Archiv für den Monat Dezember 2013

Bericht: Vorstellung der Kandidaten von SPD, CSU und WVAN am 04.12.2013

Die Veranstaltung zur Vorstellung der Listenkandidaten der CSU, SPD und WVAN sowie des Bürgermeisterkandidaten dieser drei Fraktionen war ausführlich angekündigt worden.
Im Theatersaal des Sankt Josefs-Stifts war für 140 Personen bestuhlt und die verfügbaren Plätze waren auch besetzt.
Es gab kostenlose Getränke und Gebäck.

Eröffnung

Die Veranstaltung wurde mit wenigen Minuten Verspätung von Herrn Edward Christ eröffnet. Er gab auch den geplanten Verlauf des Abends bekannt:

  • Vorstellung der Listenkandidaten zur Gemeinderatswahl der SPD
  • Vorstellung der Listenkandidaten zur Gemeinderatswahl der CSU
  • Vorstellung der Listenkandidaten zur Gemeinderatswahl der WVAN
  • Vorstellung und Rede des Bürgermeisterkandidaten Helmut Fuchs
  • Fragen und Diskussion

Herr Christ fügte hinzu, dass sich die drei Fraktionen bei Treffen und Gesprächen außerhalb der Gemeinderatssitzungen geeinigt hätten und beschlossen hätten zusammenzuarbeiten.

Vorstellung der Listenkandidaten

Anmerkung: Es tut mir leid, dass die Listen nicht ganz komplett sind. Leider hat mir aber auch keine der drei Fraktionen eine komplette Liste zukommen lassen.

Danach stellte Herr Dr. Kennerknecht die zwölf Kandidaten der SPD vor. In seiner Einführungsrede beklagte er das schlechte Klima in den Gemeinderatssitzungen und erklärte, dass es nicht möglich sei, mit der Bürgermeisterin zu kommunizieren. Er beschrieb sich selbst als immer sachlich und analytisch.
Bei der Vorstellung der Kandidaten der SPD nannte er Namen, Berufe Alter, sowie eine kurze Aussage der einzelnen Kandidaten zu ihren Plänen oder Interessensgebieten.

Die Kandidaten der SPD sind:

  • Dr. Helmut Kennerknecht
  • Hans Kohl (ehem. Leiter des Standesamtes)
  • Dagmar Zeh (Rathaus/Verwaltung)
  • Manfred Wiesler (ehem. Pflegedirektor)
  • Stefan Kütt (selbstständig Unternehmer)
  • Uli Knobloch (Kraftfahrer)
  • Peter Luszczyk (Arbeitsamt)
  • Thomas Hepp (Krankenpfleger)
  • Volker Müller (dipl. Verwaltungswirt)
  • Dr. Thomas Neumann (Inhaber eines geisteswissenschaftlichen Verlags)
  • Markus Döll (Servicetechniker)
  • Ulrike Kohl (Sparkasse)

Die Vorstellung der CSU übernahm Herr Julian Hertzig, der auch der Vorsitzender des Ortsverbandes der CSU ist. Er ging in seiner kurzen Rede darauf ein, dass eine Demokratie von unterschiedlichen Meinungen und durch Menschen lebt.
Auch er nannte bei Kandidatenvorstellung Namen, Berufe Alter und eine kurze Aussage der einzelnen Kandidaten zu ihren Plänen oder Interessensgebieten.

Die Kandidaten der CSU sind:

  • Hermann Schmitt (Maurermeister)
  • Julian Hertzig (Marketing)
  • Frank Geisler (Justizvollzugsbeamter)
  • Marco Pfrang (Wasserbaumeister)
  • Agnes Riegler (Verwaltungsfachangestellte)
  • Wolfgang Paris (Sparkassenbetriebswirt)
  • Andrea Hebling-Giulio (Unternehmerin)
  • Alexander Wolf (Elektrotechniker)
  • Anni Pfeffer (Fachbereichsleiterin Verwaltung)
  • Dr. Herbert Trautner (Arzt)
  • Franz-Josef Hermann (Heizungsbaumeister)
  • Martina Croy (Hausfrau)
  • Edwin Nohl (kaufmännischer Angestellter)
  • Tanja Renner (Krankenschwester)
  • Thorsten Kiesel (technischer Dienst im Krankenhaus, Maler)
  • Franz Göldner (Koch)

Danach ergriff wieder Herr Christ das Wort und stellte die Kandidaten der WVAN vor. Dabei nannte er für jeden Kandidaten Name, Alter und Anschrift. Leider ging das schneller als bei den anderen, sodass ich hier in der Liste die größten Lücken habe. Ich bitte diesen Umstand zu entschuldigen.

Die Kandidaten der WVAN sind:

  • Edward Christ (ehem. Gemeindeangestellter)
  • Christian Kiesel (Bauingenieur)
  • Ferdinand Schiller (Landwirtschaftsmeister)
  • Meinolf Rost (Schuldirektor)
  • Kathrin Hemmerich (Kinderpflegerin)
  • Eva Münch (Floristin)
  • Stefan Hupp (Heizungsbaumeister)
  • Nino Herold (Student)
  • Norbert Drösler
  • Andreas Günder (Elektroinstallateur)
  • Christiane Christ
  • Cornelia Leicht
  • Florian Deckert
  • Philipp Christ
  • Christl Günder
  • Dieter Krug (leitender Verwaltungsdirektor im Landratsamt)

Rede des früheren Bürgermeisters Erich Günder

Nachdem nun alle Kandidaten vorgestellt waren trat Herr Erich Günder an das Rednerpult.

Zunächst stellte der Ex-Bürgermeister fest, dass er alle anwesenden Listenkandidaten gut geeignet findet. Danach verkündete er, dass der Gemeinderat eigentlich gar nicht entscheidend ist, sondern nur der Bürgermeister. Er meint in Eisingen sei ein Wechsel nötig und Herr Fuchs habe das nötige Rüstzeug und sei der Amtsinhaberin überlegen. Herr Fuchs habe immer gute Arbeit geleistet und sei wegen seiner Erfahrung für das Amt qualifiziert. Er sei auch charakterlich geeignet und habe eine positive Mitarbeiterführung, die die Mitarbeiter motiviert. In seiner Amtszeit lief nach Herrn Günders Aussagen mit Herrn Fuchs immer alles reibungslos. Seitdem haben mehrere Mitarbeiter das Rathaus verlassen und im Ort hat sich wenig getan.

Rede des Bürgermeisterkandidaten Helmut Fuchs

Nach dieser Ankündigung folgte die Rede von Herrn Fuchs. Dieser stellte sich und sein Programm vor.
Er begann seine Rede damit, dass er angesichts der vielen Anwesenden keine Politikverdrossenheit feststellen kann.
Die Arbeit mit Herrn Günder habe ihm immer viel Spaß gemacht.
Danach ging er auf das St. Josefs-Stift ein. Er versicherte, dass er es gut für Eisingen hält, dankte für die dort geleistete Arbeit und sagte dem Stift für den Fall seiner Wahl seine Unterstützung zu.
Herr Fuchs ging kurz auf den Zeitungsartikel ein, in dem seine Kandidatur angekündigt worden war. Der dort genannte Paukenschlag war nicht die Zusammenarbeit der drei Fraktionen, sondern die Aufstellung eines gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten.

Dann stellte der Kandidat er seine Person vor. Er ist 53 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt in Roßbrunn. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung für den gehobenen, nicht technischen Verwaltungsdienst. Diese schloss er erfolgreich ab und ist seitdem Diplom-Verwaltungswirt FH. Nach mehreren anderen Anstellungen arbeitete er von 1992 bis 2011 in der Rathausverwaltung in Eisingen unter drei Bürgermeistern. Seit 2011 ist er Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.
Er kandidiert als Bürgermeister, weil Eisingen eine gute Infrastruktur und gute Perspektiven für die Zukunft hat, es aber Probleme im Gemeinderat gibt.

Sein Programm für die nächste Amtsperiode ist wie folgt:
Herr Fuchs möchte die Schulsanierung, die vom aktuellen Gemeinderat gemeinsam mit der Planung einer gebundenen Ganztagsschule in die Wege geleitet wurde, zu Ende führen. Die Ganztagsschule will er zusammen mit Waldbrunn umsetzen.

Bezüglich der Kindertageseinrichtungen plant er den Einrichtungen Geld der Gemeinde zur Verfügung zu stellen und sie dann frei agieren zu lassen. Auch die Bedarfszahlen sollen nur in Abstimmung mit dem Träger angepasst werden. Den Träger des Kindergartens und der Krippe (Nikolausverein) lobte er als „ausgezeichnet“.

Zur baulichen Entwicklung in Eisingen sieht er weniger den aktuellen Nutzen in einem weiteren Gewerbegebiet als vielmehr Erweiterungsmöglichkeiten für den Sport- und Freizeitbereich in den nächsten Jahrzehnten.

Bezüglich eines Neubaugebietes ist der Kandidat der Ansicht, dass dieses kurzfristig benötigt wird. Allerdings nur dann, wenn die Grundstücke der Gemeinde gehören. Hierzu möchte er, wie kürzlich schon von anderer Seite im Gemeinderat vorgeschlagen wurde, das Grundstück neben dem St. Josefs-Stift verwenden. Allerdings will er dort nicht nur Bauplätze für Wohnhäuser ausweisen. Herr Fuchs stellt sich vor, dass dort ein Altenpflegeheim mit betreutem Wohnen entstehen könnte. Dieses soll Synergieeffekte mit dem St. Josefs-Stift nutzen.
Zusätzlich will er das Altortentwicklungskonzept, an dem schon seit Jahren gearbeitet wird, fortführen und im Ortskern Baumöglichkeiten schaffen.

Das Gebäude auf dem Grundstück Hauptstraße 50 soll erhalten bleiben. Er hält aber den Bau eines Mehrgenerationenhauses dort für diskussionsfähig, weist aber darauf hin, dass dafür auch Personal benötigt wird.

Zur Energiewende und Nachhaltigkeit sollen die restlichen alten Straßenlaternen, für die es ab April 2015 keine Leuchtmittel mehr gibt, ausgetauscht werden. Zudem soll eine Prüfung stattfinden, ob Stromspeicher für private Photovoltaikanlagen mit einem kommunalen Förderprogramm unterstützt werden können. Auch der Neubau von Zisternen soll kommunal gefördert werden.

Die Effizienz der Verwaltung soll gesteigert werden. Hierzu möchte Herr Fuchs eine neue Software, ein sogenanntes Sitzungsprogramm, einführen. Außerdem strebt er einen Bürokratieabbau an, indem zum Beispiel die Bebauungspläne überprüft und vereinfacht werden sollen. Zudem möchte er in Rathaus ein positives Arbeitsklima fördern und einen Ausbildungsplatz schaffen.

Beim Wegebau ist es sein Ziel das Feld- und Radwegenetz dauerhaft zu erhalten. Hierzu will er alle Möglichkeiten für Fördergelder ausschöpfen. Davon könnte dann beispielsweise der Radweg vom Alten Hettstadter Weg zum Regenrückhaltebecken saniert werden.

2003 wurde von einem Landschaftsarchitekten ein Gesamtkonzept für den Friedhof entwickelt, das er gerne umsetzen würde. Falls dies im Gemeinderat keine Mehrheit findet, möchte er zumindest die Stolpergefahren beseitigen lassen.

Die Einrichtung eines Wertstoffhofs für Höchberg und Eisingen an der Kreuzung WÜ12/B27 ist in der Vergangenheit daran gescheitert, dass die Gemeinde Höchberg das benötigte Gebiet nicht erwerben konnte. Als Bürgermeister möchte er dieses Projekt erneut angehen.

Zuletzt stellte Herr Fuchs die Idee einer Rentner AG vor. Die Anregung dazu hat er aus Thüngersheim, wo sich ältere Bürger treffen und kleinere Baumaßnahmen für gemeinnützige Zwecke umsetzen. Dort wird das Engagement dieser ehrenamtlichen Helfer sehr gewürdigt.

Damit war das Ende der Rede gekommen und die Ansprache wurde von den drei Fraktionen und ihren Anhängern mit stehenden Ovationen bedacht.

Danach folgte eine Pause, an die sich noch ein Gesprächsteil anschloss.

Anmerkung: Leider musste ich an dieser Stelle die Veranstaltung verlassen und kann somit nichts über den weiteren Verlauf berichten.

In eigener Sache: Vorankündigung 12/2013

Es wurden schon mehrere Nachfragen an mich gerichtet, ob auf meiner Seite noch ein Bericht zur Veranstaltung der CSU, SPD und WVAN erscheinen wird.
Ich war selbstverständlich dort und habe mir Notizen gemacht.
Leider fehlen mir bei den Listenkandidaten der drei Fraktionen ein paar Berufs- und auch alle Altersangaben. Beim Mitschreiben von Eigennamen ist die Wortvorhersage auf meinem Tablet-Computer leider unbrauchbar. Daher war ich einfach zu langsam.
Falls mir die Fraktionen vollständige Listen zukommen lassen, dann werde ich diese gerne veröffentlichen (Listenplatz, Name, Alter, Beruf). Bitte ggf. per E-Mail an EisingenBlog at gmx.de schicken. Ansonsten muss ich meine lückenhaften Notizen verwenden.

Ich habe zur Zeit viele private und berufliche Termine und Aufgaben, sodass ich mit dem Schreiben nicht so schnell wie ich mir das selbst wünsche. Insbesondere bei Veranstaltungen wie diesen ist es aufwändig etwas zu schreiben, das sowohl ihrem Inhalt als auch ihrer Bedeutung gerecht wird.

Im Laufe der kommenden Woche werden aber sowohl ein Bericht als auch ein Kommentar dazu hier auf der Seite erscheinen. Versprochen.

In eigener Sache: Adventsgewinnspiel mit weniger Stress

Ich wünsche einen ruhigen Advent

Ich wünsche einen ruhigen Advent

Heute wurde die sechste Frage des Gewinnspiels veröffentlicht. Ich hatte geplant morgen, mit dem Freischalten der siebten Frage, die ersten sechs zu lösen. Ab da sollte jeden Tag zur neuen Frage die Lösung der Frage des Vortags angezeigt werden.
Ich habe festgestellt, dass Sie dadurch in Stress kommen können. Sie müssen nämlich jeden Tag nachschauen um keine Frage zu verpassen.
Da Stress, gerade im Advent, nun aber eher doof ist, möchte ich diese Regeln etwas entschärfen.
Morgen Abend werden nur die ersten fünf Fragen aufgelöst und können dann nicht mehr beantwortet werden. Für die sechste und jede weitere Frage sind immer zwei Tage zur Beantwortung Zeit bis die richtige Lösung angezeigt wird. Dadurch können Sie auch mal einen Tag nicht reingucken ohne etwas zu verpassen.
Ich hoffe, dass dies Ihnen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch entgegen kommt und wünsche Ihnen eine schöne und ruhige Adventszeit.

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 02.12.2013

Die Tagesordnung für diesen Abend war kurz und es war somit abzusehen, dass es ein wenig ereignisreicher Abend werden würde.

Protokoll

Die Mitglieder des Ausschusses schienen sich heute wirklich einen frühen Feierabend zu wünschen. Sogar die Genehmigung des Protokolls verlief ohne Diskussionen und ohne Gegenstimmen.

1.0 Anträge auf Baugenehmigungen

Neubau eines Wohnhauses mit 3 Wohneinheiten und 4 Stellplätzen durch die Fa. Bauzentrum Versch GmbH, Hasloch, auf dem Grundstück Fl.Nr. 1471, Stöckachstr. 43

Frau Engert erklärte, dass es sich hier nur um eine Voranfrage handelt und nicht um den endgültigen Beschluss. Der Bauherr wollte nur schon im Vorfeld wissen wie groß seine Chancen wären, dass der Antrag schließlich genehmigt würde.
Der Ausschuss stellte einstimmig in Aussicht den Bauantrag zu genehmigen sofern die notwendigen Stellplätze nachgewiesen werden.

Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 6 Wohneinheiten und 12 Stellplätzen durch die Fa. FM+ Projektbau UG, Kitzingen, auf dem Grundstück Fl.Nr. 1512/1, Pfr.-Robert-Kümmert-Str. 2

Die Bürgermeisterin verlas die Stellungnahme der Verwaltung. Es gab keine Bedenken bezüglich des Hauses, da in der Nähe eine ähnliche Bebauung vorliegt. Nur die Stellplatzzahl muss laut Bebauungsplan größer sein. Es werden demnach 13 und nicht nur zwölf Parkplätze gefordert.
Der Bauherr möchte außerdem, dass die Gemeinde die Unterschriften der Nachbarn sammeln soll. Hierzu werden diese angeschrieben. Die Unterschriften haben hier keine bindende Wirkung, sind aber für die Abstimmung ein Anhaltspunkt für den Gemeinderat.
Nachdem sich die Fraktionen auch untereinander beraten hatten, sprach sich eine Mehrheit sowohl für den Bau des Hauses (7 zu 1) als auch für die reduzierte Parkplatzzahl (6 zu 2) aus.
Die Absenkung des Gehwegs sowie der Kanal- und Wasseranschluss müssen vom Bauherrn bezahlt werden.

Anmerkung: Ich fand es schade, dass die Orte der vorgesehenen Bauplätze und (möglicherweise vorhandene) Konzeptzeichnungen der Architekten nicht auf dem Beamer gezeigt wurden. Man konnte sich als Zuschauer kein Bild davon machen worüber gerade verhandelt wurde.

2.0 Bekanntgaben

Frau Engert gab bekannt, dass ein Antrag auf Nutzungsänderung für den ehemaligen Feinkostladen in der Hauptstraße vorliegt. Der Eigentümer möchte die Räumlichkeiten als Fitnessstudio verwenden.
Der Antrag konnte nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt werden, weil er zu spät eingereicht wurde. Der Ausschuss sollte aber schon über das Thema beraten um dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung eine Empfehlung geben zu können.
Laut Aussage der Verwaltung sollen keine baulichen Änderungen vorgenommen werden. Außerdem sind die, aufgrund der Fläche (52 qm), geforderten drei Parkplätze vorhanden. Die Unterschriften liegen vollständig vor und es gibt keine Bedenken.
Von der WV kam die Frage, ob die Anzahl der Parkplätze nur nach der Fläche oder auch nach der Nutzung bemessen wird. Nach Aussage cer Verwaltung gibt es auch eine Berechnung nach Nutzung, die hier aber nicht angewandt werden kann.
Der Ausschuss empfahl dem Gemeinderat einstimmig dem Antrag zuzustimmen.

Zuletzt kamen noch ein paar kleine Beschwerden seitens der CSU und SPD, die den Zustand der Gehwege und die Funktion zweier Lampen betraf.

Danach wurde die Sitzung schon um 20:15 Uhr geschlossen.

Kurzinfo: Interviews mit den Bürgermeisterkandidaten

Wahlschein

Wahlschein

Die beiden Bürgermeisterkandidaten für Eisingen haben sich dazu bereit erklärt mir ein Interview für meine Internetseite zu geben. Das freut mich sehr und ich danke Frau Engert und Herr Fuchs ganz herzlich für ihre Zusagen.
Ich werde versuchen, sofern die beiden Zeit haben, die Gespräche noch vor Weihnachten zu führen.

Weihnachtsmarkt am 01.12.2013 in Eisingen

Am Sonntag, den 01.12. fand in Eisingen wieder ein Weihnachtsmarkt im Sankt Josefs-Stift statt. Etwa 25 Künstlerinnen und Künstler aus dem Stift, Eisingen und der Umgebung boten ihre Waren an.

Dazu gab es weihnachtliche und Unterhaltungsmusik. Für Essen und trinken sorgte die Turnabteilung des TSV mit großem Einsatz.

Neben schönen und leckeren Dingen konnte man auch Bekannte treffen und sich ein bisschen unterhalten.

Ich war dort, habe mich umgesehen und wurde dabei so nett angelacht, dass ich mich direkt verliebt habe – in eine kleine Dampflok „huhuuuu“. 🙂

Kleine Dampflok "Huhuuuu"

Kleine Dampflok „Huhuuuu“

Vielen Dank an die Organisatoren und die Beteiligten für die nette Zeit.

Ich habe ein paar Fotos gemacht, die zeigen wie vielfältig das Warenangebot auf dem kleinen Markt war. (Auf Bildern von Personen habe ich aus rechtlichen Gründen verzichtet.)

Anmerkung: Ich wurde von verschiedenen Seiten darum gebeten zu erwähnen, dass die Wahlwerbung auf dem Weihnachtsmarkt als störend und deplatziert empfunden wurde. Dem schließe ich mich hiermit an.

Es gab auf dem Markt:

Aufbewahrendes

Aufbewahrendes

Aufstellbares

Aufstellbares

Bemaltes

Bemaltes

Flüssiges

Flüssiges

Funkelndes

Funkelndes

Gemischtes

Gemischtes

Gestricktes und Gehäkeltes

Gestricktes und Gehäkeltes

Bildhaftes

Bildhaftes

Leckeres

Leckeres

Leuchtendes

Leuchtendes

Nikolausiges

Nikolausiges

Schützendes

Schützendes

Spiegelndes

Spiegelndes

Sterniges

Sterniges

Weihnachtliches

Weihnachtliches

Bürgerversammlung am 28.11.2013

Anmerkung: Ich habe darauf verzichtet alle Zahlen mitzuschreiben. Ich hoffe, dass diese noch auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden, sodass alle Bürger Zugang dazu bekommen. Gegebenenfalls frage ich bei der Gemeindeverwaltung nach, ob sich das ermöglichen lässt. Sofern ich die Gelegenheit dazu bekomme, werde ich auch noch einige der Informationen hier in meinem Blog darstellen.
Ich gehe in diesem Artikel daher nur auf ein paar einzelnen Punkte ein, die mir besonders aufgefallen sind.

Zu Beginn ist es mir noch wichtig mich bei den Menschen zu bedanken, die sich um die Organisation der Veranstaltung gekümmert haben. Dies sind die Angestellten der Gemeinde, die alle Zahlen zusammengetragen und sich um die Darstellung gekümmert haben. Es sind die fleißigen Leute, die Tische, Stühle und die Technik aufgebaut haben. Und es sind die ehrenamtlichen Helfer, die leckere Häppchen und Getränke vorbereitet und verkauft haben. Vielen, vielen Dank Ihnen allen.

Im Obergeschoss der Erbach-Halle waren Tische und Stühle für 96 Besucher aufgebaut. Doch diese waren (Anmerkung: zu meiner großen Freude) nicht ausreichend. Über 100 Bürgerinnen und Bürger fanden ihren Weg in die Halle, um den Bericht der Bürgermeisterin zu hören, um (kritische) Fragen zu stellen und um ihre Anliegen vorzutragen.

Nach einer Ausführlichen Begrüßung der Anwesenden, wie es bei solchen Anlässen üblich ist, begann Frau Engert mit Ihrem Bericht zur Situation in der Gemeinde.
Die erste Folie, die gezeigt wurde, zeigte, dass die Bevölkerungszahlen in Eisingen, trotz leicht steigender Geburtenraten rückläufig ist. Die Bürgermeisterin führte das aufgrund der Daten darauf zurück, dass viele junge Menschen wegziehen, weil hier nur ein sehr begrenztes Wohnraumangebot vorhanden ist.

Die Steuersätze in Eisingen liegen leicht unter dem Schnitt der umliegenden Gemeinden und deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt.

Die Kosten für Wasser und Abwasser waren in den letzten Jahren konstant bzw. ganz leicht fallend. Im Vergleich zu anderen Gemeinden ist es hier sehr günstig. Auch wird in unserem Ort keine Grundgebühr verlangt. Es muss nur der Verbrauch bezahlt werden.

Trotz steigender Steuereinnahmen sinkt der freie Finanzrahmen der Gemeinde. Diese Entwicklung kann aber von der Verwaltung und dem Gemeinderat nicht immer beeinflusst werden.

Kaum bis gar nicht beeinflussbare Kosten fallen an durch:
– das Jugendzentrum
– die Kindertagesbetreuung
– die Schulkindbetreuung
– die Personalkosten

Insbesondere die Personalkosten sind in den letzten Jahren gestiegen, obwohl der Personalstand immer ziemlich konstant bei ca. sieben Beschäftigten war. Andere Gemeinden haben im Schnitt 8,3 Stellen besetzt. (Anmerkung: Nachkommastellen entstehen hier auch durch Teilzeitkräfte.)
Die Gründe für den Anstieg der Personalkosten sind:

  • Lohnkosten
  • Sozialbeiträge
  • Ferienbetreuung
  • Organisation Wasserversorgung
  • Altersteilzeit

Weitere Posten, die den Haushalt immer mehr belasten sind:

  • der Straßenunterhalt
  • das Schulgebäude
  • der Kindergarten (in besonderem Maße. Die Kosten sind von 130.000 EUR auf 600.000 EUR gestiegen)
  • die Kreisumlage (aktuell 1.100.000 EUR, 2014 werden es 1.185.000 EUR)

Die Kosten für die Spielplätze sind nach den Investitionen in den letzten Jahren wieder rückläufig.

Der Schuldenstand der Gemeinde ist seit 2008 kontinuierlich gefallen. 2008 lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei 530 EUR. Aktuell liegt sie bei 390 EUR. Der bayerische Durchschnitt beträgt hier 600 EUR.

Großen Maßnahmen, die 2013 von der Verwaltung durchgeführt wurden waren

  • die Breitbandversorgung der Gemeinde
  • die Erfassung der Gemeinde in einem geographischen Informationssystem (GIS)
  • das ILEK (Interkommunales Entwicklungskonzept)
  • die Neuorganisation der Wasserversorgung

Anmerkung: Weitere Informationen zu GIS finden sie in einem Leitfaden des bayerischen Finanzministeriums oder bei der bayerischen Vermessungsverwaltung.

Alle Maßnahmen und Aktionen für Kinder und Jugendliche sind beliebt und werden gerne angenommen.
Dazu gehören

  • der Kindergarten
  • die Schulkindbetreuung (Zur Zeit sind 56 Kinder aus Eisingen in der Schulkindbetreuung. Dies sind etwa 50%.)
  • das Ferienprogramm
  • die Ferienbetreuung
  • der Hip Hop- und Breakdance-Kurs erfreuen sich sehr großer Beliebtheit

2013 wurden nur sieben private Bauanträge gestellt. Dies ist sehr wenig und ein Zeichen dafür wie angespannt die Wohnraumsituation in der Gemeinde ist.

Dann stellte Frau Engert noch die Ergebnisse einer Umfrage vor, die in Eisinger durch geführt worden war.

Damit war die Präsentation beendet und es folgte eine kurze Pause.

Anmerkung: Ich habe die Informationen hier sehr gestrafft dargestellt. Ich werde Sie über die genauen Zahlen informieren sobald sie veröffentlicht wurden.
Was mich persönlich sehr freute war die Tatsache, dass ich im Laufe des Jahres über nahezu alle Ereignisse in meinem Blog berichtet hatte, die auch von der Bürgermeisterin angesprochen wurden. Ich denke, dass ich damit ohne Übertreibung behaupten kann, dass jeder, der mein Blog liest, eine gute Informationsgrundlage zum Geschehen in Eisingen hat.

Nach der Pause übernahm Herr Blenk die Veranstaltungsleitung und die Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen und/oder ihre Anlieger vorzubringen.
Anmerkung: Aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich im Folgenden den Frageteil fett und den Antwortteil normal dargestellt.

Die erste Frage betraf die Neuorganisation der Wasserversorgung. Frau Engert hatte erwähnt, dass es zunächst Bestrebungen gab, dass dies von vier Gemeinden gemeinsam angegangen werden sollte um Kosten zu sparen. Der Eisinger Gemeinderat hatte sich dann aber wohl doch anderes entschieden. Gefragt wurde, warum Eisingen nicht mitmachte und ob die restlichen drei Gemeinden nun eine Kooperation auf diesem Gebiet hätten.
Die Frage nach dem „Warum“ wurde leider nicht sehr genau beantwortet, sondern eher etwas übergangen. Es wurde jedoch klar, dass die „restlichen“ drei Gemeinden nun auch keine Kooperation haben.

Die zweite Frage war, wie nächstes Jahr am neu gestalteten Platz Bernières die Partnerschaft mit Bernières sur Mer dargestellt werden soll.
Nach den Vorstellungen der Gemeinde soll es dort für alle Vereine eine Möglichkeit geben sich zu präsentieren. Die Bürgermeisterin bat den Vertreter des Freundschaftsvereins darum eigene Ideen einzubringen. Dieser sagte, dass es schon verschiedene Ideen gäbe, die er bald bei der Gemeinde einreichen wolle.

Danach erkundigte sich ein Bürger, ob am Platz Berniéres auch Stromanschlüsse für Veranstaltungen (z.B. Backhäuslesfest) geplant sind.
Frau Engert erklärte, dass drei Anschlussstellen vorgesehen sind. Es wird auch noch einmal geprüft ob die Kapazität bezüglich Leistung dieser Anschlüsse ausreichend ist.

Als nächstes trat ein Bürger ans Mikrofon, der auf das Problem des zunehmenden Verkehrs auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Eisingen und Kist aufmerksam machen wollte. Er führte aus, dass dort täglich 1500 bis 1900 Fahrzeuge mit zum Teil viel zu hoher Geschwindigkeit entlang fahren. Die Fahrer sind nicht aus Eisingen, sondern aus den westlicher gelegenen Gemeinden des Landkreises. Auch Navigationssysteme zeigen diesen Weg als Abkürzung an.
Die vielen Autos gefährden Anwohner und Spaziergänger und reduzieren die Lebensqualität.
Bisherige Maßnahmen, wie zum Beispiel die Geschwindigkeitskontrolle, haben zu keiner Änderung geführt. Wenn Autos an der Straße geparkt werden, dann halten die Fahrer an und hupen, weil sie sich durch die Fahrbahnverengung gestört fühlen. Auch im Hinblick auf das geplante Neubaugebiet in Waldbrunn besteht Handlungsbedarf. Laus Auskunft der Polizei wäre es möglich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h einzurichten. Eine Tempo-30-Zone hingegen ist nicht möglich.

Herr Blenk und die Bürgermeisterin antworteten, dass diesbezüglich schon ein Umdenken stattfindet. Auch bei den Bürgermeistern anderer Gemeinden (z.B. Kist). Man wird sich im Gemeinderat wohl erneut überlegen müssen was zu tun ist.

Ein Bürger aus dem Sankt-Josef.Stift beklagte sich über die Strahlung vom Mobilfunkmast, die bei ihm angeblich Beschwerden verursacht. Er wollte wisse, ob man den Mast entfernen kann.
Der zweite Bürgermeister erwiderte, dass eine kürzlich durchgeführte Messung ergab, dass im gesamten Ortsgebiet keine Grenzwerte überschritten werden. Daher wird der Mast wohl bleiben.

Danach wurde von einem Bürger gelobt, dass es nun endlich eine schnellere Internetanbindung im Ort gibt. Jedoch ist diese in Teilen des Gewerbegebiets, wo es besonders interessant wäre, oftmals trotzdem nicht ausreichend. Die maximale Geschwindigkeit (50MBit/s) wird dort an mehreren Stellen nicht erreicht, da der Verteilerkasten (=DSLAM) ungünstig unten am Höhenweg positioniert ist. Ab 300m Leitungslänge ist statt 50MBit/s nur noch 25MBit/s möglich. Er regte an, dass ein weiterer DSLAM zentraler im Gewerbegebiet aufgebaut wird.
Herr Blenk sagte, dass es hier auf Verhandlungen mit der Telekom ankommt, ob dies möglich gemacht werden kann. Er und die Bürgermeisterin sagten zu dies in die weitere Planung mit aufzunehmen.

Als nächstes wurde von einem Mann aus der Bevölkerung beklagt, dass es zwar Bauplätze in Eisingen gibt, diese sich aber in Privatbesitz befinden und nicht verkauft werden. Sieben Bauanträge in einem Jahr wären viel zu wenig. Die Gemeinde solle unbedingt daran gehen ein Neubaugebiet auszuweisen. Vielleicht nicht so groß wie das in Waldbrunn, aber eines in moderater Größe wäre notwendig.
Zu dem von der Bügermeisterin vorgestellten Konzept für ein Mehrgenerationenhaus auf dem Grundstück Hauptstraße 50 merkte er an, dass es wünschenswert sein das Haus so zu errichten, dass der Charakter eines Dorfplatzes erhalten bliebt.

Herr Blenk antwortete, dass das Problem mit den Bauplätzen bekannt ist und das Thema angegangen werden muss. Er ist auch der Ansicht, dass der Platz Berniéres nach der Neugestaltung repräsentativ wird und auch so bleiben soll. Allerdings machte er darauf aufmerksam, dass der Anteil der Menschen über 60 in den nächsten Jahren um mehr als 60% steigen wird und daher der Bau eines Mehrgenerationenhauses notwendig ist.

Ein weiterer Bürger beschwerte sich über den Aktionismus der Gemeinde. Er bezog sich hier auf das ILEK, von dem man schon lange nichts mehr gehört hat, auf das Neubaugebiet, auf ein angedachtes neues Gewerbegebiet und das Mehrgenerationenhaus. Seiner Ansicht nach müsse für mehr Arbeitsplätze gesorgt werden. Er wollte wissen was die Gemeinde diesbezüglich zu tun gedenke.
Herr Blenk erwiderte, dass es in Eisingen schon relativ viele Arbeitsplätze gibt, was nicht zuletzt dem Sankt-Josef-Stift zu verdanken ist. Die Eisinger Pendlerquote ist besser als die in anderen vergleichbaren Gemeinden. Eisingen hat es aber auch schwer größere Firmen anzusiedeln. Zum einen sind die Grundstücke im Gewebegebiet oftmals zu klein und zum anderen liegt der Ort zwischen Höchberg und Kist, die beide bessere Voraussetzungen haben. Es sieht es aber auch als ein Ziel an nicht nur neues Gewerbe anzuziehen, sondern auch bestehendes zu halten und die Bedingungen zu verbessern.
Frau Engert führte zum Thema „ILEK“ aus, dass es seit dem Workshop in Eisingen und der Themenwerkstatt in Helmstadt viele Fachforen der Bürgermeister gegeben hat, in denen Konzepte erarbeitet und mit Fachleuten erörtert wurden. Zum möglichen neuen Gewerbegebiet sagte sie, dass sich das Gelände im Besitz der Gemeinde befindet und diese daher Einfluss darauf hat wer sich dort ansiedelt. Natürlich soll sich alles in die Landschaft und den Ort einfügen.

Die nächste Frage eines Bürgers zielte auf die gestiegenen Personalkosten. Diese seien in den letzten Jahren um 25% angestiegen. Er wollte die Gründe dafür wissen, denn nur die Steigerung der Lohnkosten würde nicht so viel ausmachen.
Herr Blenk wiederholte die Angaben aus der Präsentation, die Frau Engert im ersten Teil des Abends gezeigt hatte. Darin wurden als Gründe für die gestiegenen Personalkosten die Lohnkosten, die Sozialbeiträge, die Ferienbetreuung, die Neuorganisation der Wasserversorgung und die Altersteilzeit, die von einigen Angestellten genutzt wird, genannt.

Eine Bürgerin meinte, dass unser Ort nicht so schön aussieht, wenn man von der B27 herunter kommt. Sie fragte, ob man die Gewerbebetriebe nicht dazu anhalten könnte die vorgeschrieben Begrünung auch anzulegen, um in den Höfen gelagertes Material zu verdecken. Zudem trug sie vor, dass Sie eine Drogerie in Eisingen sehr begrüßen würde.
Herr Blenk stimmte ihr zu, dass der Ort aus diesem Blickwinkel leider wirklich unansehnlich wirkt. Er meinte, dass dies bei den Betrieben angesprochen werden müsste.
Eine Drogerie, die sich in Eisingen ansiedeln möchte sein nicht leicht zu finden. In dem neuen Haus in der Ortsmitte war es nicht möglich. in den Laden, der bisher vom Schreibwarengeschäft genutzt wurde, wird eine Fahrschule einziehen. Was in den anderen, nun leerstehenden, Laden kommt ist noch nicht bekannt. Aber für einen Drogerie sieht es wohl eher schlecht aus.

Danach folgte noch eine Frage zum ILEK. Der Bürger sagte, dass das ILEK im südlichen Landkreis Würzburgs bisher nicht viel bewegt hat. Er wollte wissen wie der aktuelle Stand bezüglich Eisingen ist und welche Maßnahmen am Laufen sind.
Herr Blenk sagte, dass beim ILEK in kurzer Zeit keine Erfolge zu erwarten seien. ILEK ist keine Momentaufnahme, sondern ein Prozess. Es bringt neue, gemeinsame Konzepte und unter Umständen auch eine höhere Förderung für die Altortsanierung. Das Flächenmanagement, bei dem versucht werden soll bestehende Grundstücke, Gebäude und Bauplätze verfügbar zu machen, sei ein teil davon. Wichtig sei für ihn auch gewesen, dass die Bürger ihre Wünsche geäußert haben. Als Beispiele nannte er ein Mehrgenerationenhaus und das fehlende Stück des Radwegs nach Höchberg. Er sagte, dass aufgrund steigender Anforderungen in Zukunft eine engere Zusammenarbeit der Gemeinden wohl unerlässlich sein wird.

Die letzte Wortmeldung betraf das Problem, dass viele Leute an der Hauptstraße parken. Damit dauert es bis zu 15 Minuten um durch den Ort zu fahren. Einige Anwohner, die dort parken, hätten auch eine Parkmöglichkeit auf ihren Grundstücken, würden diese aber aus Bequemlichkeit nicht nutzen.
Der zweite Bürgermeister antwortete, dass dies schon mehrfach mit Anwohnern besprochen wurde. Allerdings könne man die Leute nicht dazu zwingen ihre Grundstücke zum Parken zu nutzen. Sie würden weiterhin auf der Straße parken obwohl es schon kleinere Unfälle gegeben hätte.

Da es keine weiteren Wortmeldungen gab, schloss Frau Engert die Versammlung.