E-Mailadressen für den Gemeinderat

Auf der Internetseite des Gemeinde Eisingen kann man die Namen aller Gemeinderäte finden. Leider steht aber nirgends geschrieben wie diese auch zu erreichen sind. Weder Anschrift, noch Telefonnummer, noch E-Mail-Adresse.

Bisher war ich eigentlich davon ausgegangen, dass jeder Gemeinderat eine offizielle E-Mailadresse bei der Gemeinde hat. Am Freitag wurde ich jedoch in einem Gespräch mit Herrn Dr. Kennerknecht eines Besseren belehrt.

Da ich der Meinung bin, dass Gemeinderäte für die Bürger erreichbar sein müssen habe ich eine E-Mail mit einem entsprechenden Antrag an die Frau Bürgermeister geschickt und darin sie und den Gemeinderat um einen entsprechenden Beschluss gebeten.

Die Mail ging in Kopie auch an den Webmaster von Eisingen, dass dieser ggf. auf technische Probleme mit meinem Antrag hinweisen kann.

Der Wortlaut des Schreibens ist wie folgt:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Gemeinderätinnen, sehr geehrte Gemeinderäte,

auf der Homepage der Gemeinde sind unter https://www.eisingen.de/verwaltung-und-politik/rathaus/gemeinderat die Mitglieder unseres Gemeinderats aufgelistet. Leider sind an dieser Stelle keinerlei Kontaktinformationen zu finden, was es sehr schwer macht diesen eine Nachricht zukommen zu lassen. Es wäre von Vorteil, wenn hier wenigstens E-Mailadressen verfügbar unter denen man sie erreichen kann.
Am besten wäre es, wenn jeder Gemeiderat dort unter einer Adresse
im Format vorname.name@eisigen.de erreichbar wäre.
Leider musste ich auf meine Nachfrage hin höre, dass die Gemeinderäte gar keine solche Adresse haben. Da ich die privaten E-Mailadressen der Gemeinderatsmitglieder hier für ungeeignet halte, schlage ich folgende Regelung vor und bitte Sie darum diese zu beschließen:

Dem Bürgermeister der Gemeinde sowie jedem Mitglied des Gemeinderats wird bei seinem Amtsantritt eine E-Mailadresse im Format vorname.name@eisingen.de eingerichtet. Ist diese Adresse aufgrund von Namensgleichheiten schon vorhanden, so kann sich das Gemeinderatsmitglied eine Adresse im Format abkürzung.name@eisingen.de aussuchen. Die Adressen werden, je nach Wunsch des Gemeinderatsmitglieds, entweder als Weiterleitung auf eine andere E-Mail-Adresse (z.B. die private Adresse), als POP3- oder als IMAP-Zugang ausgelegt.
Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst der Gemeinde sind die Inhaber der Adressen berechtigt diese auf Wunsch zu behalten. Bei Missbrauch können die Adressen durch Beschluss des Gemeinderats entweder zeitweise deaktiviert oder gänzlich abgeschaltet werden. Die Adressen werden ebenfalls im Todesfall des (ehemaligen) Gemeinderatsmitglieds oder Bürgermeisters abgeschaltet.

Begründung:
Bürgermeister und Gemeinderäte sind Vertreter der Gemeinde und müssen als solche von den Einwohnern erreichbar sein. Diese Erreichbarkeit muss direkt, privat, niederschwellig und natürlich leicht auffindbar sein. Die Zuweisung von E-Mail-Adressen an Bürgermeister und Gemeinderäte sowie deren öffentliche Hinterlegung auf der Homepage der Gemeinde ist nahezu kostenneutral. Ich habe absichtlich die Domain eisingen.de gewählt, da sie am leichtesten zu merken und daher für die Bürger am bequemsten ist.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Hartrich

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Ein Kommentar zu “E-Mailadressen für den Gemeinderat

  1. Artur Schmitt 29. Mai 2015 um 19:10 Reply

    Lange habe ich sie vermisst, die Suchbox zum Blog. Jetzt ist sie endlich da und hat mich zu diesem Beitrag geführt. Fast schon wieder zwei Jahre her und nichts hat sich bezüglich der E-Mail-Adressen getan. Aufgrund des Relaunch vom 01.01.2014 stimmt nun nicht ein Mal mehr der Link zum Gemeinderat. Damit die Suche nach dem Gemeinderat nicht zur Geduldsprobe wird, hier der aktuelle Link: http://www.eisingen.de/rathaus/gemeinderat

    Ich habe meine Zweifel daran, dass Herr Dr. Kennerknecht der richtige Ansprechpartner für derartige Angelegenheiten ist, ein Gemeinderat, der in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung meine dort verlesenen schriftlichen Ausführungen wegen einer lapidaren Linksetzung als „Mauschelei“ bezeichnet. Interessieren würde mich auch, weshalb gerade er mir nach 20 Jahren Wohnens in Eisingen vor einigen Jahren während eines Gemeindeausflugs das „Du“ angeboten hat. Da ich ja offensichtlich nicht so „funktioniere“, wie man sich das vielleicht gewünscht hat, käme es heute wahrscheinlich nicht mehr zu solch einem „Angebot“. Übrigens habe ich in besagtem Jahr auch noch von einem anderen Dr. im Ort das „Du“ angeboten bekommen. Zufall oder Absicht?

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