Planungszahlen Kindergarten und -krippe

Ich erwähnte in meinen Artikeln ja schon des öfteren die Planungszahlen für den Kindergarten und die Kinderkrippe in Eisingen.

Herr Giehl war so freundlich und sandte sie mir zu. Außerdem erlaubte er mir sie zu veröffentlichen, was ich hiermit tue.
Die Zahlen waren die Anlage zu einem Brief, den er an den Gemeinderat richtete. Im Folgenden finden Sie nun zuerst den Brief und danach eine Abschrift des Blattes mit den Planungszahlen.
Ebenso schickte er mir eine Planung wie die Kinder der Mäusegruppe zahlenmäßig (keine Namensnennungen) auf die anderen Gruppen aufgeteilt werden könnten, falls der Gemeinderat nur den Bedarf für vier Gruppen feststellt. Da der Gemeinderat aber den Bedarf weiterhin auf fünf Gruppen festlegte, ist diese Planung hinfällig.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Herrn Giehl für die Überlassung diese Daten bedanken.
 
Ergänzung: Aufgrund von Rückmeldungen möchte ich noch darauf hinweisen, dass der Inhalt des Briefes teilweise nicht mehr aktuell ist. Z.B. wurden bezüglich eines Provisoriums für die Kinderkrippe vom Gemeinderat schon ein Beschluss gefasst, der zur Zeit von der Verwaltung umgesetzt wird.


Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,
 
nachdem in den letzten Tagen offensichtlich unterschiedliche Meinungen über die
Entwicklung unserer Kindertagesstätte kursieren, erlaube ich mir, zu Ihrer
Entscheidungsfindung für die kommende Gemeinderatssitzung zu diesem Thema,
Stellung zu nehmen.
 
Im Rahmen eines Klärungsgespräches bei der Regierung von Unterfranken, in dem es um
Details der Umgestaltung einer Kindergartengruppe in eine Krippengruppe und deren
Förderung ging, äußerte Frau Bgm. Engert Bedenken, ob bei Reduzierung der
Kindergartengruppen zugunsten der Krippe der künftige Bedarf überhaupt noch gedeckt
werden kann und nicht vielmehr die 5. Gruppe erhalten werden muss.
Aufgrund dessen wurde seitens der Regierung empfohlen die Bedarfszahlen für das
Gesamtobjekt zu prüfen, bevor „im Kleinen“ geplant wird. Einer Förderung für die geplante
Umgestaltung entsprechend der Festlegungen (siehe Aktennotiz von Herrn Architekt
Reitter) wurden von Seiten der Regierung in Aussicht gestellt.
Am vergangenen Dienstag wurde am „Runden Tisch“, an dem Vertreter verschiedener
Gremien teilnahmen, die Bedarfszahlen neu erörtert. Diskussionsgrundlage war hierbei die
aktuellen KiTa-Zahlen sowie die voraussichtliche Entwicklung (siehe beigefügte Anlage).
 
Aus Sicht des St. Nikolausvereins hat sich die Situation zahlenmäßig im Kindergartenbereich,
seit dem „Runden Tisch“ vom November 2012, nicht geändert.
 
Aufgrund dieser Zahlen hatten wir im November angeboten, eine Kindergartengruppe auf
die anderen vier Gruppen zu verteilen, um so die Möglichkeit zu schaffen eine zweite
Krippengruppe in der Einrichtung zu integrieren. Dabei war uns bewusst, dass die
Gruppen voll werden und im Lauf des Jahres zum Teil die Reserveplätze in Anspruch
genommen werden müssen. Aber im Hinblick dessen, dass nach unserer Prognose ab
dem Kindergartenjahr 2015/16 nur noch 64 + ? Kinder im Kindergarten sein werden und
uns dann, wenn es keine Krippenförderung vom Staat mehr gibt, ein Gruppenraum leer
steht, erscheint es uns vertretbar, diesen Kompromiss einzugehen, zumal wir aus heutiger
Sicht nicht davon ausgehen, dass eine 5. Gruppe in den Folgejahren gebraucht wird.
 
Im Krippenbereich hingegen wurde seit November ein deutlicher Anstieg registriert, der
deutlich macht, dass eine 2. Krippengruppe mit 12-14 Kindern dringend erforderlich ist.
Nach dem aktuellen Anmeldungen werden zum September 2013 „die kleinen Frösche“ mit
14 Kindern voll und für zusätzlich 8 Kinder Bedarf sein. Weiter 4 Kinder benötigen bis Mai
2014 einen Platz, so dass die 2. Krippengruppe zu diesem Zeitpunkt ebenfalls voll ist.
Letzte Woche wurde nun am „Runden Tisch“ diskutiert, welche Strategie weitergeführt
werden soll. Ich weiß nicht ,ob das Gesprächsprotokoll rechtzeitig zur Sitzung verteilt
werden kann. Jedenfalls sagte Frau Bgm. Engert zu, dass sie eine verbindliche Aussage
machen will, ob die Gemeinde einen Raum zur Verfügung stellen kann, den die 8 Kinder
als Provisorium nutzen können. Als Beispiel wurde Altes Gemeindehaus, Containerlösung
oder leerstehende Wohnung genannt.
Andernfalls müssen wir den Eltern mitteilen, dass wir die Kinder zum September 13, trotz
Rechtsanspruch, nicht aufnehmen können.
Als weiteren Punkt soll der Gemeinderat den Beschluss fassen, ob die 5. Gruppe in der
jetzigen Form erhalten bleiben soll und wenn ja, ob ein gemeindlicher Kindergarten gebaut
wird und wir so unsere Räume weiter nutzen können oder ob ein zusätzliches Provisorium
für die Mäusegruppe eingerichtet werden soll (beispielsweise Container o. ä.).
Andernfalls werden wir die Mäusegruppe, wie geplant, auflösen.
 
Da es bereits Mai ist und die Eltern eine Entscheidung für ihre Anmeldungen haben
müssen, bitte ich Sie, in der kommenden Sitzung den Beschluss zu fassen, den Umbau,
wie geplant fortzuführen und einen geeigneten Raum für die Kleinkinder als Provisorium
bereit zu stellen.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis im Voraus
 
 
Manfred Giehl
1. Vorsitzender


1. Kleinkindgruppe Kleine Frösche/Krippenjahr 13/14
9/13 2 Aufnahmen 12 Kinder
10/13 1 Aufnahme 13 Kinder
1/14 2 Aufnahmen 14 Kinder
2/14 1 Aufnahme 14 Kinder
Wechsel zweier Krippenkinder in den Kiga zwischen März und Juni 2014 = 12 Kinder

 

2. Kleinkindgruppe Eulen/Krippenjahr 13/14 (Wünsche/Konkrete Anfragen und Anmeldungen der Eltern)
9/13 8 Aufnahmen . 8 Kinder
Alter der Kinder: 4 x 2 Jahre; 1,3 Jahre; 2,2 Jahre; 2,5 Jahre; 1,11 Jahre
10/13 1 Aufnahme 2,1 Jahre 9 Kinder
1/14 3 Aufnahmen 1,5 Jahre; 1 Jahr + Kleinrinderfeld; 1 Jahr 12 Kinder
2/14 1 Aufnahme 1 Jahr 13 Kinder
5/15 1 Aufnahme 1 Jahr 14 Kinder
tel. Anfrage: Familie mit Kind, 14 Monate wünscht Aufnahme zum 01.09.13/Anmeldung folgt

 

Weiterentwicklung/Ausblick Daten im Kindergartenbereich

 

Kigajahr 13/14 Juli 14 104 Kigakinder
in diesem Jahr gehen im August 30 Kinder in die Schule

 

Kigajahr 14/15
September 14: Start mit 74 Kindern
nach der Geburtenliste könnten im Laufe dieses Jahres mit oder ab 2,6 Jahren 31 Kinder in den Kiga kommen
dies bedeutet 105 Kinder in den Kindergartengruppen im Juli 15
es gehen im August vorauss. 41 Kinder in die Schule

 

Kigajahr 15/16
9/15 = Start mit 64 Kindern (lt. Geburtenliste sind bis 4/13 18 Kinder geboren)
im August 16 gehen 15 Kinder als Vorschulkinder in die Schule

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