentlich. Würde es keinen Unterscheid für unsere Gemeinde machen, dass sie das tun, wäre es mir egal. Aber es schadet allen Eisingerinnen und Eisingern mehr als man sich vorstellen kann. Es kostet unser Geld und verzögert viele tolle Projekte. Ich möchte dies nicht mehr länger kommentarlos hinnehmen und werde das, unter strikter Einhaltung der notwendigen Höflichkeit und des Anstandes, hier offenlegen.

Die Kommunalwahlen stehen bevor. Das ist leicht an den verschiedenen Informationsblättern der Parteien und Wählervereinigungen sowie am häufigen In-Erscheinung-Treten der Kandidaten zu erkennen.
Auch hier bei uns in Eisingen ist das nicht anders. Aber selbst wenn ich persönlich jetzt nicht kandidieren würde, müsste ich sagen: „Das gehört einfach dazu.“ Bürgerinnen und Bürger können erwarten, dass die Kandidaten um ihre Stimme werben, sie informieren.
Sie kennen das ja selbst: Man lebt sein Leben, hat zahlreiche größere und kleinere Sorgen und kann sich daher nur am Rande um das politische Geschehen kümmern. Dann ist plötzlich und überraschend wieder eine Legislaturperiode vorbei und man wird an die Urnen gebeten, um seine Stimme abzugeben. Vielleicht ist man dann ja vielleicht sogar froh darüber, wenn man bunte Zettel in seinem Briefkasten findet, die einem ein Bild vermitteln, was man von den Kandidaten erwarten kann.

Auf diesen Informationsblättern (auch „Flyer“) genannt, kann man die unterschiedlichsten Dinge lesen. Eine Partei hebt hervor, was sie in den letzten Jahren erreicht hat und eine Wählergruppe kündigt an, was sie in den kommenden Jahren erreichen möchte.
Es gibt aber auch Parteien, die nur wenig erreicht haben und denen auch die Zukunftspläne etwas fehlen. Daher versuchen sie zu erklären, warum nur wenig geklappt hat und geben anderen die Schuld daran. Dies geschieht dann vorzugsweise großformatig (etwa DIN A3) mit vielen Angriffen auf den politischen Gegner, der dabei möglichst häufig namentlich erwähnt wird.

Ich bitte hiermit alle Beteiligten darum diesen Wahlkampf respektvoll zu führen. Sowohl die Gemeinderäte als auch die Bürgermeisterin haben die letzten Jahre nach ihrem besten Wissen und Gewissen für die Gemeinde Arbeit, Zeit, Geld und auch Nerven geopfert. Meiner Meinung nach sollte man jederzeit die Größe haben dies anzuerkennen.

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65 Kommentare zu “Meinung: Wahlkampf? So oder so

  1. Peter Haas 10. März 2014 um 21:30 Reply

    Hallo Herr Hattrich,

    herzlichen Dank für die Information, zur Kenntnis genommen.

    @Anonymer Autor und Klüngelverweigerer,
    mir ist gänzlich unbekannt dass wir uns kennen weil sie sich erlauben mich zu Duzen. Aber um auf das eigentliche Thema zurückzukommen.

    Was ist die Definition von „Verwandtschaft“?
    Wenn man berücksichtigt dass Herr Glas immer ausdrücklich die „Verwandtschaft“ zur Frau Bügermeisterin betont und die Wahrscheinlichkeit bei 99% liegt in den Gemeinderat gewählt zu werden, so stellt sich mir hier dann doch die Frage der „Vetterelswirtschaft und dem Miteinander“, selbst listenübergreifend. ..

    Können Sie mir die Wahrscheinlichkeit, bei genauerer Betrachtung der Listenplätze der „Verwandten“, nennen in wie weit das Potenzial besteht, dass diese gemeinsam nach der Wahl im Gemeinderat wieder zu finden sind?

    Wenn man den eigenen Balken aus dem Auge nimmt, dann kann man bei genauerer Recherche auch Verwandschaftverhältnisse auf der Liste der UBE feststellen, aber das nur mal so nebenbei….

  2. Zivilcourage 10. März 2014 um 21:36 Reply

    Hallo Herr Haas ( wer sagt uns denn sicher, dass es sich bei ihnen nicht auch um ein Pseudonym handelt – sie wären nicht der erste – auch auf diesem Blog ( siehe Carl Friedmann) – der mit falschem Namen versucht sich dem Pseudonymvorwurf zu entziehen)!

    Zivilcourage bedeutet auch, einen Fehler eingestehen zu können, zugeben zu können, dass man mit falschen Informationen gefüttert wurde.

    Insofern sind sie aber ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie bei uns in Eisingen versucht wird Stimmung zu machen. Es werden Halbwahrheiten, Lügen und Verleumdungen verbreitet (die aktuellen Hetzschriften von WVAN und SPD sind der beste Beweis dafür).
    Rückgrat würden sie beweisen, wenn sie diejenigen hinterfragen würden, die offensichtlich keine moralischen Bedenken hatten, sie mit solchen Unwahrheiten aufzuwiegeln.

  3. Peter Haas 10. März 2014 um 22:12 Reply

    Hallo ES Zivilcourage (weiß ja nicht ob männlich oder weiblich),
    Das habe ich nicht nötig mir ein Pseudonym zulegen zu müssen 🙂 weil ich im Gegensatz zu Ihnen noch Zivilcourage habe und zu dem stehe was ich sage und mich auch dazu bekenne.

    Schönen BLOGWAHN noch. Am Schluss wird zusammengezählt….

  4. Klüngelverweigerer 11. März 2014 um 09:15 Reply

    Lieber Peter Haas,
    es ist doch offensichtlich, dass du gar kein Haas bist, sondern eher ein Häschen – eines jener Häschen, die sich gerne ungestört um die Bürgermeister-Fuchs-Attrappe tummeln würden und denen jedes Mittel recht ist, um dieses Ziel zu erreichen.

    Du regst dich über Personen auf, die im Internet unter einem Pseudonym schreiben und benutzt selbst einen fiktiven Namen.

    Unter Zivilcourage stelle ich mir etwas ganz anderes vor.

  5. Peter Haas 11. März 2014 um 12:06 Reply

    Einen wunderschönen Guten Morgen,

    @Peter Lustig.. haha selten so gelacht. Es wird ja gewünscht dass man keine Halbwahrheiten in die Welt setzt. Was Sie unter Zivilcourage verstehen ist das was Sie glauben zu wissen was es bedeutet, dies ist jedoch auch nur ein Halbwissen.

    1. Zivilcourage Seite 861 des Fremdwörterbuches DUDEN-6:
    „Mutiges Verhalten mit dem jemand seinen Unmut über etwas, ohne Rücksicht auf mögliche Nachteile gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten oder Ähnlichen zum Ausdruck bringt.“

    2. Weil Sie den Artikel der SPD zum Austritt von Herrn Glas ansprechen. Ich hab ihn nicht gelesen, wozu auch er hat mir ja nichts getan, es stellt sich mir aber jetzt die Frage warum wurde der Artikel so häufig gelesen? Mag es daran liegen dass Einwohner Eisingens daran interessiert sind/waren warum ein Parteimitglied ausgeschlossen wird/wurde? Es wird sicherlich einen Grund dafür gegeben haben…

    3. @Zivilcourage,
    siehe Punkt 1. der Definition von Zivilcourage. Also auch wieder nur so ein Halbwissen… schade…

    4.@Klüngelverweigerer & Anonymer Autor,

    sind sie schon mit der Definition von Verwandt und Verwandtschaft weitergekommen? Ich habe mir den Balken aus meinem Auge genommen, recherchiert und mich mit dem Thema beschäftigt damit es seine Korrektheit hat.

    VERWANDT (DUDEN):
    a. Zur gleichen Familie gehörend; gleicher Herkunft, Abstammung
    b. Auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgehend

    Gemäß der Ausführung „VERWANDT“, sind es Herr Glas und Frau Engert nicht, in diesem Fall haben sie beide Recht. Da wir ja aber korrekt sind und keine Halbwahrheiten in die Welt setzen, sind Ehepaare NICHT miteinander verwandt, Schwager und Schwägerin, angeheirateter Onkel, haben auch KEINEN gemeinsamen Ursprung, gemäß ihren Ausführungen gehören angeheiratete Neffen ja eh NICHT in die Kategorie Verwandt, was ja soweit korrekt ist. Somit müssten sie Klüngelverweigerer, Ihre Auflistung dahingehend korrigieren und etliche Konstellationen aus Ihrem Bericht herausnehmen/berichtigen.
    Wenn man nun aber
    VERWANDTSCHAFT (DUDEN) betrachtet:
    a. das Verwandtsein
    b. Gesamtheit der Verwandten, Angehörigen, die jemand hat
    c. Ähnlichkeit, Gleichartigkeit

    Also gemäß dieser Definition, habe ich den Begriff „Verwandtschaft“ korrekt interpretiert. Demnach gehört Herr Glas zur Verwandtschaft von Frau Engert und alle Ausführungen von Klüngelverweigerer können so in seinem Posting belassen werden. Ich möchte Sie Klüngelverweigerer aber bitten, da wir ja neutral bleiben wollen, ihre Auflistung dahingehend zu korrigieren und auch die Verwandtschaftsverhältnisse der restlichen Parteien mit aufführen, nicht dass es dann wie eine Hetzkampagne gegenüber den 3 von ihnen genannten Parteien aussieht …

    @Klüngelverweigerer und Anonymer Autor,
    sind sie mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung der möglichen Gemeinderatsmitglieder schon weiter gekommen?
    Besteht die Möglichkeit dass Sie mir die aktuellen Verwandtschaftsverhältnisse des momentanen Gemeinderates nennen können? Aber bitte von allen Parteien…. Sie wissen ja wegen der „Vetterleswirtschaft“. DANKESCHÖÖÖÖÖÖN 🙂

    Schöne BLOGWAHNWOCHE noch

    PS: Auf das Niveau Ihres letzten Kommentares werde ich mich nicht herablassen.

  6. Anonymer Autor 11. März 2014 um 14:02 Reply

    Sehr geehrter Herr Haas?,

    ich habe den Eindruck, Sie können es drehen und wenden, aus der Nummer kommen Sie nicht mehr heraus.

    Was im Duden über den Begriff „Verwandtschaft“ steht, ist doch nicht das was man landläufig und im allgemeinen Sprachgebrauch unter „Verwandtschaft“ versteht.

    Im Duden steht z.B. unter „geil“ – sexuell (stark) erregt. Landläufig und im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter etwas ganz anderes.

    Und unter Verwandtschaft versteht man eben landläufig und im allgemeinen Sprachgebrauch die Familie, egal, ob die nun angeheiratet ist oder nicht. Und deshalb bleibt es dabei, dass auf den gemeinsam antretenden Listen von CSU, SPD, Alt- und Neubürger 48 Kandidaten stehen, von denen 20 miteinander verwandt sind.

    Die anderen drei Listen treten nicht gemeinsam an und außer bei der Grünen-Liste, auf der auch ein Ehepaar vertreten ist, finden sich auf den anderen Listen keine Verwandtschaften, Familien etc. Auch wenn Sie das nicht „geil“ finden, so sind die Fakten.

  7. Peter Haas 12. März 2014 um 09:22 Reply

    @Anonymer Autor,
    (Zitat A.A.)„ich habe den Eindruck, Sie können es drehen und wenden, aus der Nummer kommen Sie nicht mehr heraus.“

    Aus welcher Nummer komm ich nicht mehr raus? bin ich denn überhaupt in eine reingeraten?

    (Zitat A.A.)„Was im Duden über den Begriff “Verwandtschaft” steht, ist doch nicht das was man landläufig und im allgemeinen Sprachgebrauch unter “Verwandtschaft” versteht.“

    …. und deswegen gibt es von der Bundesregierung verabschiedete GESETZE, um genau solchen Halbweisheiten aus der Welt zu räumen.

    Per Gesetz befinden sich somit etliche Personen, auf dem von Klüngelverweigerer gepostetem Beitrag, in KEINEM Verwandtschaftsverhältnis im rechtlichen Sinne.
    Somit lag auch ich mit der Vermutung der Verwandtschaft zwischen Herrn Glas und Frau Engert falsch, Sie mit der Aussage des Ehepaares der Grünen und der Klüngelverweigerer mit mehr als nur einer Falschinformation…

    Quelle: triplew.rechtslexikon.net/d/verwandtschaft

    §1589 BGB Verwandtschaft
    Man unterscheidet im Rechtssinne eine Verwandtschaft in gerader Linie und in der Seitenlinie. In gerader Linie sind nur Personen verwandt, die voneinander abstammen, im ersten Grad sind die Eltern mit den Kindern in gerader Linie verwandt, im zweiten Grad in gerader Linie die Enkel mit den Großeltern. In der Seitenlinie sind im zweiten Grad die Geschwister verwandt, im dritten Grad Onkel und Neffe und im vierten Grad die Geschwisterkinder.

    Sie besteht in rechtlichem Sinne nur zwischen Blutsverwandten. Man unterscheidet dabei zwischen der Verwandtschaft in gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder) und der Verwandtschaft in der Seitenlinie (Geschwister, Onkel und Tanten, Nichten und Neffen, Vettern und Kusinen, § 1589 BGB). Die Verwandtschaft hat rechtliche Bedeutung vor allem für das gesetzliche Erbrecht und für den Unterhalt, wobei eine Unterhaltspflicht aber nur zwischen Verwandten in gerader Linie besteht (§1601 BGB).

    besteht zwischen Personen, die voneinander abstammen, § 1589 S.1 BGB (Verwandtschaft in gerader Linie, z.B. Großvater -Vater – Sohn – Enkel) und zwischen denjenigen, die gemeinsam von einer dritten Person abstammen, § 1589 S.2 BGB (Seitenverwandtschaft, z.B. Geschwister, Vettern, Onkel und Neffen von den Eltern oder Großeltern). Die V. in gerader Linie ist z.B. Anspruchsvoraussetzung für Unterhalt bei § 1601 BGB.

    ist das Verhältnis von Personen, die entweder voneinander (V. in gerader Linie, z. B. Großvater-Enkel) oder von einer dritten Person (V. in der Seitenlinie, z.B. Geschwister, halbbürtige Geschwister, Vettern) abstammen. Aszendent, Deszendent, Blutsverwandtschaft. Die Nähe der Verwandtschaft (Verwandtschaftsgrad) richtet sich nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (Großvater – Enkel = 2. Grad in gerader Linie; Vettern = 4. Grad in der Seitenlinie). Das nichteheliche Kind ist auch im Rechtssinn mit seinem Vater verwandt. Mit den Verwandten des Ehegatten besteht Schwägerschaft. Die Verwandtschaft hat u. a. Bedeutung bei Unterhalt, Erb- und Pflichtteilsrecht, Eheverbot geistliche Verwandtschaft.

    (§ 1589 BGB) Stammt eine Person von einer anderen ab, sind beide in gerader Linie verwandt (z. B. Eltern – Kinder) Personen, die von derselben dritten Person abstammen, sind in der Seitenlinie verwandt (z. B. Geschwister). Der Grad der Verwandtschaft bestimmt sich nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (die eigene Person wird also nicht mitgezählt). Demnach sind z.B. Eltern u. Kinder im 1. Grad in gerader Linie, Geschwister im 2. Grad in der Seitenlinie, Onkel u. Neffe im 3. Grad in der Seitenlinie, Geschwisterkinder im 4. Grad in der Seitenlinie verwandt. Auch das nichteheliche Kind ist mit seinem Vater verwandt. Verwandtschaft in gerader Linie oder zwischen Geschwistern hat ein absolutes Eheverbot zur Folge; die trotzdem geschlossene Ehe ist nichtig, d. h. durch gerichtliches Urteil verdichtbar.

    (§ 1589 BGB) ist das personenrechtliche Verhältnis zwischen Menschen, die voneinander (Verwandtschaft in gerader Linie) oder gemeinsam von demselben dritten Menschen (Verwandtschaft in Seitenlinien) abstammen. Die Verwandtschaft ist bedeutsam vor allem für familienrechtliche und erbrechtliche Rechte und Pflichten. Die nächste Verwandtschaft (Verwandte in gerader Linie, Geschwister) begründet ein Eheverbot (§ 1307 BGB). Der Grad der Verwandtschaft bestimmt sich nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (z. B. Geschwister sind Verwandte zweiten Grads in der Seitenlinie).

    Beziehung zwischen Personen, deren eine von der anderen abstammt (Verwandte in gerader Linie), sowie Beziehung zwischen Personen, die nicht in gerader Linie verwandt sind, aber von derselben dritten Person abstammen (Verwandte in der Seitenlinie). Der Grad der Verwandtschaft bestimmt sich nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (§ 1589 BGB). Geregelt ist hier die auf Abstammung beruhende Verwandtschaft. Verwandtschaft in gerader Linie besteht zwischen Eltern und Kindern; Großeltern, Enkeln usw. Verwandtschaft in der Seitenlinie besteht zwischen Personen, die wie Geschwister von derselben Person abstammen. Ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder waren, spielt für die Verwandtschaft keine Rolle. Die Geburt der die Verwandtschaft begründenden Person (bei Geschwistern also des gemeinsamen Elternteils) wird nicht mitgezählt. Demgemäß sind Eltern mit ihren Kindern im 1. Grad, die Enkel mit den Großeltern im 2. Grad in gerader Linie verwandt, Geschwister miteinander im 2. Grad in der Seitenlinie.

    im eigentlichen Sinne ist die auf blutmäßiger Abstammung beruhende Verbindung mehrerer Personen (also z. B. NICHT Ehegatten). Verwandtschaft in gerader Linie liegt vor bei Personen, die voneinander abstammen (z. B. Großvater, Vater, Sohn; auf die Ehelichkeit kommt es nicht an), Verwandtschaft in der Seitenlinie bei Personen, die von derselben dritten Person abstammen (z. B. Geschwister, Vettern u. a.). Der Grad der Verwandtschaft bestimmt sich dabei nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (§ 1589 I BGB). So sind z. B. Vater und Sohn in gerader Linie im 1. Grad, Geschwister in der Seitenlinie im 2. Grad und Onkel und Neffe in der Seitenlinie im 3. Grad verwandt. Darüber hinaus kennt das BGB (§§ 1741ff.) auch eine Verwandtschaft im Rechtssinne, nämlich bei Annahme als Kind (Adoption). Für Kinder von Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, gelten insoweit keine Besonderheiten mehr.

    Interessant sind die hierzu auch noch die Paragraphen des BGB

    § 1590 Schwägerschaft
    § 1591 Mutterschaft
    § 1592 Vaterschaft

    ach ja, was macht den die Wahrscheinlichkeitsrechnung???? ich denke mal Sie wissen nicht wie die Plätzevergabe der Gemeinderäte zustatten kommt!

    Admininstrator: Leicht abgeändert

  8. Klüngelverweigerer 12. März 2014 um 17:23 Reply

    Lieber Peter Haas,

    trotz deines Paragraphen-Sermons ist und bleibt Fakt, daß von 48 Kandidaten der Troika 20 Kandidaten miteinander verwandt sind – und das sind 41.7 %.
    Ich habe vollstes Verständnis, wenn eine erstmal antretende Partei wie die Grünen mit einem Kandidaten-Ehepaar antritt, da sie erst richtig Fuß fassen muß, aber bei unserer Troka bleibt für mich nur die Frage: Wolltet ihr dieses Familengeklüngel oder konntet ihr keine anderen Personen für euch begeistern?

    • Michael Hartrich 12. März 2014 um 17:32 Reply

      Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren,

      ich bitte sehr darum auf Beleidigungen und herabsetzende Äußerungen zu verzichten. Ich war so frei die jeweiligen Kommentare entsprechend anzupassen.

      Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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